Überflüssige Biomasse Mensch

Vorbemerkung
Jedesmal wenn einem geneigten Leser zu irgendetwas der Kamm schwillt:
Bitte lässig bleiben, innehalten und darüber nachdenken, ob wirklich Anlass gegeben ist.
Wir sind aus dem, zu dem wir wieder werden. Kurz-, mittel- und langfristig.
Nur der Mensch ist des Menschen Feind. Die das ändern könnten tun es nicht…

Zunächst die Frage: Was ist Masse? Ganz allgemein könnte man sagen, dass eine bestimmte Masse einer bestimmten Menge und Anordnung von Atomen entspricht. – Nächste Frage: Was ist Leben? Auch Leben ist nur eine Anordnung bestimmter Massen aus verschiedenen Elementen. – Noch eine Frage: Was ist dann der Tod? Der Tod bedeutet nur eine etwas veränderte Anordnung der gleichen Masse. – Die Frage nach der Rolle von Energie in all diesen Fällen lassen wir einmal aus.

Biomasse

Dem Begriff Biomasse begegnen wir immer wieder, wenn es darum geht, aus Biomasse Energie zu gewinnen. Dabei werden zum Teil pflanzliche Produkte, die auch zur Ernährung von Menschen hätten genutzt werden können, in Treibstoffe für Automobile umgewandelt. In anderen Teilen der Welt wird natürliche Biomasse (Urwälder) abgeholzt, um Monokulturen zur Gewinnung von Palmöl anzulegen. Aus diesem Öl werden zu einem großen Teil ebenfalls Treibstoffe für Autos hergestellt. Das Ungleichgewicht zugunsten einer verschwenderischen Gesellschaft und zum Nachteil einer großenteils hungernden Weltbevölkerung wird täglich größer. Der „Biomasse Mensch“ scheint oft der geringste Wert beigemessen zu werden. Sie vermehrt sich dort, wo sie sich selbst am meisten schadet, im Überfluss und wird als Problem für die gesamte Welt empfunden.

Die menschliche Gesellschaft scheint überdies aufgespalten in einen kleinen Teil von „Verwertern“ und einen von diesen beherrschten übergroßen Teil von verwerteter „Biomasse Mensch“. Dabei geht es nicht einmal so gesittet zu wie im Tierreich und dessen natürlicher Nahrungskette. Tiere kennen nur eines: Sich selbst zu erhalten und zu reproduzieren. Das ist ihr „Sinn und Zweck“ aus dem Gesetz der Evolution. Diese erfüllt ihren Sinn und ihren Zweck aus sich selbst heraus, aus ihrem Stattfinden in der Endlosigkeit von Raum und Zeit. Tja, und dann unterlief der Evolution die Hypertrophie von Gehirnen in Körpern aufrecht gehender Wesen. Diese wurden von „Geist“ so gesteuert, dass sie sich gegen die Natur auflehnten. Sie unterwarfen die Natur dem Wahn ihres Sinnens. Die Überwindung natürlicher Grenzen ist auch heutzutage weitgehend ein Ziel. Die Infamsten unter den jeweiligen „Herrschern“ unterwarfen den überwiegenden Teil ihrer eigenen Art einer ausufernden Gier nach Macht. Letztendlich schufen sie aus sich heraus ein neues Wesen, das ihre eigene Art bedrohen und wahrscheinlich vernichten wird: Die AI, die „Artificial Intelligence”, die „Künstliche Intelligenz“, KI.

Vogelfrei und demokratisch?

Wenn vorwiegend in der westlichen Gesellschaft von „Freiheit und Demokratie“ geschwärmt wird, muss man sich fragen, warum „demokratische“ Herrscher sich so gern und ungehemmt royaler Selbstdarstellungen und Rituale mit Pomp und Prunk befleißigen. Warum müssen Freiheit und Demokratie in der Welt mit Waffengewalt verbreitet werden? Vor allem aber drängt sich die Frage auf, warum Freiheit und Demokratie nicht aus sich heraus überzeugen. Wozu die vielen Waffen? Und wie werden Untergebene – „demokratisch“ Beherrschte – „verwertet“? Ist es an sich „überflüssige Biomasse Mensch“, die mit Waffensystemen gekoppelt wird und verpflichtet ist, sogar ihr eigenes Leben zu opfern, also zu verlieren, wenn eine staatliche Macht entscheidet, Krieg als „Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln“ (Clausewitz) zu führen? Welchen Sinn ergibt der von (erst General, dann US-Präsident) Dwight D, Eisenhower prophezeite militärisch-industrielle Komplex? Übt dieser tatsächlich die vorherrschende Macht aus, und wer steht dahinter? Welche Probleme sind in der Welt von Politik zu lösen, die nicht zuvor von gescheiterter Politik selbst geschaffen wurden?

Darf man – trotz herrschenden „demokratischen“ Systems – solche Fragen überhaupt noch stellen? Gilt man dann nicht bereits als »politisch unkorrekt« und verstößt dadurch scheinbar gegen die Interessen der Volksgemeinschaft? Wird man dadurch nicht auch selbst zu einem Teil nur störender und deshalb „überflüssiger Biomasse Mensch“, die unter anderen Regimes dafür gehenkt oder erschossen oder sonstwie eliminiert wird?

Lassen wir das; stellen wir Fragen! – Und beantworten wir uns einige Fragen allein durch Nachdenken selbst. Sehen wir uns die Nahrungskette im Tierreich an: Der Wolf frisst das Lamm. Der Wolf ist dann satt, und das Lamm ist weg. Man kann es nicht ein weiteres mal fressen. Der Hecht frisst den Karpfen. Danach ist der Karpfen weg. Der Hecht ist schön satt und freut sich. Stellen wir uns einen großen Teich mit vielen Hechten und Karpfen vor: Die Hechte fressen Karpfen, bis bald keine mehr da sind. Was passiert? Die Hechte werden weniger und weniger. Dadurch erholt sich der Karpfenbestand deutlich. Nun können die Hechte wieder genug Beute erjagen und vermehren sich selbst wieder, bis das Spiel von vorn losgeht. Die Bestände „oszillieren“ – schillern in ihren Größenordnungen –  chaotisch in nicht vorhersagbaren Wechseln. Und was macht der Mensch? Der Mensch in der „zivilisierten“ Welt jagt und sammelt nicht mehr, um seine Existenz zu sichern, sondern er „arbeitet“. Für seine Arbeit bekommt er Wertmarken, die er gegen alles eintauschen kann, was er zum Leben benötigt. Dabei gibt es Unterschiede: Die „Verwerter“ organisieren die Arbeit verwerteter Biomasse Mensch und machen dabei Gewinn. Sie essen andere Menschen nicht auf, sondern beuten sie nach Kräften nur aus, bis sie wegen Alter oder Krankheit nicht mehr arbeiten können. Für eine gewisse Ausgewogenheit sorgt ein „Wirtschaftssystem“. Denn für all das, was die Verwerter von Arbeitskraft produzieren lassen, um es mit Profit in „Märkte“ drücken zu können, muss aus den Arbeitern ja auch eine Käuferschaft hergestellt werden… – die „Konsumenten“, zu denen dann – in luxuriös gehobenem Maße – auch die Verwerter gehören.

Organisiertes Chaos

Über allem thronen dann die „Organisatoren von Gesellschaft“, das sind heute die Politiker. Sie arbeiten nicht und stellen auch nicht her, sondern sie sichern ihre Existenz dadurch, dass sie anderen einfach etwas wegnehmen, das sich „Steuer“ nennt. Dafür stellen sie dann etwas bereit, das zu „Sicherheit und Ordnung“ führen soll. Was das ist, bestimmen sie nach Notwendigkeit oder Willkür selbst. Zur Ordnung gehören dann auch der normierte Zwang und Strafen, denen Verwerter sich je nach ihrer Bedeutung oder gesellschaftlichen Stellung auch entziehen können.

Mittlerweile haben die Verwerter derartige Größenordnungen und Machtpotentiale entfaltet, dass sie einen ungeheuren und scheinbar nicht abwehrbaren Druck auf die Politik ausüben. Man nennt das „Lobbyismus“. Weltweit kümmern sich Zigtausende an Lobbyisten um die großen und kleinen Entscheider in der Politik. Diese sollen ungeachtet eigener Meinungen und selbst entgegen verabschiedeter Parteiprogramme im Sinne der Verwerter-Wünsche entscheiden. Solchen Wünschen wird bereits über Parteispenden und persönliche Gefälligkeiten ein grundsätzlicher Nachdruck verliehen. Das Ganze mag anrüchig erscheinen, wird jedoch eher gefördert als behindert. Für Lobbyisten mächtiger Unternehmen gibt es sogar Hausausweise für jederzeitigen Zutritt zu Parlamentsgebäuden.

Bringen wir einmal etwas Übersicht in die Klassifizierung der Biomasse Mensch:

  • Da sind ganz oben die Verwerter, die mit Kapital als Instrument arbeiten, um sich über persönliches Eigentum oder maßgebliche Beteiligungen Einflüsse zu sichern. Sie sind nur an einem „Gewinn“ interessiert.
    Denen zur Seite stehen die Leute, welche Geldsysteme regulieren dürfen bzw. sollen.
  • Ihnen folgen in den Chefetagen großer Unternehmen und Konzerne die Verwerter, die nur am Profit interessiert sind und diesem alles andere unterordnen. Sie erhalten feste Bezüge und vielleicht auch noch Gewinnbeteiligungen („Boni“).
  • In deren Diensten „arbeiten“ gegen Entlohnung bereits all jene „Weisungsbefugten“, die zur Herstellung von Gütern und Dienstleistungen die Organisation einschließlich untergeordneter Personalbeschaffung gestalten.
  • Unter all dem „arbeitet“ für Löhne und Gehälter in sicheren oder unsicheren Anstellungsverhältnissen jene Masse von „Arbeitnehmern“, die in Wahrheit ihre Arbeit hergeben, also etwas leisten, aus dem die eigentlichen „Werte“ geschaffen werden. Aus deren Erlös werden dann auch die Gewinne bzw. Profite abgezweigt.
  • Ganz unten finden wir dann die Unbeschäftigten, die unter mehr oder weniger ausreichender staatlicher „Fürsorge“ am Leben erhalten werden oder aber auch krepieren. Innerhalb derer mehren sich jene Menschen, die für wirtschaftliche und politische Interessen derart überflüssig sind, dass sie eigentlich als „überflüssige Biomasse Mensch“ klassifiziert werden können. Lediglich aus humanitären Gründen und in Ansehung auch bestimmter – teils internationaler – Konventionen werden sie in friedlichen Zeiten nicht einfach entsorgt. Stattdessen werden sie von einer florierenden Hilfsindustrie „verwertet“.

Wie die Verwerter der oberen Etagen und deren Vasallen zu der untersten Schicht stehen, zeigt sich immer wieder, wenn hingenommene Entwicklungen in der Welt sich zu schrecklichen Katastrophen auswachsen. Diese sind vorab erst einmal eine gute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Schicksals zugunsten jener schon erwähnten florierenden „Hilfsindustrie,“ doch die leistet aus dem, was nach Abzug üppiger Gehälter und Ausstattungen übrig bleibt, eher nur einen Tropfen auf einen heißen Stein.

Die Lust am Versagen

Nehmen wir als Beispiele einige nicht näher genannten Dürre-, Bürgerkriegs- und daraus folgend Flüchtlings- und Hungerkatastrophen. Ihnen gemeinsam ist die Art, wie die „Weltgemeinschaft“ auf sie reagierte: Heulsusig, unwillig und träge. Schnell wurden in führenden Medien Kontonummern von Hilfsorganisationen (auch von eitel frisch aus dem Boden gestampften) veröffentlich, um möglichst viel Mitleidskapital einzusammeln. Von da, wo aus Steuertöpfen ständig Milliardenströme zur Rüstungsindustrie abfließen, kamen Kleckerbeträge, für die sich Politiker auch noch loben ließen. – Schlimmer noch, wie es angesichts der jüngsten Flüchtlingskatastrophe auffiel: Die Mittel, welche ausreichten, die zahllosen Flüchtlinge in riesigen jordanischen Camps einen Monat lang zu ernähren, wurden von der UNHCR in Genf so drastisch gekürzt, dass sie im Monat nur noch für wenige Tage reichen konnten. Grund: Die UNHCR war selbst von ihren Geldgebern (Staaten) ausgehungert worden. Also machten sich Flüchtlinge zu Tausenden auf den Weg, um vorwiegend über die Türkei in der Hauptsache in Deutschland einzufallen, wo Milch und Honig fließt und es fröhliche Selfies mit der Bundeskanzlerin gibt. Es kam ab 2015 zu der berüchtigten Flüchtlingskrise. Damit der türkische Sultan viele Leute möglichst lange festhält, sagte ihm die Bundesrepublik Milliardenbeträge zu. Für nur einen kleinen Bruchteil dieser Milliarden hätte Deutschland die Versorgung dieser Menschen in den jordanischen Lagern sicherstellen können, was der Kanzlerin aber nicht in den Sinn kam. Bald ist bei den Millionen Hungernder allein in Afrika das zweite Dutzend voll, während für unsinnige Kriege die Waffen und Geschosse nicht ausgehen und in der Politik für Unsinn die Sektkorken knallen.

Als bei einem riesigen Flüchtlingscamp im nordöstlichen Afrika die Versorgung ausblieb und vor allem Kinder an Hunger starben wie die Fliegen, jaulte die „Weltgemeinschaft“ auf, tat aber zunächst nichts. Nur sehr-sehr langsam organisierte sich etwas Hilfe. Ein Kenner glaubte den Grund dafür zu wissen: Das Problem sollte sich erst einmal „auf natürliche Weise“ verkleinern. Denn: „Für jeden Afrikaner, den wir heute retten, wären in zwei Jahrzehnten ein Dutzend Afrikaner zu retten. That’s fact…“ Und so mag es sein, das weniger und ausbleibende Hilfe für die Zukunft weniger Probleme bedeutet. – Als dann ein Jumbo-Jet voller Reissäcke in der Nähe des Camps landete, machte die internationale Presse darum einen Riesen-Bohei, dem anschließend für lange Zeit nichts Ähnliches folgte. Das elende Krepieren gedieh weiter.

Da mögen Leute wie der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler noch so jammern und verhungerte Kinder als „ermordet“ beklagen, er wird es nicht ändern, dass die westliche Überflussgesellschaft weiter fröhlich bereits die Zukunft ihrer Enkel verprasst, während eine „überflüssige Biomasse Mensch“ in ihrem Elend vegetiert. Da darf es nicht verwundern, dass es die noch Jüngeren und Kräftigen unter denen zu einem Paradies hin zieht, in dem man sogar als ungebildeter Analphabet ohne einen Handschlag Arbeit rundum mit Wohnung, Nahrung und Kleidung versorgt wird und obendrauf sogar ein Taschengeld erhält, das höher ist als mancher Monatslohn für harte Arbeit in der trost- und hoffnungslosen Heimat sein würde.

Wie weit Politik von Gebotenem und vom eigenen Volk entfernt ein Alien-Dasein auslebt, zeigte sich in der deutschen Hauptstadt, als ein religiöser Fanatiker aus Nordafrika auf einem Weihnachtsmarkt arglose „Ungläubige“ mit einem Sattelschlepper niedermähte und zur Hölle schickte, wonach die empathielose Staatschefin über ein Jahr brauchte, sich unter dem Druck empörter Bürger auch einmal den zahlreichen Hinterbliebenen zuzuwenden. Der frühere Bürgermeister einer Berliner Teilstadt verpetzte öffentlich die Senatskanzlei, weil sie die Eingeladenen ermahnt hatte, „bei ihrer Anreise nach Berlin ja möglichst sparsam zu sein. Nur die billigste Bahnkarte und ein BVG-Fahrschein vom Hauptbahnhof würden erstattet. Taxi-Kosten nur auf eigene Kappe.“

Das sind jedoch Kinkerlitzchen; winzige Kitzeleien im Pelz des dahin rauschenden Medienalltags. Seit langem (1980) gibt es jedoch in stiller USA-Landschaft ein geduldetes und gut bewachtes Mahnmal riesigen Formates, das über 90 (neunzig!) Prozent der Menschheit zu einem „Krebsgeschwür“ und für unvereinbar mit der Tragfähigkeit dieser Erde erklärt.

  • Mit anderen Worten: Die zahlenmäßige Menge der Menschen stellt auf Dauer eine existentielle Gefahr dar, ist – behindert durch den geheimnisumwitterten gierigen Raubtierkapitalismus – in Migrationen „überfließend“ und von daher bereits zu einem großen Teil „überflüssig“.

Die Menschheit, so steht es auf den Steinen, solle „in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur“ zahlenmäßig unter 500 Millionen gehalten werden. Man solle die „Fortpflanzung weise“ lenken, „um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern“. Dabei soll „Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten“ geschaffen werden.

  • Ultra-Sozialismus pur. Eine von „Weisen“ gelenkte Menschheit. Und wer sollen diese Weisen sein?

Eingemeißelt ist das alles um eine Säule mit Decke herum in einen vierflügeligen Granit von rund 6 Metern Höhe (34° 13′ 55″ N82° 53′ 40″ W).

Georgia_Guidestones.jpg(Foto: Public Domain)

Es ist völlig ungewiss, wer diese »Georgia Guidestones« beauftragt und finanziert hat. Aber diese Steine stehen auf irritierende Weise sowie unangefochten dort seit Jahrzehnten und fordern praktisch eine Neue Weltordnung (NWO) für eine enorm – um sehr viele Milliarden – verminderte und gut durchmischte („Vielfalt“) Menschheit.

  • Wer wird wen auf welche Weise umbringen oder einfach verrecken lassen, bis die guidestone-programmatisch „Überflüssigen“ weg sind?

Alles Unsinn oder was…? – Es sollen bereits 16-mal mehr Menschen auf diesem Globus leben als diese Welt vertragen kann? – Wer hat sich diesem „Quatsch“ ausgedacht? – Immerhin: Es müssen sehr reiche und mächtige Leute sein. – US-Amerikaner…?

FAZIT

Stellen wir vorab und ganz lapidar erst einmal für Deutschland fest, dass es einer unattraktiven, intriganten, sturköpfigen, oft ignoranten und unbelehrbaren Einzelperson gelungen ist, das „Volkswohl“ in einem ungeahnten Maß aufs Spiel zu setzen und die Bürger weitgehend zu entsolidarisieren. Zigmillionen Bürger und amtierende Führungskräfte haben die letztlich von nur einer Minderheit gewählte Person nicht an ihrem weiteren Unwesen gehindert, sondern nur noch daran gedacht, ihre eigenen Positionen und ihre eigene Haut vor Unheil zu retten. Zu großen vorhandenen Problemen kamen ständig neue und noch größere hinzu bis zu einem flächendeckenden Politik- und Ordnungsversagen. Wie man in den sozialen Netzwerken unschwer und schnell wahrnehmen kann, reden auf allen Ebenen die meisten Menschen nicht mehr mit-einander, sondern gegen-einander. Jeder ist nur noch sich selbst der Nächste, denn sogar um „sichere“ Arbeitsplätze wird gebangt. Fällt es einem Konzern (z.B. SIEMENS) ein, zur Steigerung seines Profites einige seiner Betriebe trotz Auslastung zu schließen und viele tausend Leute der Gefahr von Dauerarbeitslosigkeit und Verarmung auszusetzen, dann tut er das. Ein wenig gedämpfte Aufregung in den Medien, bis die nächste Sau durchs Dorf rennt und das Thema verdrängt.

Dabei haben wir nun bewusst weggelassen, auf welche Weise „Wirtschaftswachstum“ und überhaupt wirtschaftliche Entwicklungen durch eine politisch gesteuerte oder tolerierte „Angst-Industrie“, „Panik-Industrie“ oder auch durch eine ebenfalls über die Medien gesteuerte „Beschwichtigungs-Industrie“ gefördert oder behindert werden. Wer mit den Stichworten „BSE“ oder „Asbest“ sachgerecht umzugehen weiß, kann nur mit dem Kopf schütteln, wieviele Milliarden Euro hier sinnlos verpulvert und der Lösung seit langem drängender Probleme vorenthalten wurden. Man wird dann auch entdecken, welche interessierten Kreise aus Wirtschaft und Wissenschaft (insbesondere Labore) dadurch profitiert haben. In der Hauptsache jedoch konnten und können die Banken und die Großkonzerne machen was sie wollen, ohne dass sich die Bürger wirksam darüber aufregen und sich zu wehren verstehen. Die Masse der Bürger spielt mit Bravour nur noch die Rolle von eifrigen Konsumenten. „Sein durch Haben“ scheint ihre Devise geworden zu sein; ganz nach dem alten Spruch: „Haste was, biste was!“

Peter Glotz, ein weitsichtiger Politiker, wie er heute so schmerzlich fehlt, fragte am 12.05.2005 in der FAZ: „Die deutsche Disziplin und Ruhe könnten trügerisch sein. Eine neue RAF, […], ist nicht in Sicht. Aber wenn irgendwo 200 empörte Arbeiter, die entlassen werden sollen, obwohl der Konzern insgesamt schwarze Zahlen schreibt, alles kurz und klein schlagen, kann ein einziger Gewaltausbruch dieser Art einen Flächenbrand auslösen, […].“

Tatsache ist: Kein Glotz, nicht einmal eine Handvoll Arbeiter, die alles kurz und klein schlagen, kein Gewaltausbruch, kein Flächenbrand. […]
Glotz (2005): „Deutschland ist ein Rechtsstaat und hat eine funktionierende Staatsmaschine und eine gute Polizei. Aber wird das reichen?“  

Also weiter in der Hauptsache:
Welche Schlüsse sollte man aus dem ziehen, was bis hierher eigentlich nur angedeutet wurde? Was ist die Biomasse Mensch als Gesamtheit auf diesem Planeten, wenn man sie mit allem Übrigen des Lebendigen vergleicht? In der Natur, im Weltall regelt sich alles von selbst, indem es existiert und sich verändert. Es gibt Prozesse, die nach menschlichen Zeitrechnungen Millionen Jahre dauern, aber weniger bedeuten als jene in Bibel und Koran erwähnten „1.000 Jahre wie ein Tag”. Und das „von Ewigkeit zu Ewigkeit“, also sich wiederholend. Wie die Erde und die Menschen beweisen, reicht weniger als eine Ewigkeit, reichen Milliarden Jahre aus, um ein glitzerndes All samt eines Planeten mit vielfältigem Leben aus der Dynamik von Materie heraus entstehen zu lassen. Der nukleare Glutofen einer Sonne spendet Wärme und Licht, die Minuten unterwegs sind, bis sie auf der Erde ankommen. Das Licht vieler Sterne braucht bei einer Geschwindigkeit von 299.792.458 Metern je Sekunde Milliarden Jahre, ehe es auf der Erde gesehen wird, obwohl es die Sterne selbst vielleicht schon nicht mehr gibt.

Vor vielen Millionen Jahren gab es auf der Erde Tiere, die größer waren als manche Einfamilienhäuser. Riesige „Drachen“ glitten durch die Lüfte. In den Meeren attackierten sich wahre Monster. Es hatte alles schön brav seine „natürliche Ordnung“. Aber da segelte so ein dreckiger Klumpen Materie aus dem All auf die Erde zu, schlug ein und richtete mit der Gewalt von Millionen Atombomben Schaden an. So ein Mistkerl… – obgleich der nur den physikalischen Gesetzen im All gehorchen musste. Doch ohne diesen Mistkerl gäbe es wahrscheinlich keine Menschheit. Die Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung von Leben, für eine Evolution bis hin zum Menschen veränderten sich durch ihn fundamental. Als Folge daraus handelte sich „Mutter Erde“ aber eine schlimme Laus in ihrem Pelz ein: den Menschen, einen Parasiten, ein  »Lebewesen, das einseitig Nutzen zieht aus dem Zusammenleben mit anderen Lebewesen, die es oft auch schädigt und bei denen es Krankheiten hervorrufen kann« (lt. auf einem Apple iMac mitgelieferten Lexikon ). Die Krankheit dieses Planeten heißt „Mensch“!

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab (von dem ihm nur der grundsätzliche Körperbau mitgegeben wurde), sondern ist die Folge hypertrophierender Gehirnmasse. Die hat trotz Verbot vom Baum der Erkenntnis genascht und die Spezies Mensch befähigt, sich der Abhängigkeit natürlicher Umgebungen zu entwinden und sich hoch und gewalttätig über diese zu erheben. Von der Natur aus betrachtet ist die gesamte Menschheit nichts anderes als eine „überflüssige Biomasse Mensch“, eine gierige, brutale, rücksichtslos parasitäre Räuberbande. Ohne diese wäre die Natur nicht schwer durch menschlichen Wahnsinn geschädigt worden. Aber: „Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“ (Sigmund Freud)

Und jetzt? – Das macht nichts. Die Natur des Alls beschert und erleidet allergrößte Katastrophen. So ein bisschen Biomasse „Mensch“ in irgendeiner Milchstraße kratzt sie nicht. Die geht sowieso irgendwann unter.
Dennoch:

Man sollte die Hierarchie

Verwerter <=> Helfer <=> Verwertete <= Wertlos (überflüssig)

im Auge behalten und prüfen, wo man sich selbst in ihr befindet.

– mlskbh –
©2018 by M.Grosner/BrainWARe/mls/kbh – Essen/Ruhr

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BEIGABE für die Mühseligen, Beladenen, Geplagten, Enttäuschten…


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10 Gedanken zu “Überflüssige Biomasse Mensch

  1. Sehr guter Beitrag, doch ich vermisse die Lösung dieses Dilemmas. Ich will doch hoffen, daß es eine solche gibt, denn etwas Hoffnung wäre nicht schlecht. Wir sollten nicht erlauben, daß die selbsternannten Eliten unser Leben und auch noch unseren Untergang bestimmen.

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    1. Es gibt keine Lösung und deshalb auch keine Hoffnung.
      Was hier abläuft, ist durch immanente Gesetzmäßigkeiten der
      „Natur“ in der Abteilung „Leben“ gebunden.

      Nach den Regeln der Horde und der Hackordnung sowie
      als Folge weiterer evolutionärer „Verdichtung“ (mit dem
      Durchbruch zu einer „höheren Ebene“) wird die Entwicklung
      weiter in Richtung Ameisenstaat (NWO) verlaufen.

      Die große Frage wird sein, wie der Krieg zwischen Ratio (christl.
      geprägtes Abendland und tw. Asien) und Emotion (Islam) ausgeht;
      und wie die Blockbildung (die Amerikas, Europa, Asien) weiter geht
      sowie die Ein- oder Unterordnung Afrikas stattfindet. Der Krieg
      zwischen dem Islam und dem Rest der Welt basiert auf sehr
      ungleichen Voraussetzungen: Die meisten Religionen und speziell
      die christliche sind ein AnSINNEN, dem man folgen mag oder
      auch nicht, der Islam ist eine das gesamte Dasein umfassende
      AnORDNUNG, der Muslime folgen MÜSSEN, wenn sie nicht
      auf ewig in der Hölle brennen wollen.

      „Demokratie” könnte an den Erfolgsmodellen Chinas und „Deep
      State“ scheitern; und was davon übrig bleibt, hängt davon ab,
      ob die »Guten« oder die »Bösen« Oberhand gewinnen, und
      auch davon, wie Ethik, Moral und „human“ definiert sein werden.

      Nicht ohne Grund habe ich den Begriff „Verwerter“ gewählt.
      Für die Verwerter ist der weitaus überwiegende Teil von
      Menschheit nur Werkzeug und Material. Das wird sich nicht
      ändern. „Biomasse“ halt. Und die Georgia Guidestones zeigen,
      dass eine unsichtbare Macht im Hintergrund bereits deren
      Dezimierung für richtig hält.
      – Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

      Die Natur hat verankert, dass das Rudel dem „Leittier“ folgt.
      Der menschliche Intellekt hat es per „Demokratie“ geschafft,
      der Horde vorzugaukeln, dass sie selbst aus Leittieren besteht.
      Dieses Trugbild platzt zur Zeit und führt nur dazu, dass die
      Leittiere jetzt brutal ihre Zähne zeigen.

      – mlskbh –

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      1. Ist völlig ok! Nur weder wußte ich bisher nicht, daß ich Willy Berger heiße, noch daß ich über diese E-Mail-Adresse verfüge. Nur „yahoo.com“ dort entspricht den Tatsachen…

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  2. Interessanter Gedankengang. Sie spielen nicht zufälligerweise Videospiele und kenne die „Dead Space“ Reihe?
    Da ist dieser Gedanke im wahrsten Sinne des Wortes auf die zelluläre Ebene verwurstet und verhackstückt worden: Eine in einem außerirdischen Artefakt befindliche Intelligenz zerlegt Menschen in ihre Biomasse, saugt sie auf, oder formt daraus nach Belieben neue soldatenähnliche Ungetüme, die weitere Menschen ebenso verhackstücken, damit sie der außerirdischen Intelligenz als Biomasse zugeführt werden können, wobei die Gesamtheit der Biomasse dann ein großes Kollektiv bildet. Um diese Vorgänge herum, bildet sich eine sektenartige Gruppe von Menschen, die das ganze politisch instrumentalisiert und vermarktet.
    Sozialismus dargestellt als Fleischwolf. Sehr stimmig.

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  3. Sorry, tut mir leid, auch wenn ich „in schlechtes Licht“ gerate: Videospiele sind nicht mein Ding. – Ich habe es mehr mit der realen, nicht-virtuellen Welt, die bereits ohne elektronisch generierten Zoff genug Kampf aufzwingt.

    Das Spiel kenne ich nicht. Der Ansatz ist nicht übel, sofern ich davon ausgehen kann, dass diese Intelligenz keine Masse hat und Inkarnation zu ihrer auch physikalischen Wirksamkeit benötigt. Wie aber kann sie dann „zerlegen“? Telekinetisch?

    Was sie aber produziert, ist logisch folgerichtig: Einen Ameisenhaufen Biomasse als großes Kollektiv. Doch woraus entsteht dann das (eigenwillige) „Sektenartige“, dass dann wohl auch Macht an sich reißt???

    Wie erwähnt: Ich kenn das Spiel nicht, erlebe jedoch, dass hier auf Erden prinzipiell Ähnliches abläuft. Diesen Wahn merkt nicht, wer als „mündiger Bürger“ und „Souverän“ selbst in ihm lebt.
    Stimmt doch:
    Verwerter <=> Helfer <=> Verwertete <= Wertlos (überflüssig)…

    MfG

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    1. @trumpelman
      Wie das alles funktioniert, wird in den Spielen auch nur bedingt erklärt. Man befindet sich im Spiel in der Position des Hauptdarstellers, der in dieses System hineingeworfen wird und sich gegen die Assimilation zu wehren versucht. Die physische Energie geht von einem außerirdischen Artefakt aus, die Sekte, die sich aufgrund dieser Vorgänge darum formt, entspricht dem, was man auch in der Realität beobachten kann: Unwissenheit führt zu Glauben und zur Huldigung von dem, was man nicht versteht und als göttlichen Willen fehlinterpretiert. Insgesamt spiegelt die Spieleserie hervorragend die momentane Situation des einzelnen Individuums in einer sich außerhalb seines Blickwinkels ändernden Welt. Das ganze dann bildlich als Horrortrip umgesetzt.

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  4. „Die Mittel, welche ausreichten, die zahllosen Flüchtlinge in riesigen jordanischen Camps einen Monat lang zu ernähren, wurden von der UNHCR in Genf so drastisch gekürzt, dass sie im Monat nur noch für wenige Tage reichen konnten. Grund: Die UNHCR war selbst von ihren Geldgebern (Staaten) ausgehungert worden!“

    Das war mit Sicherheit so geplant, um die Völkerwanderung in Gang zu setzen. Man darf auch nicht den Fehelr machen, Merkel (nur) für dumm zu halten.

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