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Wie die NWO schon um sich greift


Was eine auf Kontrolle bedachte Regierung als Erstes sichern muss: Eine umfassende Kenntnis von allem, was einen Bürger ausmacht. Möglichst wirklich alles und möglichst von allen Bürgern. Dazu müsste sie nicht nur die Anschrift und die persönlichen Daten aller Bürger kennen, sondern möglichst viel auch über ihr persönliches Verhalten… – ja, sogar über ihr wechselndes und aktuelles Aussehen. Kurzum, eine solche Regierung muss jeden Menschen in ihrem Machtbereich maximal „gläsern“, völlig durchsichtig machen.

Was müsste eine derartige Regierung tun?

Sie kann nicht – nehmen wir einmal an: die US-amerikanische – auf jeden Menschen einen Agenten von CIA oder NSA ansetzen. NSA und CIA sind zwar höchst interessiert daran, jeden Menschen nicht nur in den USA, sondern in der ganzen Welt so „gläsern“ wie möglich zu machen. Und das natürlich, wie es stets so heisst, „aus Gründen der nationalen Sicherheit“.
Was macht man da?

„Man“ bietet kostenlos zahlreiche sehr nützliche Werkzeuge an: Etwa Google Earth, Google Chrome, Google Map & View, Google Mail, Google+, YouTube, Twitter, Facebook, Skype, diverse Email-Dienste, Navigatoren und Weiteres an, dem die Nutzer schon aus Geiz und Bequemlichkeit kostenlos alles anvertrauen, was in ihrem Leben von Bedeutung ist. Aus allem lassen sich Bewegungs- und Interessen-Profile für „Big Data“ extrahieren. Daraus wird ein individuelles Paket geschnürt, das jeden »berechtigten« Schnüffler oder Datenkäufer jauchzen lässt.
Und das alles gibt ein Nutzer „for free“, also kostenlos von sich.

„Man“ tut das nicht als Staat, sondern lässt andere „machen“. Die mischen in diesem Sinne rein privatwirtschaftlich sowie äußerst profitorientiert und in scharfer Konkurrenz gegeneinander den Markt auf. Bei den Siegern klinkt „man“ sich ein. Das wird dann irgendwie auffallen oder zumindest geargwöhnt. Doch dann wird es einfach energisch bestritten. Punkt. Großes Geschrei hier und dort, Stoff für die Medien, dann wieder Ruhe und andere Themen. Wenn man die Verlogenheit von Politik und speziell von der in den USA kennt, denkt man nicht weiter darüber nach. Niemand möge so naiv sein und glauben, dass so etwas nicht stattfindet. Er müsste dann auch an Wunder glauben.

Apple Computer als Vorreiter und Vollender

Und da kommt Apple jetzt mit einem Gesichtsvermessung-Feature an, das es wahrhaft in sich hat und Seinesgleichen sucht. An sich nichts Neues. Doch mittels Smartphone ist nun alles komplett: Aussehen, Bewegung ausser Haus und im Netz, höchstpersönliche Interessen… – was kein Fragebogen der Welt aus einem Individuum heraus bekäme, bietet das Individuum von sich aus an: durch einfache „Nutzung“. Und Apple, ein arrogantes US-Unternehmen, tut blauäugig so, das alles sei ganz harmlos?
HALLO!

Neues Werkzeug für BIG DATA? – Mainframe-Power für die Manteltasche

Yvonne Hofstetter (Jg. 1966), eine Expertin für Künstliche Intelligenz (KI), hält Smartphones für „Spione in der Manteltasche“ und staunt: „Es ist uns überhaupt nicht klar, was da alles vermessen und gespeichert wird.“ (Ein Interview mit ihr) Die Entwicklung zum Staat mit totaler Überwachung und Verfemung Andersdenkender wie im Roman »1984« von Georg Orwell ist im vollen Gang. Sie verläuft jedoch ähnlich der Bevölkerungsentwicklung nicht gradlinig linear. Sie verläuft in immer steiler werdender Kurve „exponentiell“. In exponentiellen Größenordnungen können die allermeisten Menschen jedoch absolut nicht denken. Sie gehören nicht zum menschlichen Erfahrungsschatz. So mag es geschehen, dass eines nicht fernen Tages die Gesellschaften plötzlich erschrocken in einem Faschismus aufwachen, der sich immer noch „freiheitliche Demokratie“ nennt.

Die USA sind dabei, über einen hegemonialen Trip die Weltherrschaft an sich zu reißen. In Hinterzimmern und Zirkeln träumen sie von einer NWO, deren Zielsetzung bei den Georgia Guidestones sogar in Stein gemeißelt ist. Wie lange das dauert, spielt keine Rolle, denn nicht die Nutzungsdauer eines Individuums von ein paar Jahrzehnten zählt, sondern die Menschheit an sich sowie das überdauernde Herrschen von Regimen. Da ist jeder US-Amerikaner auch als Unternehmen verpflichtet, sich „amerikanisch“ zu verhalten.

Individuen können jedoch gefährlich werden wie etwa Mohammed, Marx, Hitler oder Stalin. Da muss „man“ auf der Hut sein und möglichst eine Welt schaffen, wie sie im Kinofilm „Minority Report“ schon bebildert wurde. Ein neuer Kinofilm (The CIRCLE) beschreibt sehr anschaulich, wie Mächtige der digitalen Welt eine Allmacht über die Gesellschaft erringen könnten. Im „militärisch-industriellen Komplex“, vor dem der Weltkrieg- II-General und spätere US-Präsident Dwight T. Eisenhower eindringlich warnte, wären sie dann für die Militärs die einzigen noch notwendigen Partner. Die Politik wird dann – wie großenteils schon heute – zum Helfer. Sie hält die Massen in Schach. Mit Parteien und Parlamenten bringt sie die Bürger in einem Demokratie-Schauspiel „auf Linie“. Den Religionen ähnlich verheisst sie den Bürgern in deren teils als Elend empfundenen Dasein immer wieder eine bessere Zukunft. Für die soll es sich lohnen durchzuhalten.

Dazu gehört herrschaftspolitisch eine wirksame Beeinflussung von Meinungen, die auch bei Wahlen von Bedeutung sein können. Im Roman von Orwell sorgte ein Wahrheitsministerium für Sprachregelungen. Heute ist es das „Wording“, mit dem von Medien, politischen Agitatoren und Propagandisten Begriffe für Sachverhalte geprägt werden. Nicht „politisch korrekt“ Denkende mit abweichender Meinung werden gern als Nazis verunglimpft. Wer von „Nationalstolz“ oder „Patriotismus“ spricht, wird schnell einem „braunen Sumpf“ zugeordnet.

Das Smartphone als Teil der neuen Weltordnung – als Messgerät der Mächtigen

In einem Kapitalismus, der auf allen Gebieten ständiges Wachstum benötigt, um nicht allein schon unter Zinslasten zusammen zu brechen, zählt der Bürger nur noch als Konsument. Dieser Konsument wird über alle nur denkbaren Medien einer permanenten Gehirnwäsche unterzogen. Die nennt sich „Werbung“. Mit einer „Gehirnwäsche“ soll bei einem Menschen eine gezielte Verhaltensänderung erzeugt werden. Nichts anderes strebt auch die Werbung an. Werbung versucht sogar, in den Konsumenten optische und akustische Symbole zu verankern, auf die sie reflexartig reagieren und etwas kaufen. In der Vergangenheit war es nur sehr schwer möglich, eine wirklich zielgerichtete Werbung zu betreiben. Damit ist jetzt Schluss. Über die vielen Daten, die wir dem Internet anvertrauen, weiß Big Data über uns genau Bescheid. Wie sich das auswirkt, können wir fast täglich erleben. Haben wir im Internet einmal nach einem bestimmten Produkt gesucht, kann es geschehen, dass wir auf völlig anderen Webseiten mit Werbung zu dem gleichen Produkt belästigt werden. Wie kann das sein? Da muss doch jemand im Hintergrund gewesen sein, der uns belauscht und sich gemerkt hat, wofür wir uns interessieren. In unseren eigenen Systemen muss auch eine Besonderheit verankert sein, welche bei dem Jemand auf dessen Merkzettel schaut und dadurch erfährt, woran wir ein besonderes Interesse haben. Dementsprechend erhalten wir beim Aufruf neuer Seiten eine passende Werbung eingeblendet. Was dabei ohne unser Wissen, jedoch ausgelöst durch unser eigenes Verhalten geschieht, braucht man nur zu Ende denken.

In dem Film „The Circle“ doziert der Hauptakteur Bailey (dargestellt von Tom Hanks): „Etwas zu wissen ist gut, aber alles zu wissen ist besser.“ Und darauf läuft es ja gerade hinaus. Die Benutzer des Internet werden maximal ausgespäht. Die Smartphone-Benutzer spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Diese sind über die Struktur der Funknetze wie auch über ihr Verhalten im Internet in allen Lebensbereichen ununterbrochen zu verfolgen. Wenn der Akku nicht entnommen wurde, kann sogar ein ausgeschaltetes Smartphone auf eine spezielle Art und Weise geortet werden. Um das zu verhindern, müsste man sein Smartphone nicht nur ausschalten, sondern ihm sogar den Akku entnehmen. Aber wer tut das schon?

Je nach Anbieter, System und installierter Software kann Folgendes geschehen:
Man spaziert durch eine Stadt. In den Ohren stecken Stöpsel, um vom Smartphone Musik zu genießen. Die Musik wird plötzlich unterbrochen durch die Nachricht, in 50 Meter Entfernung auf der linken Straßenseite sei ein Café zu finden, das eine besonders große Kuchenauswahl anbietet. Dann wurden über Big Data besondere örtliche Verhältnisse und die bekannten Vorlieben eines Benutzers zusammengeführt zu einer Werbebotschaft. In einem (nachfolgenden) Video aus der Schweiz ist ausreichend dargelegt, was auf die Menschheit zukommt und wie es funktioniert. Was alles durch die um sich greifende KI (Künstliche Intelligenz) und durch das „Internet der Dinge“ den Menschheit blühen kann, ist kaum auszudenken, weil es allzu viel ist und kaum etwas ausgelassen wird.

Mit Sicherheit wird man mit einem geleasten Auto nicht mehr fahren können, falls man eine Rate nicht bezahlt hat. Über den Hersteller, welcher über Funk die Technik des Fahrzeuges permanent überwacht, wird das Fahrzeug „abgeschaltet“. Vielleicht lässt es sich mit eigener Kraft noch zu einer Niederlassung des Herstellers bewegen, sobald man diese im Navigator als Zielort eingibt. Und sollte man auf die Schnapsidee kommen, die Zahlung der Rundfunkgebühr einfach einzustellen, weil man angewidert zu viel Nähe von ARD und ZDF zur Regierung argwöhnt, mag es sein, dass über eine Remote-Abschaltung der Fernseher, der Computer, das Tablet und auch alle Smartphones nicht mehr funktionieren; denn es handelt sich um Geräte, mit denen man Fernsehen empfangen könnte, für das ja nicht mehr bezahlt wurde. – Übertrieben? – Wohl kaum. Denn wenn der machtbesessene Staat oder eine vollstreckungsberechtigte Rundfunkanstalt die Mittel hat, um sie gegen Bürger einzusetzen, werden sie auch genutzt. Siehe eine im Osten der Republik vollzogene Erzwingungshaft gegen eine Frau, die ihre „Zwangsgebühr“ nicht zahlte.

Das Internet der Dinge wird den Nutzern viel Arbeit abnehmen, über die sie sich keine Gedanken mehr machen müssen. Es wird ihnen aber auch die Entscheidung anderer Beteiligter aufzwingen, mit denen sie kaum gerechnet haben werden. Solche andere „Beteiligte“ können sogar Maschinen sein, die mit raffinierten Algorithmen nur ein Programm und festgelegte Bedingungen abarbeiten.
Auch dazu gibt es aus der Schweiz ein Video:

Was der Australier da in dem Video von sich gibt, mag übertrieben klingen. Doch wie war es mit dem Dynamit? Wie war es mit der Nuklearenergie? Waren diese Entdeckungen und Entwicklungen für das Töten von Menschen, für die ungeheuren Zerstörungen von Gebäuden gedacht oder auch für das Bedrohen von Völkern durch andere Völker? Was Regierungen, Militärs und Geheimdienste zu fassen kriegen, um es für sich zur Festigung ihrer Macht und dabei sogar auch gegen ihre eigenen Bürger einzusetzen, werden sie sich aneignen und nutzen.

Ob erlaubt oder nicht – Hauptsache zweckmäßig

Regierungen sind ermächtigt, Rahmenbedingungen zu setzen, nach denen sich jeder zu richten hat. Diesen Rahmen nennt man Gesetze. Wer dagegen verstößt muss mit Nachteilen für sich rechnen. Für das Töten anderer Menschen kann es eine lebenslange Gefängnisstrafe geben. Dagegen kann die Regierung einem Menschen das Töten anderer Menschen als Pflicht auferlegen, wenn er als Soldat beschäftigt wird und ihm in einem Gefecht das Töten von Gegnern befohlen wird. Gehorcht er nicht, muss er damit rechnen, dafür bestraft zu werden, dass er sich weigerte, andere Menschen zu töten.

Offenbar gelten Gesetze – auch internationale Vereinbarungen – nicht immer und nicht für jeden. Das hat, ohne bislang zur Verantwortung gezogen zu werden, die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vor kurzer Zeit unter Beweis gestellt. Sie brach gleich reihenweise Gesetze und ermöglichte dadurch die Überschwemmung Deutschlands mit zu einem großen Teil auch sehr obskuren Figuren, welche die innere Sicherheit des Staates in höchstem Maße gefährden. Das hat große Unruhe in der Bevölkerung und sehr viel auch unflätige Kritik speziell im Internet ausgelöst. Um dieser Situation Herr zu werden, hat nach beharrlichem Drängen der SPD-Innenminister Heiko Maas ein Gesetz durchgebracht, das vielen Menschen in Deutschland als ein Maulkorb-Erlass erscheint. Dieses Gesetz nimmt auch die Betreiber von Internet-Plattformen in Haftung, wenn mithilfe ihrer Technik „Hate-Speech“ (Hass-Rede) verbreitet wird. Ihnen drohen Strafen bis zu 50 Millionen Euro. Als Folge daraus haben Plattformen wie Twitter und Facebook „in vorauseilendem Gehorsam“ Tausende von Benutzerkonten gesperrt. Bei der Durchforstung des Netzes nach Hate-Speech hilft den Betreibern unter anderem auch eine frühere, doch damals eher noch harmlose Stasi-Aktivistin mit einer von ihr 1989 gegründeten Stiftung gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus, der sie vorsteht. Was von dieser Stiftung und anderen Ermittlern von „Hate-Speech“ jeweils beanstandet und wohin auf welche Weise gemeldet wird, ist nicht transparent. Deshalb argwöhnen selbst sehr prominente Vertreter der grundgesetzliche garantierten Redefreiheit, dass mit dem Gesetz und der daraus folgenden Sperrung von Benutzerkonten unliebsame Kritik aus dem Verkehr gezogen werden soll und die Bundesrepublik sich auf einem Pfad in Richtung Faschismus bewegt.

Eine neue „Waffe“ wird stumpf

Dieses Beispiel mag zeigen, was Staatsmacht sich zu ihrer Aufrechterhaltung alles einfallen lassen und auch anwenden mag. Mit dem Aufkommen des Internet und insbesondere mit der Zunahme an Leistungsfähigkeit bei der IT-Hardware, bei den Betriebssystemen, bei den Programmen und „Apps“ sowie bei der Übertragungsgeschwindigkeit im World Wide Web nahm auch die Erwartung zu, dass das Internet sich als ein Instrument zu „echter Demokratisierung“ der Gesellschaft entwickeln und erweisen werde.
Jetzt sieht es so aus, dass das Gegenteil davon Wirklichkeit wird.

Jeder Anwender von Computer, Smartphone und Internet hat sich selbst mit einer erheblichen, ihm selbst aber kaum bewussten Anzahl von Sensoren gespickt. Die spionieren seine Lebens- und Denkgewohnheiten aus. Sie fragen nicht, sondern tun es einfach. Gegenwärtig mangelt es nur noch etwas an Echtzeit-Ergebnissen. Zu einer entsprechenden Leistung sind die Netze flächendeckend noch nicht schnell genug. Im Bereich der drahtlosen Übertragung werden sie aber bald schnell genug sein. Das Zauberkürzel dafür heisst „5G”.

Ist es nicht merkwürdig, dass ausgerechnet die nicht gerade demokratiestrotzende EU darauf hin arbeitet, etwa im Jahre 2020 die 5G-Technik realisiert zu sehen? Es ist erst diese Technik, welche es ohne Zeitverzögerung – in „Echtzeit“ – ermöglicht, die Aktivität von Menschen und Dingen punktgenau zu orten, zu entschlüsseln und je nach Vorgabe auch zu steuern. Alles wird dann „smart“. Um die gesamte Welt kann ein smartes Netz gespannt werden, in dem jeder Mensch, jeder Gegenstand zu orten und zu kontrollieren ist. Das eignet sich perfekt für die Realisierung einer Neuen Weltordnung (NWO) und zur Kontrolle durch eine Weltregierung, deren Verfassung bereits feststeht (auf den Georgia Guidestones in Stein gehauen).

Das macht die Hoffnung zunichte, das Internet könne eine echte Demokratie schaffen und entsprechende Bemühungen vorantreiben. Tatsächlich gibt es diese Bemühungen und auch einige für die Bürger willkommene Früchte. Die Sache hat aber vermehrt zwei ungute Haken:

  • Zum einen werden die Inhalte des Internet immer stärker kontrolliert und sogar teilweise auch rechtswidrig gelöscht.
  • Zum anderen wissen die Bürger nicht so recht etwas anzufangen mit dem phantastischen Instrument in ihren Händen, das ihre Rechte und die Demokratie stärken und ihren Interessen nützen könnte.

In der Praxis wird sehr deutlich, wie unmündig, wie politisch ungebildet der „mündige Bürger“ in Wahrheit ist und wie sehr er in seinen Äußerungen über Biertheken-Geschwätz kaum hinauskommt. Sein Verhalten als Konsument und als Wähler lässt erkennen, wie verführbar er ist, wie er Sachverhalte intellektuell zu durchschauen nicht fähig ist. Das Erschütterndste ist jedoch nicht sein fehlendes Maß an wirklicher Bildung oder sein mangelndes Interesse an Vertiefungen von Information. Das Erschreckendste ist der Umstand, dass sich wirkliche Intellektuelle in Wissenschaft und Kunst der marode gewordenen „Demokratie“ in der BRD weitgehend angepasst haben. Wo ganze Armeen von Denkern und Lenkern dem Spuk eines von einem DDR-Gewächs kulturbolschewistisch verbogenen Regimes energisch ein Ende hätten bereiten müssen, da klafft geradezu ein Nichts. Mitschwimmen im politisch korrekten Strom und die Pfründe in einem angepassten Dasein zu genießen ist bequemer und angenehmer. Und wie die Geschichte lehrt: Es kann einem ja nichts passieren, auch wenn das Regime wechselt. Heute sogar weniger denn je, weil die persönlichen Netzwerke größer und dichter sind und sich wesentlich bequemer pflegen lassen. Strammen Nazis ist nach dem Zusammenbruch 1945 ja auch nichts Übles widerfahren, sofern sie als Lehrer oder Verwaltungskräfte im neuen Deutschland gebraucht wurden. Erst eine deutsche „christliche“ Demokratie brachte es fertig, harmlosen Mitläufern des DDR-Regimes mit einem Stasi-Stern im Lebenslauf eine weitere Karriere zu vereiteln.

Gewusst – doch nichts begriffen

International bedeutende Filmerfolge mögen dereinst dazu dienen, „wach“ gewordenen Bürgern vorzuhalten, sie hätten „es doch wissen“ können und müssen. In einem der Filme dringt ein junger Hacker in einen Computer ein und glaubt, er werde zu einem Simulationsspiel eingeladen. In Wahrheit ist er in einem Militär-Rechner gelandet und darf nun Atomkrieg spielen. Erst in letzter Sekunde rettet ein Russe durch eine instinktiv ausgelöste Unterlassungssünde vor dem Weltuntergang, weil er die russischen Atomraketen nicht als Vergeltung gegen die nur vermeintlich losgeschickten Raketen der Amerikaner starten lässt. In einem anderen Film überwachen Computersysteme jeden einzelnen Menschen so tiefgründig, dass sie sogar vorhersehen können, dass jemand dabei ist, ein Verbrechen zu begehen. Sie schicken präventiv die Polizei los und lassen den Noch-nicht-Täter verhaften. Im zur Zeit neuesten Film macht sich ein Konzernboss daran, mit seinen Computern, die Alle und Alles in Echtzeit für jeden transparent machen und überwachen, die Weltherrschaft zu übernehmen. Das wird nur dadurch vereitelt, dass eine Mitarbeiterin – die Heldin des Film – es wagt, ihn, den Boss, und seinen Partner mit all ihren abgespeicherten Äußerungen und Verschwörungen im Netz transparent zu machen.

Wahn und Wirklichkeit sind schon heute nicht mehr sehr weit entfernt voneinander. Die technischen Voraussetzungen zur Umsetzung von Allmachtswahn einer Regierung in die Praxis sind sehr weitgehend bereits vorhanden und nähern sich im Eiltempo ihrer Vollendung. Die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen zur Installation eines perfekten Faschismus im eigenen Staat und in den Rest der Welt hineinwirkend sind in den USA mit Heimatministerium, nationaler Sicherheitsagentur und Geheimdiensten bis hin zu einer Bundes-Notfallmanagement-Agentur schon vorhanden und ausgeweitet. Den „Rest der Welt“ erledigen Militär und Diplomatie, wobei Russland und China für längere Zeit noch außen vor bleiben mögen oder aber – was ja denkbar ist – zur amerikanischen Halbweltherrschaft einen Gegenpols darstellen, der ideologisch nicht einmal als eine Alternative erscheinen muss. Zu ähnlich dürften sich die Regimes dann sein. Dann mag man sich freundschaftlich die Hände schütteln und hochgeheim verabreden, in vorgegaukelten Kriegen mit biologischen Waffen die Weltbevölkerung auf die 500 Millionen „Guidestone“-Menschen zu dezimieren. Irgendwie wäre das ja nützlich und für diesen Globus insgesamt erholsam und erfreulich.

Die wirklichen weltverändernden Kräfte arbeiten im Verborgenen

Zu wessen Lebenszeit mag das sein? – Wahrscheinlich noch im Leben der gerade heranwachsenden Generation, die noch die Schulbänke drückt. In dieser Welt ist fast nichts so wie es scheint. Negatives ist meistens schneller als Positives. Und im Mittelpunkt stehen schon heute die USA. So sind etwa die Vereinigten Staaten von Amerika eine Nation der Tycoons, der global agierenden Konzerne und der verschworenen exklusiven Zirkel. Diese alle zusammen hätten jedoch keine Nation gestalten können ohne ein klassisches Korsett für den Aufbau, die Organisation und die Kontrolle eines Staates. Das Territorium für die USA wurde den Indianern geraubt. Die vielen Staaten der USA wurden später unter dem Dach einer für alle geltenden Verfassung vereinigt. Aber die amerikanische Denkart ist eine unternehmerische. Da passt es kaum, dass die Masse der Untergebenen (Wähler) den Bossen (Spitzenpolitikern) wirklich wirksam auf die Finger schaut und ihnen Anweisungen gibt. So mag gerade in den USA die Demokratie dem üblichen Theater entsprechen, das „demokratische“ Regierungen ihrem Völkern sehr weitgehend vorspielen. (Ein Schulbeispiel demokratischen Versagens hat gerade die Bundesrepublik Deutschland unter Merkel abgeliefert.)

Das effektive Sagen könnten jene haben, die in den USA dem sogenannten »Deep State« zugerechnet werden: Militär, Geheimdienste, führende Repräsentanten der jeweiligen Regierung und die Big Bosse der Rüstungs- und Finanzindustrie. Hinzugekommen jetzt auch noch die Tycoons der IT-Branche. Den »Deep State« könnten jene bilden, die über besondere Verbindungen speziellen Visionen folgen. Einige von denen zielen auf eine »Neue Weltordnung« oder »New World Order« ab; abgekürzt NWO. Das Streben nach einer solchen NWO wird ja nicht einmal bestritten. Es gibt genügend eindeutige Aussagen. Sogar römische Päpste haben eine weltweite Neuordnung von Machtausübung für förderlich gehalten. Bestritten wird nur, dass diese neue Weltordnung eine faschistische Beherrschung der Menschen sein mag. Die UNO, Nachfolgerin des Völkerbundes, glänzt vor allem durch Aufblähung ihres Apparates, durch Nutzlosigkeit sowie jetzt auch durch eine unzeitgemäße Fehlkonstruktion.

Gegenwärtig und angesichts der zunehmenden Rigorosität, mit der gerade die Amerikaner in das Schicksal anderer Völker eingreifen, um „Demokratie und Freiheit“ zu verbreiten, darf man berechtigte Zweifel an fast allem hegen. Angesichts der gigantischen Militärmaschinerie können die Amerikaner zwar Kriege gewinnen, aber keinen Frieden. In Vorderasien, im Nahe Osten und in Nordafrika haben sie davon reichlich Zeugnis abgelegt. Und speziell die Destabilisierung anderer Staaten wird als gewollter Fußabdruck amerikanischer Geopolitik verdächtigt. Seit dem irgendwie doch sehr „nützlichen“ 9/11 haben die Amerikaner durch den „Krieg gegen den Terrorismus“ sogar einen Nachbrenner gezündet, der sie außerhalb Russland und China fast nach Belieben schalten und walten lässt. Hinzu kommt in auffallender Weise die Unterwanderung der westlichen Politik und des Finanzwesens beispielsweise durch Goldman-Sachs-Leute.

Kriege sind aber nicht alles, und Frieden ist es schon mal garnicht. Was vor allem zählt ist Kontrolle der Bevölkerungen und deren möglichst wirksame und umfassende Ausübung. Dazu bedarf es einer exzellenten und vor allem überlegenen modernen Technik. Die steht schon fast perfekt zur Verfügung. Und Giganten wie Google und Facebook machen reichlich Gebrauch davon. Technisch hat sich auch schon die Art der Kriegsführung geändert. Sozusagen vom amerikanischen Wohnzimmer aus lassen sich mittels Tausender von Drohen chirurgische Militärschläge verüben. Es muss nicht einmal mehr das Leben von Soldaten riskiert werden. Per Joystick und Bildschirm lässt sich wie bei einem Video Game eine feindlichen „Bedrohung“ ausmachen und mittels Präzisionswaffe vernichten. Und ein Ende dieses Trends zur Kriegsführung anhand reinen Technikeinsatzes ist noch nicht absehbar. Die kann schnell ungeheure Ausmaße annehmen. Oft wird übersehen, dass die technische Entwicklung nicht linear verläuft wie ein Treppenaufgang, sondern – um es bildlich begreifbar zu machen – eher als ansteigende Kurve wie bei einer Wand im Gebirge, die bis zur fast Senkrechten immer steiler wird. Man denke zum Beispiel an die Zielsetzung der EU hinsichtlich „5G“.

„5G“ wird ein sehr entscheidendes Instrument für flächendeckende Wirksamkeiten sein. Darauf zielen unter anderem die zwanzig 5G-Konferenzen in 2017 rund um die Welt ab. Sie sollen dafür sorgen, dass weltweit ein absolut einheitlicher Standard realisiert wird. In Deutschland fand ein entsprechendes Treffen am 19. September 2017 im Internationalen Kongress-Zentrum zu Dresden statt. Federführend war die Technische Universität Dresden. –  Und sollte es gelingen, einen Quantencomputer alltagstauglich zu machen, wird dessen Nutzung der Elite vorbehalten werden. Er wäre die „Wasserstoffbombe in der Datenverarbeitung“ und das Ende jeder Demokratie.

©2017 by M. Grosner/KBH/MLS/BrainWARe – Essen a.d. Ruhr –
– mlskbh –

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Beitragsbild: Aus einem hier verlinkten Video.

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„Wegwerfartikel“ Rüstung

Todernster Witz

– In der Rillenstraße, einer nicht sehr kurzen Sackgasse, wohnen 93 Mietparteien in mehreren eintönigen Mehrfamilienhäusern und in einigen unterkellerten 3er-Einfamilienhäusern, die unter Fachleuten gern „Handtücher“ genannt werden: Jedes Haus in den Gruppen 6 Meter schmal und 12 Meter tief. Die Obergeschosse, damit sie nicht als Stockwerk zählen, im 45-Grad-Winkel und mit Gauben. Darüber dann – über eine Falltreppe etwas schwierig zugänglich – ein kleiner Spitzboden. Der übliche Konfektionsmist; billig herzustellen und teuer zu verhökern; in einigen Punkten nicht der vorgeschriebenen „Bauordnung NW“ entsprechend und trotzdem von der Behörde durchgewinkt.

In etlichen der Familien wird jedes Jahr hocherfreut ein fabrikneues Auto aufgenommen und liebevoll gepflegt. Glänzender Lack und funkelnder Chrom sind sichtbare Zeichen aufmerksamer Zuwendung. Störend wirkt in der Straße nur ein einziges Mobil mit stumpfem Lack und angelaufenen Zierleisten, oft auch mit verschmutzten Scheiben und allerhand Gerümpel im Innern. Es gehört einem Lehrer, einem „Ökopaxen“, der oft von „geplanter Obsoleszenz“, von„Nachhaltigkeit“, von„Ressourcenverschwendung“ und gewissenlosem „Konsumwahn“ schwafelt und nicht verstanden wird. Sein Auto sieht älter aus als er selbst; und die Leute mögen ihn nicht besonders.

Die Kinder aber in seinen Klassen vergöttern ihn: Wenn er in seinen flauschigen karierten Hemden, seiner ausgebeulten Cordhose und seinen Bart kraulend vor der Klasse auf und ab geht und laut vor sich hin denkt, ist es mucksmäuschenstill, damit auch keines seiner Worte in irgendeiner Unruhe ertrinkt. – Dabei stellt er sich selber eigentlich nur Fragen, die er sich selbst dann zu beantworten versucht. Nach zwei oder drei Fragen und Antworten bleibt er stehen, wendet sich zur Klasse, sieht über die Köpfe der Kinder hinweg durch alle Wände hindurch in irgendeine Ferne und fragt wie für sich hin: „Kann man daraus was lernen?“ Dann fliegen die Hände hoch. Er ist ein Lehrer, der seinen Schülern Fragen stellt. Bei den Versuchen, diese Fragen zu beantworten, lernen die Schüler von einander und zusammen mit dem Lehrer in oft leidenschaftlichen Diskussionen.

Der Lehrer ist wegen seines verkommenen Autos, seiner lässigen Kleidung uns seines Talentes, mit Schülern umzugehen, die einzige erwähnenswerte Person in der Rillenstraße. Die anderen Anwohner sind nichts Besonderes. Zwei durchschnittliche Anwälte sind dabei. Es gibt einen stämmigen Maurer, einen hilfsbereiten Automechaniker, einen SAP-versierten Programmierer, zwei Verkäuferinnen und eine Menge Bewohner in anderen ganz gewöhnlichen Berufen. Nur wenige Leute reden auch mal länger mit einander, wenn sie sich begegnen. Man kennt sich kaum.

Doch einmal im Jahr treffen sich die volljährigen und berufstätigen Anwohner der Sackgasse zu einer gesetzlich vorgeschriebenen Entscheidung. Sie müssen dann darüber befinden, welches Auto sie gemeinsam kaufen und – entsprechend ihrem Einkommen – anteilig bar bezahlen, um es dann an einer Sammelstelle abzuliefern, von der aus es in irgendwelchen ungewissen Kanälen ohne zweckmäßige Verwendung verschwindet. Irgendwann einmal wird es dann verschrottet, ohne je als Transportmittel jenen zu nutzen, die es bezahlt haben. Genau genommen entscheiden sie nicht einmal über das Auto, sondern nur über die Zustimmung ihres Vertreters, der in die Beschaffung irgendwie eingebunden ist. Irgendwie kompliziert und deshalb auch nicht hinterfragt.

Das geht jedes Jahr so. Und keiner muckt auf. Das war schon immer so. Und es wird wahrscheinlich auch in alle Zukunft so sein.

Der Irrwitz in der realen Welt

Klingt haarsträubend. Ist aber so. Man braucht nur das Wort „Auto“ durch „Rüstungsgüter“ zu ersetzen und die jährliche Kollekte durch „laufende Steuerzahlungen“. Es ist nämlich so, dass aus den gezahlten Steuern und aus den Mitteln durch enorme Kreditaufnahmen, also Verschuldungen, ständig Produkte zum Töten und Zerstören angeschafft werden. Diese Produkte veralten, werden durch neue Rüstungsprojekte von potentiellen Gegnern minderwertig und müssen durch modernere Produkte ersetzt werden.

Zur „Verteidigung“ des eigenen Volkes werden diese Produkte mangels Krieg nicht benutzt. Sie haben nur gekostet und kosten weiterhin, ohne je – außer bei Übungen – ihren Zweck zu erfüllen. Ein noch heute erschütterndes Beispiel lieferte das von Franz-Josef Strauß der BRD aufgedrückte Kampfflugzeug Starfighter F-104, auch „Witwenmacher“ genannt: Von den zwischen 1960 bis 1991 angeschafften 916 Jägern stürzten 292 Maschinen wegen technischer Mängel  ab. 116 Piloten wurden dabei in den Tod gerissen. Und das alles, ohne dass der deutsche Starfighter je einen „Feindeinsatz“ geflogen hatte. Er steuerte eine Episode teuren, nutzlosen, tödlichen Spielzeuges für die Militärs bei und kostete viele verschwendete Milliarden.

Zum Ausgleich dafür flogen deutsche Tornados um die Jahrtausendwende auf dem Balkan rechtswidrige Angriffe im Kosovo-Konflikt.

Billiger und besser?

Billiger würde es sein, jedem volljährigen und mündigen Bürger eine Maschinenpistole oder ein Schnellfeuergewehr samt ausreichend Munition in die Hand zu drücken und abzuwarten, was sich tut. Keine Jagdbomber, keine missratenen Truppentransporter, keine untauglichen Drohnen, keine Panzer, keine Schiffe, keine Kasernen… – nur von Zeit zu Zeit etwas Drill auf nahegelegenen Übungsplätzen. Als Belohnung gibt es einen kleinen nicht anrechenbaren und steuerfreien Sold, der eine Art Grundsicherung aller wehrfähigen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sein könnte.

Dann wären Abenteuer wie in Afghanistan oder in Syrien wohl kaum akut geworden. Nur bei einem Angriff auf deutschem Boden hätte aus jedem Fenster ein finaler Verteidigungsschuss gedroht. Eine riesige und nahezu omnipräsente „Partisanenarmee“ als legale reguläre und asymmetrisch agierende Streitmacht. Dazu noch geschickt platzierte Sprengfallen riesigen Kalibers… – da mag einem Angreifer schon ganz schön mulmig werden.

Zur Zeit geht es anders zu. Da spricht die Politik zahlreicher Staaten von „Bedrohungen“ durch andere Staaten. Wer gerade wen bedroht und ob nur eingebildet oder tatsächlich – egal Karl, „man“ muss prinzipiell gewappnet und auf das Schlimmste gefasst sein. Dazu braucht man zwingend Menschen und Material zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Die Amerikaner und die Russen, vielleicht auch die Chinesen haben zudem militärisches Spielzeug auch im Weltraum um die Erde kreisen. Aus Argwohn. Zum Spionieren. Taktisch gewiss auch als Zielerfassungsgeräte.

Wer sind die Akteure?

Es gibt nur zwei:

Die Militärs und die Rüstungsindustrie.

Die Politik agiert nur beschränkt als gehirngewaschene Genehmigungs- und Beschaffungsbehörde sowie als willfähriger Finanzier.

Aufgabe der Politik ist es, als im Prinzip Ahnungslose die Wünsche der Militärs zu „prüfen“ und letztendlich nur abzunicken. Dazu hat sie auch noch die Finanzierung sicherzustellen. Zu diesem Zweck langt sie einfach den Bürgern in die Tasche.

Bleiben also auf der einen Seite die Militärs, die ihre Angst- und Machtphantasien ausleben dürfen. Angst vor Bedrohungen und Handlungen eines denkbaren Feindes. Dazu die denkbare Macht, den Spieß vielleicht auch umkehren und einen Feind schlagen zu können. Vorab und in jedem Fall zählt die Herrschaft über eine Menge Material und über Menschen, die zu Kadavergehorsam verpflichtet sind und sogar ihr Leben zu opfern haben, wenn eine „Lage“ es verlangt und ein Schicksal es so will, dass für das „Vaterland“ gestorben wird. Lebendige Menschen, Söhne und Töchter politisch missbrauchter Eltern, als billige längs- und parallel-schaltbare Roboter für staatlich organisierten Mord an missliebigen Mitbewohnern dieser Erde.
Unfassbar!
Aber total normal. – Und angesichts ebenfalls mörderischen Hungers in dieser Welt (schon 2011 und davor!) auch ein Gegenstand maßloser Verschwendung. (Auch HIER.)

So starben deutsche Soldaten der Bundeswehr, ohne dass die Bundesrepublik Deutschland zu verteidigen war, am „Hindukusch“ (هندوکش; übersetzt „Hindu-Mörder“) aus devoter Gefälligkeit gegenüber einer Weltmacht. Diese hatte dort einen Angriffskrieg angezettelt, um sich für Terroranschläge zu rächen. Bei denen argwöhnen nicht wenige Kenner schmutziger weltpolitischer Tricks, dass es sich in Wahrheit um einen „Inside-Job“ handelte. Mit dem mochten die Amerikaner unter dem Label „WAR ON TERRORISM“ eine Nachbrenner zünden, der eine beliebige militärische Durchsetzung ihrer Macht- und Einflussinteressen in wichtigen Weltregionen beschleunigen sollte. Dass es dabei vor allem um die Sicherung des Zugriffs auf riesige Erdölvorkommen gehen sollte, wurde mehr als deutlich. Als die Amerikaner später im Irak-Krieg Bagdad erstürmten, besetzten und sicherten sie durch einen Ring von Panzern das Energieministerium, während sie das weltweit bekannte Nationalmuseum Plünderern überließen.

Langfristiger Spaßfaktor Hoffnung

Hunderte Millionen wertvoller Euros aus Steuerzahlers Taschen hat das deutsche Verteidigungsministerium anhand einer völlig untauglichen Drohne namens „Euro Hawk“ vergeigt. Das Geld landete in den USA und sicherte dort Arbeitsplätze bei einem Unternehmen, das nicht einmal Dokumentationen zu dem „Spaßvogel“ herausrückte.

Nach diesem Desaster sollte das Thema Drohne abgehakt sein. Etwa notwendige „Aufklärungen“ könnten ja NATO-Bündnispartner liefern; z.B. die Amerikaner. Denen sollen aber wieder (vermutlich) Milliarden Euros zufließen und Arbeitsplätze im Sinne von Donald J. Trump gesichert werden, weil jetzt gleich drei Drohnen angeschafft werden sollen. Sie heißen nun „TRITON“. Die Süddeutsche schrieb dazu: „Die Planer sehen offenbar eine deutlich bessere Chance, die Drohne tatsächlich zuzulassen. So verfüge der Triton im Gegensatz zum Euro Hawk beispielsweise über eine Enteisungsanlage, einen Blitzschutz sowie Schutz vor Hagel und Vogelschlag. Entscheidend sei aber, heißt es im Ministerium, dass diesmal eine umfassende technische Dokumentation vorhanden sei – anders als einst beim Euro Hawk.“

Nicht lachen! – Dazu ist später noch Zeit. Denn die erste der drei Drohnen soll erst im Jahre 2025 fliegen. In der Zwischenzeit wurde bei der Bundeswehr ein Luftfahrtamt geschaffen. Dieses „hofft“, dass ISIS, das Aufklärungssystem und damit Kernstück der Triton-Drohne, wahrscheinlich kann, was es können soll. Dessen ist man nicht sicher, eine Erprobung war noch nicht möglich und ist deshalb auch noch nicht abgeschlossen.

Sicher ist nur, dass wieder einmal ein deutscher Geldregen auf den US-amerikanischen Bündnispartner hernieder prasselt. Die zwei Prozent vom Bruttosozialprodukt, die laut NATO-Vertrag in die „Verteidigung“ fließen sollen, wurden von der BRD bei weitem nicht geliefert. Die Amerikaner pumpen 3,4% vom BIP in die Rüstung… – und damit doppelt so viel Geld wie alle restlichen Staaten der Welt zusammen: fast 600 Milliarden US-Dollar. Deutschland bringt mit rund 37 Md. Euro nur 1,2% BIP zur „Verteidigung“ auf. Da fehlen also 24 Md. Euro (pro Jahr!), von denen man auch etwas in den TRITON stecken könnte. In der Hoffnung, dass das Ding auch funktioniert.

Kopfkino

In den Händen der (neun!) Atommächte befinden sich über 15.000 Atomsprengköpfe. Die Amerikaner und die Russen verfügen davon über die meisten. Nicht zur Explosion vorgesehen sind rund 450 Atomkraftwerke. Sie können jedoch, wie Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima bewiesen haben, zu tödlicher Gefahr werden.

Man stelle sich nun einmal vor, dass die „westlichen Mächte“ sich in politischen Gesprächen total verheddern und der jetzt schon wieder ausgebrochene „Kalte Krieg“ völlig eiskalt wird. Direkte Drähte zu russischen Militärs zwecks Verhinderung einer vielleicht auch „irrtümlichen“ Auslegung einer militärischen Operation als „Angriff“ wurden von der NATO gekappt. Russland fühlt sich nun permanent durch eine NATO-Umzingelung vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer als bedroht. An einem bestimmten Tage passiert nun das Unglück, dass sich durch einen Programmierfehler eine im Westbaltikum stationierte „taktische“ Atomwaffe aus US-Beständen von ihrer Rampe entfernt und Richtung Russland davon zischt. Es handelt sich bei der Bestückung um einen „modernisierten“ Sprengkopf. Die Modernisierung sollte bewirken, dass man nicht einen schweren Atomschlag benötigt, um ein Ziel zu vernichten, das im Wirkungsbereich der Bombe liegt, sondern dass man mit geringerer atomarer Sprengkraft auskommt, weil man Ziele angeblich nun punktgenau treffen kann.

Eine solche Rakete macht sich nun davon. Ihr Ziel ist weitgehend unbekannt, weil es noch nicht präzisiert worden war. Die Russen blitzschnell zu informieren, während das Ding noch fliegt, ist unmöglich. Die NATO-„Dienstwege“ verfransen sich und bringen nichts. Das NATO-Hauptquartier will den US-Präsidenten informieren (wozu?) und landet nur in Vorzimmern. Ein DPA-Korrespondent, der gerade die Raketeneinheit besucht, kriegt (vertraulich) Wind von der Sache und ruft über Handy einen Kollegen in Moskau an, während die Rakete noch fliegt. Dieser Kollege hat einen bombig guten Draht zum Kreml und steckt einem hohen General die Botschaft von dem „Versehen“. Dieser General knurrt nur, hat sowieso von der Aufklärung schon Kenntnis von dem „Angriff“ und das „Notwendige“ veranlasst, nämlich russische Abschussbasen in Alarmbereitschaft versetzt.

Zu allem Unglück hat die NATO eine nahe der Krim kurvende Drohne nach Norden abdrehen und in russisches Territorium eindringen lassen, um „auf Teufel komm raus“ vielleicht zu erfahren, wo die Rakete einschlägt. Dadurch haben die Russen nun zwei Ziele auf dem Radar und fühlen sich jetzt doppelt angegriffen. Einen direkten Gesprächsdraht zwischen dem Westen und Russland gibt es noch immer nicht.

Und dann passiert es: Bei  51°23’19.85″Nord / 30° 5’41.67″Ost schlägt die „taktische“ Atomwaffe ein, durchdringt ein „Containment“ sowie ein darunter umschlossenes altes Abschirmkonstrukt und geht in einem havarierten Atomreaktor hoch, der schon einmal – im Jahre 1988 – Schlagzeilen gemacht hatte. „Tschernobyl 2.0“ entlässt jetzt tonnenweise hochradioaktive Substanzen, die sich wegen ständig drehender Winde über ganz Nordeuropa verteilen.

Erst Schockstarre, dann…

Das Internet stellt an Geschwindigkeit zur Verbreitung an Informationen und nicht selten auch an Wahrheitsgehalt alles in den Schatten. Alle Regierungen in der EU entlassen nur laue Presseerklärungen, die eigentlich nur erklären, dass man noch „prüfen“ müsse, ehe man näher auf den versehentlichen Abschuss einer Rakete eingehen könne.

Bei Twitter überstürzten sich mit Fakten gespickte Meldungen. Der Atompilz und die Wolke über Prypjat wurden als Schnappschuss und als Video übermittelt. Jemand hatte mit seinem Smartphone auch den Abschuss der Unglücksrakete erwischt. Andere Bilder vermitteln einen Eindruck von Fluchtbewegungen in Autokolonnen auf überfüllten Verkehrswegen in Richtung Süden der Ukraine. Kaum jemand bewegt sich in Richtung Norden auf Russland zu.

Fast alle russischen Tweets verdächtigen die Imperialisten eines heimtückischen Angriffs auf das friedliebende Russland. Von der russischen Regierung selbst aber kein Kommentar. Im Fernsehen wird die nüchterne Nachricht wiederholt, die Amerikaner hätten vom Baltikum aus eine nuklear bestückte Rakete auf die Ukraine abgeschossen, aber Kiew als Hauptstadt dabei verfehlt. Im Kreml sei ein Verteidigungsrat unter Putins Nachfolger zu Beratungen zusammengetreten. Reporter zeigten Menschen auf dem Roten Platz, die wild entschlossen forderten, „endlich“ den „Kriegstreiber“ USA in Schutt und Asche zu legen. Andere Bürger forderten, durch Weißrussland und das „abtrünnige Polen“ hindurch die EU-Staaten mit Panzern zu überrollen. Zwischen den Nachrichten sind immer wieder im Wechsel verschiedene Kosaken-Chöre zu bewundern.

Im westlichen Fernsehen wird permanent das „tragische Versehen“ bedauert. Weil es aus Russland keine offiziellen TV-Bilder gibt, wiederholen sich ständig Zitate aus Twitter und Facebook. Der amerikanische Präsident ist immer wieder mit einem kurzen Statement zu sehen. Er versichert, amerikanische Atomraketen seien bekanntermaßen auf alle Hauptstädte der Welt gerichtet, um alle Staaten anzuhalten, permanent auf die großen Atommächte – insbesondere jedoch auf die Russen – einzuwirken, auf keinen Fall die USA anzugreifen. Denn das würde zum Ende der Welt führen.

…der Schock

Während die Medien noch wild spekulieren und die Politiker sich in nichtssagenden Erklärungen winden, schlägt in die Fulda nahe der Bundesautobahn 44 zwischen dem Kreuz Baunatal und der Autobahn 7 mittags eine Atombombe ein; wahrscheinlich eine Wasserstoffbombe sehr großen Kalibers. Der Explosionspilz ist ungewöhnlich mächtig und dunkel, er raubt der Stadt Kassel erst sämtliches Sonnenlicht, ehe nach allen Seiten ein infernalischer Sturm losbricht und alles niedermäht. Die mächtige Herkules-Statue kippt um wie ein Streichholz. Auch das Volkswagenwerk in Baunatal gibt es nicht mehr. Nach einiger Zeit führt die Fulda durch die zerstörte Stadt kein Wasser mehr. Anscheinend hatte die Bombe bunkerbrechende Eigenschaften, sie drang tief in den Boden unter dem Fluss ein und detonierte erst dort. Das aufgeworfene Erdreich um den großen Krater staute die Fulda an, die nach Süden hin über die Ufer zu treten begann, um immer mehr Land zu verschlingen.

Direkt nach der Explosion lässt die russische Regierung verbreiten, dieser Atomschlag sei „eine 1:1-Vergeltung für den Angriff in Richtung der Wiege Russlands“. Es werde bei dieser einmaligen Bombardierung bleiben, falls die USA keine weiteren Angriffshandlungen vornehmen und sofort damit beginnen, sämtliche NATO-Truppen aus jenen Staaten abzuziehen, die nahe Russland liegen, also aus dem Baltikum, aus Polen und aus den südlicheren Staaten bis hin zur Türkei. Russland werde unverzüglich einen entsprechenden Antrag im Sicherheitsrat der UNO einbringen und erwarte eine entsprechende Entscheidung. Die einzige Alternative dazu sei ein Regen von Atomsprengköpfen auf die USA, auch wenn Washington damit drohe, dann alle Hauptstädte der Welt atomar zu zerstören und den Globus unbewohnbar zu machen. Die Entscheidung liege jetzt einzig bei Washington. Moskau habe das Notwendige gesagt.

Die Generäle im NATO-Hauptquartiert begegnen sich vorwiegend mit betretenem Schweigen. Es gibt keinen Plan A, keinen Plan B und überhaupt nichts, das die gegenwärtige Situation planvoll einschließt. In der Bundesrepublik Deutschland sind wichtige Achsen für jede Art von Verkehr ausgefallen. Messflugzeuge und Spezialballons melden dramatische Radioaktivität über Norddeutschland, Dänemark und der Ostsee bis nach Schweden und Finnland hinein. Fast alle Fluglinien haben ihre Maschinen aus verseuchten Lufträumen zurückgezogen und irgendwo in Westeuropa geparkt… – sogar auf eigens abgesperrten Autobahnabschnitten (die allerdings als Notpisten für das Militär vorbereitet waren). Nur die Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt und München sind noch voll in Betrieb und melden erschreckende Zustände. Im Zugverkehr der Deutschen Bahn sagt der Fahrplan kaum noch verbindliche Zeiten an. AMAZON meldet seit dem Ausfall von Bad Hersfeld und eines großen Teils des DHL-Fuhrparks einen „Zwang zu erheblichen Einschränkungen“.

Ein riesiges Gebiet um Kassel herum wird zu einem militärischen Sperrgebiet erklärt. Rund 10.000 Quadratkilometer Deutschland sind abgesperrt und stehen auch unter Quarantäne.

Fallrückzieher der Medien

Die Medien scheinen nach einer Schrecksekunde wie verwandelt. Die Druckausgaben verschiedener Zeitungen sind vielerorts an den Kiosken nicht zu erhalten. Generell sind sie auffällig abgemagert. Anzeigen aller Art sind kaum noch zu finden. Inhaltlich unterscheiden sich die Blätter kaum, weil alle Zeitungen sich hauptsächlich bei Reuters und anderen Agenturen bedienen. Die Online-Medien bieten kostenlos nur noch magere Kurzmeldungen. Blitzartig haben sie auf Bezahldienste umgeschaltet und damit sogar einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Wer wirklich informiert sein oder zumindest glauben möchte, angemessen unterrichtet zu werden, zahlt jetzt. Die Zahl der Abonnenten etwa der „Süddeutschen“ schoss raketenartig in die Höhe. Auch „alternative Medien“ haben Hochkonjunktur, sind allerdings weiterhin kostenlos zu besuchen.

Knapp wurden in einigen Orten nur das Bargeld in den Bankautomaten und das Angebot in den Lebensmittelabteilungen etlicher Supermärkte und Discounter. Merkwürdigerweise ebbte die Neigung zu Hamsterkäufen jedoch schnell ab. Auffällig: Das Internet funktioniert wie eh und je und bis auf wenige Ausnahmen im Sperrgebiet funktioniert auch wieder die Stromversorgung. Die Regierung hat lediglich dekretiert, dass im öffentlichen Raum der Stromverbrauch zu Werbezwecken drastisch einzuschränken ist. Die Straßenbeleuchtungen unterliegen dagegen keinerlei Auflagen. Es gab auch keinen Aufruf, Treibstoffe zu sparen. Die Autos fahren wie eh und je, anscheinend jedoch wegen der sprunghaft angestiegenen Benzinpreise nicht so häufig. Täuscht es, oder ist der Verkehr weniger dicht? Jedenfalls haben sich nach dem Aufruf großer Unternehmen an ihre Belegschaften deutlich mehr Fahrgemeinschaften gebildet. Auch reichen an den Bahnöfen bei „Park & Ride“ die Stellplätze kaum noch aus, und die Züge sind häufig erheblich überfüllt.

Das Leben geht weiter. Einige Schulen und Kindergärten in unmittelbarer Nähe des Sperrgebiets sind aber geschlossen. Der Grund: Viele Lehrer und Kindergärtnerinnen wohnen im Sperrgebiet und sitzen dort fest. Einige Journalisten bemerkten in einem TV-Presse-Talk, die Regierung habe wohl „mit einer großen Keule zuschlagen“ müssen, um Chaos zu vermeiden. Von der üblichen „politisch korrekten“ Herumdruckserei keine Spur. Es wird offen eine merkwürdige Ratlosigkeit beklagt. Man tut so, als sei in Deutschland „nur“ ein Atomkraftwerk explodiert wie seinerzeit in Fukushima. Kritik an Putins Nachfolger wird kaum geübt. Es sei ja, heißt es, mit der Freisetzung der gesamten nuklearen Reaktorladung von Tschernobyl eine unfassbare atomare Verseuchung weiter Gebiete verursacht worden. Insofern seien die Folgen des Gegenschlages eher vergleichbar, wenn auch nicht vertretbar. Es hätte, wenn auch keine genannt wurde, eine andere Lösung angestrebt werden sollen, um das gesamte Ausmaß der jetzt doppelten Katastrophe zu vermeiden.

Niemand hatte geglaubt, dass nach einem so schweren nuklearen Schlag um die Zerstörungszone herum alles einfach weiterlaufen würde. Ein RTL-Reporter hatte das gesamte Sperrgebiet umkreist. Er berichtet, es habe nur kurzzeitige Stromausfälle etwa in den Bereichen um Marburg, Brilon und Fulda oder Goslar herum gegeben. Was ihm besonders auffiel: Die starke Präsenz amerikanischer Truppen um das Sperrgebiet herum. Anscheinend hatten die Amerikaner sogar das alleinige Sagen. Und alles, was sich in der Luft bewegt, trägt nach seiner Aussage amerikanische Hoheitszeichen. Die deutschen Militär- und Polizeitruppen seien nur am Boden tätig. Was sich im Sperrgebiet tut, ist weitgehend unbekannt. Lediglich CNN berichtet mit Bild und Ton. Die Zerstörungen werden nur von weitem in Großaufnahmen gezeigt; in Nahaufnahmen sieht man vor allem Menschen, die überlebt haben und Hilfsangebote annehmen. Dankbare Menschen…

Plötzlich sind auch gute Nachrichten in Mode

ARD und ZDF sind anscheinend „nur noch konsterniert“, wie der SPIEGEL schreibt. Üblich sind sonst Dauersendungen mit zahlreichen Live-Reportagen von verschiedenen Orten. Nun aber werden zwischen den Nachrichten vorwiegend Heimatfilme, Reisereportagen, historische Betrachtungen und Haushalt-Ratgeber gesendet. In den Lokalsendungen erfährt der Zuschauer wie sehr alles „trotz einiger Probleme gut funktioniert“. PHOENIX hat die glorreiche Idee, alle drei Stunden für 30 Minuten die News von CNN zu übernehmen und eine Übersetzung beizusteuern. Dazwischen gibt es „Die Alpen von oben“, „Der Rhein von oben“, „Schlösser an der Loire“ oder in den Nachtstunden bedrückende Erinnerungen an Hitlers Drittes Reich.

Kritik kommt jetzt auf an den Rüstungsanstrengungen, die unter einer CDU-Ministerin nach den rabiaten Forderungen des US-Präsidenten Trump eingeleitet wurden. Was, so wird gefragt, soll die deutsche Marine mit den drei neuen Korvetten ausrichten? Oder mit Marine-Helikoptern, die über See nicht fliegen dürfen? Rausgeworfenes Geld! Und die erste der drei in den USA bestellten Drohnen funktioniert zwar nicht wie erwartet, kommt mit ISIS nicht klar wie „erhofft“, kostet aber bereits das Doppelte des vorgesehenen Preises. Was ist mit den zwei weiteren Drohnen? Besonders aber wird danach gefragt, was die Modernisierung der nuklearen US-Sprengköpfe gebracht hat, die im deutschen Büchel lagern. Gehörte etwa der „verirrte“ Ausreißer zu den angeblich präziser funktionierenden „modernisierten“ Atomwaffen? War die Reaktion der Russen, ein Ziel in der Bundesrepublik auszuwählen, dadurch motiviert, dass US-Atomsprengköpfe auf deutschen Boden lagern? – Schließlich die immer wieder vermiedene, nun aber fast unausweichliche Frage: Ist die Bundesrepublik überhaupt wirklich souverän?

Die gleichen Journalisten, die zuvor nicht durch „unpassende“ kritische Anmerkungen auffallen wollten, ziehen nunmehr in Zweifel, was sie früher wohlwollend ignoriert hatten. Jetzt auf einmal beklagen sie den „Politsprech“, der mit vielen Worten nur nullwertige Aussagen produziert, von einfachen Menschen nicht verstanden wird und sich nur täuschend so anhört, als würde sich jemand mit einem Thema ernsthaft befassen.

Ein Nerv wird getroffen

Schließlich kommt die Frage auf und durchflutet alle Medien:

  • Hätten die Russen ihre Atombombe auch dann auf die BRD gerichtet, wenn die deutschen Regierungen nicht über Jahrzehnte wie Marionetten an den Fäden der Amerikaner gezappelt hätten?
  • Hätten die Deutschen ab- statt aufgerüstet, hätten sie sich nicht an NATO-Abenteuern bei der Umzingelung des Ostblocks beteiligt und hätten sie sich am Hindukusch herausgehalten, hätten sie nicht auf dem Balkan und über Syrien ihre Tornados von der Leine gelassen… – hätten die Russen sich auch dann Deutschland für den Vergeltungsschlag ausgesucht?
  • Was wäre ohne die übermächtige Präsenz der Amerikaner auf deutschem Territorium gewesen und als Ziel für die Russen infrage gekommen? – Oder anders: War mit dem Vergeltungsschlag zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland nicht indirekt die USA gemeint?

Schwierige Fragen, auf die es nun überraschende Antworten gibt. Ein Journalist stellt in den Vordergrund, dass Deutschland zu einem der größten Waffenexporteure wurde; und immer wieder sei auch in Krisengebiete geliefert worden. Auf sehr windige Art und Weise sei auch die Herstellung deutscher Waffen im Ausland gefördert worden. Im Presseclub bricht ein Sturm los, als ein Schweizer Korrespondent behauptet, die eigentliche Macht in der Welt gehe von den Militärs aus und die eigentliche Schlüsselindustrie sei die Rüstungsindustrie mit der Produktion von Schiffen, U-Booten, Panzern, Flugzeugen, Drohnen, flugtauglichen Fernlenk-Bomben und jeder Art von Bewaffnung am Boden. Er erinnert an Eisenhowers Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex, der von den USA aus die politische Weltmacht an sich gerissen habe und die eigentliche „Bedrohung der Welt“ darstelle. Diese komme nicht, wie unablässig gepredigt, von außen, um Ängste auszulösen, sondern von innen her, von den Militärs, von der Rüstungslobby und von der eigenen Regierung.

Erst Verwirrung, dann Protest, anschließend Protest gegen den Protest, schließlich eine lässige Bemerkung, was denn sei, wenn es moderate Waffen nur gebe, um den Frieden innerhalb von Staaten zu sichern, jedoch keinen Waffen, um andere Staaten zu bedrohen und auch tatsächlich anzugreifen. – Nun ja, so sei sie Welt eben nicht, und man müsse sich gegen „jede Bedrohung von außen“ angemessen schützen können…

Die Rüstungsindustrie kann aufatmen, ihr droht keine Gefahr.

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„E-Auto“ ohne Steckdose

Diesem Beitrag muss eine betrübliche Anmerkung vorangestellt werden: Der Entwickler des beschriebenen Fahrzeuges ist verstorben. Und kurz nach dem Beginn der Nachlassverwaltung sind das Auto und sämtliche Unterlagen zu seiner Entwicklung und zu seinem Bau verschwunden.

Die Frage bleibt:

Was macht jemand, der ein E-Auto fahren will, aber nur eine Laternengarage hat? Wo zapft er den elektrischen Saft, wenn er im 6. Stock wohnt und nur über Schuko-Steckdosen verfügt? Will man E-Auto-Käufern zumuten, mit vielleicht der letzten Kelle Strom aus dem Akku zu einer (hoffentlich freien!) Strom-Zapfsäule zu zittern, um dann eine ungewisse Wartezeit abzubummeln, bis der Akku so viel Energie gespeichert hat, dass der Besitzer des E-Autos endlich seine nötigen Fahrten antreten kann?

Fatale Zwangslage

Wer eines jener reinen E-Autos erwirbt, die in der Werbung gern zusammen mit einem leuchtenden Spezialstecker vorgestellt werden, muss schon etwas begütert sein. Er sollte über eine Garage verfügen, in welcher er über Nacht aus einem speziellen Kasten mittels Spezialanschluss sein Mobilchen „auftanken“ kann. Oder vor seiner Haustür eine Stromtankstelle vorfinden, an der er sich bedienen kann… – im Schlaf hoffend, dass keine Vandalen ihm das Kabel abkneifen.

Die E-Auto-Hersteller bieten also durchweg Fahrzeuge an, die sich von Hause aus nicht für alle möglichen Interessenten eignen, selbst wenn sie noch so zahlungskräftig sind. Ihnen bleibt als Ausweg nur die Anschaffung eines Hybrid-Modells. Ein Hybrid ist so etwas wie eine Kreuzung, eine Mischung aus zwei oder mehr Komponenten. Bei einem Auto versteht man darunter einen Mischantrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor. Wie etwa bei einem TOYOTA: Da ist der Hauptantrieb ein Ottomotor, dessen Lichtmaschine während der Fahrt einen Hochvolt-Antriebsakku geladen hält. Der kann bei passender Gelegenheit, etwa in einer Innenstadt, geräuschlos für den alleinigen Antrieb sorgen. Rein elektrisch lassen sich damit etwa 60 Kilometer zurücklegen, bis der Benzinmotor sich wieder zuschaltet.

Damit ist man unabhängig von jeder Steckdose oder Strom-Zapfsäule. Getankt wird wie üblich an einer klassischen Tankstelle. Ein Hybrid-Modell ist auch nicht sonderlich teuer. Zudem schleppt es auch nicht einen gigantischen und sehr schweren Akku mit herum, der den Preis für ein E-Auto auch noch in erschreckende Höhen treibt.

Es geht auch billig und rein elektrisch

Linksrheinisch, in vulkanischer Landschaft, hatte ein pensionierter Hochschullehrer sich „aus Jux und Tollerei“ aus einem alten Hybrid-Fahrzeug ein reines E-Auto „gebastelt“, wie er es ausdrückte, um einen völlig neuen Fahrzeugtyp zu gestalten, der nur mit Strom fährt.

Der vorhandene Benzinmotor wurde ausgebaut und in eine Ecke gestellt. An dessen Stelle kam ein Generator, wie er üblicherweise zur Stromerzeugung genutzt wird. Einen solchen Generator kann man üblicherweise innerhalb einer Preisspanne zwischen 100 und um die 1.000 Euro oder mehr im Internet oder bei entsprechenden Händlern im Laden erwerben.

Der pensionierte Professor wählte ein etwas besseres Modell, das für Zuverlässigkeit bekannt ist. Dem verpasste er in einer Remise seines kleinen ländlichen Anwesens, das er zu einer „Bastelbude“ umfunktioniert hatte, erst einmal einen anderen Schalldämpfer mit einem speziellen Katalysator. Man sollte das Aggregat nicht hören und auch nicht riechen können. Zusätzlich wurde der Generator noch verkapselt. Nach außen bestanden zum Schluss nur noch zwei wesentliche Rohrverbindungen für die Ansaugfrischluft und das Abgas. Das würde man einatmen können, ohne sich zu vergiften, hieß es. Untergebracht wurde das Stromaggregat an der Stelle des ausgebauten Ottomotors.

Nichts ist unmöglich: Gewusst wie

Weil der Fahrzeughersteller sich dauerhaft zierte, die Schaltung der elektronischen Hybrid-Steuerung herauszurücken, machte der Professor kurzen Prozess: Er riss alles in dieser Hinsicht Vorhandene heraus und entwickelte eine eigene programmierbare Schaltung. Diese sollte folgende Aufgaben erfüllen:

  • Wenn das Auto steht und verriegelt ist, springt automatisch der Generator an und lädt den verbliebenen Hochvolt-Akku für den nur noch möglichen reinen E-Betrieb. (Die Automatik lässt sich aber auch abschalten, falls man nur aus der Steckdose laden möchte.)
  • Außerdem wird ein 12 Volt-Akku geladen, der den Steuercomputer und andere Einrichtungen wie die Zentralverriegelung mit Strom versorgt.
  • Während des Fahrbetriebs läuft auch eine 12 Volt-Lichtmaschine mit, die jetzt das Laden den 12 Volt-Akkus übernimmt, aus dem alle anderen elektrischen Einrichtungen wie Blinker und Fahrlicht mit Strom versorgt werden.
  • Das Programm war auch dafür zuständig, absolut zuverlässig zu gewährleisten, dass sich während des Fahrbetriebs der Generator nicht zuschalten ließ.
    Außerdem:
  • In seiner Garage sollte man den Fahrakku an einer gewöhnlichen Schuko-Steckdose aufladen können.

Um nicht nur die wenigen rund 50 bis 60 Kilometer mit diesem umfunktionierten Vehikel zurücklegen zu können, hatte der Professor sich einen zweiten Hochvolt-Akku besorgt, den er parallel schaltete. Nun waren bequem bis zu mindestens 100 Kilometer „drin“…

Das ideale Stadtauto?

Die Statistik zum Verhalten aller Fahrzeugnutzer belegt, dass die meisten Autofahrer nur jeweils Kurzstrecken fahren, wenn es nicht gerade in den Urlaub geht. Morgens zur Arbeit, abends zurück nach Hause. Oder am Wochenende für Einkäufe zum Markt, zum Discounter, zum Drogeriemarkt, zum Bäcker oder Metzger. Wie bei den meisten „Fahrern“ steht das geliebte Blech nur herum. (Der Autor benutzt seinen Mittelklassewagen in der Woche für gerade mal zwei oder drei Stunden Fahrzeit. Will heißen: Von den sieben Tagen oder 168 Stunden einer Woche steht das Auto über 98 Prozent der Zeit nur herum.) Würde jemand an fünf Tagen der Woche jeweils eine Stunde für die Fahrt zur Arbeit benötigen und später eine Stunde für die Rückfahrt, käme er auf 10 Stunden. Nutzt er das Auto dann am Wochenende für fünf Stunden, würde bei ihm das Fahrzeug zu 91 Prozent nicht genutzt.

Die meisten Menschen kämen mit einem „Stadtauto“ völlig aus.
Mit einem „E-Auto ohne Steckdose“ hätten sie keine Probleme: Nutzen sie es, fährt es rein elektrisch; steht es, lädt es mit dem Generator seine Akkus geräuschlos auf, bis sie voll geladen sind. Weder Spezial-Steckdose noch -Stecker sind notwendig; die verteuernde Infrastruktur für Strom-Zapfsäulen samt Karten- und Abrechnungssystem wird überflüssig. Auch entfällt die Abhängigkeit von nur einem bestimmten Anbieter.

Würde sich ein solches Auto als Massenvehikel beliebt machen, könnte auch die Deutsche Bahn ein Geschäft wittern und auf zahlreichen Strecken Autozüge fahren lassen. „Das wäre doch was“, spekuliert der Tüftler, „vermutlich könnte die Bahn bei vernünftigen Preisen richtig Geld verdienen. Eine solche Kombi-Lösung würde die Fernstraßen ganz erheblich entlasten. Und auch der Stress am Steuer wäre viel geringer.“ Dann aber fällt ihm noch ein: „Eine solche Lösung wäre viel zu vernünftig, viel zu praktisch… – deshalb wird es sie nicht geben…“

Der eigentliche Unterschied

Bis auf einige wenig attraktive Ausnahmen benötigen E-Autos eine besondere Infrastruktur mit Einrichtungen für die Identifizierung des Fahrzeughalters, Zugriffs- und Abrechnungskontrolle für die Stromabnahme und Erfassungs- sowie Verwaltungseinrichtungen beim Versorger. Die Verbindung zwischen Fahrzeug und Strom-Zapfstelle ist weitgehend ungeschützt Fremdeingriffen (Vandalismus!) ausgesetzt. Fällt aus welchem Grunde auch immer die allgemeine die Stromversorgung aus (totaler „Blackout“), gibt es keinen „Saft“ und auch keine Mobilität mehr. Der Stromversorger kann (aus welchem Grunde auch immer) den Kunden „aussperren“ und ihm die Nutzung des Fahrzeuges unmöglich machen. Wird von einer Bank die Scheckkarte gesperrt, hilft Bargeld weiter. Wird aber der Zugriff auf die Stromquelle gesperrt, etwa auch aus einem technischen Versehen bei einer Computerpanne, ist das für die Automobilität des Betroffenen erst einmal ein Totalschaden.

Die Abhängigkeit ist total und mit verteuernden Komponenten belastet, was die Unterhaltskosten hoch treibt. Und es hapert, denn bislang gilt, wie GOLEM meldet: „Ohne Lademöglichkeiten werden keine Elektroautos gekauft, und ohne genügend Elektroautos keine Ladesäulen aufgestellt.“ Nun wollen die Stromkonzerne mit Unterstützung des Bundes (also mit der Hilfe auch nicht motorisierter Steuerzahler!) „Hunderte“ sogenannter Ladepunkte aufstellen. Damit mögen dann auch die Macht der Stromlieferanten und die Abhängigkeit von ihnen weiter ausufern.

Das von dem Professor entwickelte E-Auto ist dagegen wie jedes übliche Auto mit Verbrennungsmotor nur von einer Tankstelle abhängig, die Benzin liefert. Das Elektrizitätswerk für die Lieferung des notwendigen Stroms befindet sich im Auto selbst unter der Motorhaube. Es fährt mit und liefert, sobald das Auto steht und verriegelt ist. Doch ein weiterer großer Unterschied dürfte für jene Leute von erheblicher Bedeutung sein, die sich nicht von Ungewissheiten abhängig machen und nicht sehr gravierend „ausschnüffeln“ lassen wollen. Bekannt wurde nämlich, dass die E-Autos namhafter Hersteller umfangreiche Datenpakete an ihre Hersteller senden, von denen niemand weiß, was diese im Einzelfall enthalten. In einem bekannt gewordenen Fall wurde der Hersteller BMW von einem Landgericht gezwungen, vom Fahrzeug empfangene Daten herauszugeben. Dadurch sagte das Auto selbst gegen seinen Fahrer aus. Bei dem Fahrzeug (Einser-BMW) handelte es sich „nur“ um einen Verbrenner. Bei einem E-Auto werden jedoch allein schon zu Abrechnungszwecken noch viel mehr Daten an Geschäftspartner des Benutzers übertragen.

Ein Haken ist der Professor selbst

Obwohl seine Entwicklung einwandfrei und zuverlässig funktioniert, hat der Professor sie sich nicht schützen lassen. Er hat sie aber „an geeigneter Stelle“, wie es es ausdrückt, publiziert, wodurch sie „vogelfrei“ wurde. Jeder, der die Publikation kennt, kann ein entsprechendes Fahrzeug nachbauen, ohne Patente zu verletzen. Das träfe auch für einen im Markt vertretenen Großserien-Hersteller zu.

Nun denn: Kommet her und bedient auch! Beglückt die Welt mit einem „Stadtauto“, das sicherlich auch ein nützlicher Lieferwagen sein könnte.

Aber nichts da. – Nur ein einziger namhafter Hersteller hatte sich gemeldet, wollte aber exklusiv „alle Rechte“ an der Entwicklung erwerben. Da hätte sich patentrechtlich noch etwas „drehen“ lassen, doch der Professor wollte nicht. – Also wurde nichts daraus. Den alten Mann freut das sogar: „Ich kenne die Bande, habe in meinem Beruf genug mit denen zu tun gehabt.“ Gefahren wurde die als Prototyp zugelassene Eigenkonstruktion auch von zwei Experten verschiedener westdeutscher Hochschulen. Die waren jeder für sich sehr angetan, meinten aber – jeder für sich – bei einer etwaigen „Unterstützung des Projektes“ später auch „finanziell eingebunden sein“ zu müssen. Auch diese Art von Ansinnen war dem Professor nicht unbekannt. Er warf die Leute hinaus.

Jetzt lebt er glücklich in einem schuldenfreien Eigentum zwischen Wald und Wiese, lauscht gern der zwitschernden Vogelschar ringsum, verschenkt von seiner stattlichen Pension an Kindergärten, was er nicht braucht, blinzelt frühmorgens von seinem Frühstück aus durch üppige Glasfenster über die Nebelschwaden im Tal hinweg in die aufgehende Sonne und möchte „den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen“. Seine Frau ist verstorben, seine Abkömmlinge machen Geld in Asien und in den USA und melden sich ganz selten einmal über Skype. Dass er eine Enkelin hatte, erfuhr der Professor erst an deren erstem Geburtstag.

„That’s life!“ – In seinem weiträumigen „Livingroom“ sieht der Professor gern auf ein mannshohes Bild von Albert Einstein, wie der die Zunge herausstreckt.

Aus und vorbei?

Der Tod eines Menschen kann aus einer aktuellen Geschichte schnell ein Relikt machen. Der Professor hat jetzt seine Ruhe auf einem sehr stillen Waldfriedhof. Der Verbleib des hervorragend funktionierenden e-Autos ist unbekannt. Die Nachlassverwaltung will von einer entsprechenden Entwicklung nicht einmal etwas erfahren und nichts Entsprechendes vorgefunden haben. Eine mit Mühe ermittelte Erbin „weiß von nichts“. Zwar gibt es ein Foto von dem sensationellen Auto, bei dem allerdings kein Kennzeichen zu erkennen ist, doch ist darauf nichts anderes zu sehen als ein ganz gewöhnlicher älterer Auris Hybrid.

Ist damit die „Story“ tot und zu Ende?

  • – mlskbh –

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– Dieser Beitrag wurde nur durch strenge Verschwiegenheit-Auflagen möglich. – 

Unsere Angela von Sinnen

Hella von Sinnen, die laute Ulknudel, blödelt von Berufs wegen auf Bühnen und im Fernsehen. Eine „Angela von Sinnen“ profiliert sich als Kunstfigur, die im Führerbunker „Kanzleramt“ gastiert. Gäbe es zum „Unwort des Jahres“ auch einen „Unsatz des Jahres“, könnte die BRD-Regierungskünstlerin mit „Wir schaffen das!“ in die Annalen eingehen. Als Unwort sollte sich – wenn auch chancenlos – „Willkommenskultur“ bewerben.
Aber da ist ja noch viel mehr…

Wie frei ein Land ist, merkt man an den Fragen, die Journalisten zu stellen wagen. An deren Art, wie sie einer Sache durch Nachfragen auf den Grund gehen oder Fragen eher wie Wattebäuschchen werfen, damit sie nicht wehtun. Darin sind die meisten deutschen Journalisten mittlerweile schon Meister ihres Faches.

Nicht so die Schweizer und etwa die Österreicher. Sieht man sich „10 vor 10“ oder „ZIB“ an, mag man sich im falschen Film fühlen: Wo gibt’s denn so was? Was nehmen sich die Moderatorinnen oder Moderatoren da heraus? Welch eine Frechheit, Studiogästen derart unverschämt auf den Zahn zu fühlen! – Pfui! – Und dann auch noch diese penetrante Ausfragerei in der RUNDSCHAU-Sendung des Schweizer Fernsehens. So etwas gehört sich einfach nicht.

Es geht auch ohne

Ein erbarmungsloses Schicksal hat es gefügt, dass bundesdeutsche Politiker fast nur noch durch gezielte Interviews in ausgewählten Medien zu ihrem Handeln Antworten auf nicht gestellte Fragen geben. Die passenden Fragen muss man sich denken, und das Handeln muss man durchschauen können. In den gängigen Medien kommt es kaum vor, dass solche Fragen je gestellt werden. Eine Frage „Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass die Kanzlerin nicht mehr ganz bei Sinnen ist?“ braucht man gar nicht erst zu stellen. So etwas würde auch kaum jemand zu fragen wagen. Dass aber eine derartige Frage gedanklich bereits gestellt worden sein könnte, zeigen die „Statements“ etwa von Sigmar Gabriel (SPD) oder von Horst Seehofer (CSU). Auch rangniedrige CDU-Politiker ließen sich zu Äußerungen hinreißen, als gingen sie mit ihrer eigenen Parteipolitik und speziell mit der Kanzlerdarstellerin keineswegs mehr konform. Als sei da jemand geistig weggetreten gewesen und habe dadurch eine „Lawine“ losgetreten. – Angela von Sinnen?

„Angela von Sinnen“ mag sich auch daraus ergeben, dass dieser Kunstfigur eine leibhaftige Person innewohnt, die einstmals als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unter Eid beteuert hat, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Jeder sieht und erlebt es bis dato täglich, dass durch Eigenmächtigkeiten der Kunstfigur der Nutzen von teils gewaltsam auf deutschen Boden gelangenden Ausländern gemehrt und ein Schaden für das deutsche Volk verursacht wird. Schon jetzt wird der mittelfristige „Schaden“ auf fünfzig Milliarden Euro oder noch mehr geschätzt.

Weshalb kann sich diese Frau von Sinnen das leisten?

Ganz einfach:
Sie ist in einem Staat sozialisiert worden, in dem ausschließlich „die da oben“ in der Politik etwas zu bestimmen hatten und „von unten“ nur Zustimmung kommen durfte.

So etwas funktioniert (studiert/probiert) offenbar auch in einer vorgeblich intakten Demokratie, in der sich „Honecker“s und „Mielke“s unter vielerlei Namen vor allem durch Versäumnisse profilieren und vom Volk wieder„gewählt“ werden.

So what?

Milliarden Euro, jedoch als Schadenersatz, mögen auch einige Stromkonzerne vom Steuerzahler fordern. Da hat eine „Angela von Sinnen“ erst eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in der BRD durchgesetzt. Nachdem Fukushima in die Luft geflogen war und weite Teile Japans unbewohnbar wurden, hat eben jene selbe „Angela“ noch einmal „nachgedacht“, worüber nachzudenken sie zuvor wohl unfähig zu sein hatte, und das Abschalten älterer Atommeiler in der Bundesrepublik Deutschland verfügt. – Einfach so, per Ukas die Mufti. Kindergärten, Straßenbau, Schul- und Brückensanierungen können ja warten. Dafür ist ja schon traditionell kein Geld da. – So what?

Nun hat diese Angela mit ihren Unsatz „Wir schaffen das!“ und durch Selfies mit Eindringlingen weltweit den Eindruck vermittelt, dass sich die Bundesrepublik Deutschland darüber freut, wenn sie von einer Flüchtlings-„Lawine“ überrollt wird und die gründliche deutsche Bürokratie so nebenbei in Ohnmacht fällt. Die Deutung der Flüchtlingswelle (schon mehr als 800.000 in 2016 und davon Hunderttausende unerfasst durchs Land geisternd) als eine „Lawine“ hat sich der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble herausgenommen. Dafür bekam er aus vielen Richtungen derbe Schläge. Denn eine „Lawine“ ist bekanntlich eine Naturkatastrophe, die alles unter sich begraben kann. Schlimm… – so etwas zu sagen. Doch Schäuble machte es noch schlimmer, weil er gesagt haben soll (n-tv): „Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht.“ Und noch viel schlimmer: Auch er, Schäuble, wisse nicht, ob die Lawine schon im Tal sei oder noch im oberen Drittel des Hangs stecke. Und (n-tv): „Mit anderen Worten: Das Schlimmste könnte womöglich erst noch kommen.“

Nachdem die Flüchtlings-Lawine das offene Scheunentor zur Bundesrepublik Deutschland sogar aus den Angeln gedrückt hatte, wurde es anscheinend auch der Kanzlerdarstellerin etwas mulmig. Während sie stets bei dem blieb, was sie einmal gesagt hatte („Wir schaffen das!“), und ihre eklatanten Verstöße gegen die Dublin- und Schengen-Vorschriften fortsetzte, ächzten ihre Vasallen im Kabinett und in den Bundesländern unter der Last, Schadensbegrenzungen zu erfinden und umzusetzen. Über Absichtserklärungen sind sie dabei kaum hinaus gekommen. Sie stolperten lediglich von einer Planungsphase in die nächste und verkündeten am laufenden Band ihre Leersätze, wie sie die Probleme zu meistern gedenken.

Die Retter in der Not

Währenddessen zeigte die „Zivilgesellschaft“, dass sie es ohne Politik und beamtete Bürokratie gerade in einem Ernst- und Notfall wie dem der Flüchtlingslawine besser kann als die Ordnungsmacht von Staats wegen. Auch einige Bürgermeister in kleineren Ortschaften bewiesen, dass sie nicht nur Politiker sein konnten, sondern auch vernünftige Menschen mit Herz und Verstand. Sie betrieben dabei das, was die Politiker der Bundesrepublik Deutschland seit Jahrzehnten nicht geschafft hatten: Integration von Anfang an. Doch gemessen am Gesamtproblem, zu dem sich die hohe Politik in den Quatschbuden von Illner, Maischberger, Will und Co nur gegenseitig anzupinkeln versteht, statt es wirksam einer Lösung nahe zu bringen, kann das nur ein Tropfen auf einen heißen Stein sein.

Die wichtigste und wohl auch unbotmäßigste Frage ist allem Anschein nach noch nicht gestellt worden: „Was sind das für Demokraten und Sachwalter in den höchsten politischen Ämtern, die es hinnehmen, dass eine Autokratin ,anscheinend unkontrolliert politische Macht ausübt und keinerlei verfassungsmäßigen Beschränkungen unterworfen‘ zu sein scheint?“ In der Wikipedia lässt sich nachlesen: „Als Autokraten (altgr. αυτοκράτης autokrátes ‚selbst Herrschender‘) bezeichnet man dementsprechend einen Allein- bzw. Selbstherrscher, der in einem bestimmten Gebiet die Herrschaftsgewalt aus eigener Machtvollkommenheit ausübt und in seiner Machtfülle durch nichts und niemanden eingeschränkt ist. – Der Ausdruck Autokrat wird umgangssprachlich auch für einen selbstherrlichen Menschen verwendet.“

Was und wer ist die Kunstfigur „Angela von Sinnen“, die ja wohl kaum eine Bundeskanzlerin in der Bundesrepublik Deutschland sein kann, als welche sie zwar die „Richtlinien der Politik“ vorgeben darf, aber gravierende und das Volk vielleicht sogar erheblich – wenn nicht gefährlich – belastende Maßnahmen erst über Kabinett und Parlament auf den Weg bringen sollte? Die oder der Vorstandsvorsitzende eines Großunternehmens, die oder der eigenmächtig und irreparabel eine Entscheidung trifft, welche den Bilanzen und auch der Belegschaft erheblich schadet, findet sich schnell an der frischen Luft wieder. Beim größten Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland, nämlich der Bundesrepublik Deutschland selber, gehen anscheinend die Uhren anders. Da kann durch die Eigenmächtigkeit einer „Angela von Sinnen“ sogar die gesamte Europäische Union Schaden nehmen, da können als Folge ihres Handelns die Staaten der Europäischen Union entzweit werden, da können entgegen den Fortschritten von Schengen die Grenzen wieder dichtgemacht und sogar mit stacheligen Zäunen bewehrt werden, ohne dass die Verursacherin einen Platzverweis bekommt.

Das ist Politik

Das ist jene Kunst, die immer wieder Probleme zu lösen verspricht, die sie selbst erst verursacht hat. Politik als Vorstellung von Gauklern, denen das Misslingen ihrer Kunststücke immer wieder vorgehalten wird, die jedoch trotz allem vom „Stimmvieh“ immer wieder „gewählt“ werden. Dabei bedeutet das magere Kreuz bei Wahlen kaum mehr als ein „Was man hat, das hat man“, und sofern man was hat, möchte man es gern behalten. Wer nichts hat, geht einfach nicht mehr wählen. Derart erringen die Nichtwähler immer häufiger und deutlich mühelos die absolute Mehrheit unter den Wahlberechtigten.

So mag es auch mit den „Demokraten“ in den Parlamenten und in den hohen Machtpositionen sein, dass auch sie denken „Was man hat, das hat man!“ und nicht durch eine Rebellion gegen eine „Angela von Sinnen“ ihre Pfründe und Privilegien gefährden wollen. Die wirklichen Probleme und einen etwaigen Schaden hat ja auch nur das Volk. Politik findet jedoch „über des Volkes Gewimmel“ (angeblich von H. Kohl) statt.

Islamisierung?

Keine Sorge:
Eine Islamisierung wird es nicht geben. Auch keine Ghettos. Erst recht nicht eine Ausdehnung von Parallelgesellschaften. So etwas ist in der Bundesrepublik Deutschland einfach nicht denkbar.

– mlskbh –
© 2017 by M. Grosner, Essen an der Ruhr

„KRIEG“ ist angeboren

Krieg und Sieg

Schon im Mutterleib tödlicher Konkurrenzkampf: „Zur Fortpflanzung paaren sich Weibchen von Sandtigerhaien mit mehreren Männchen. Doch nur wenige Kopulationspartner zeugen tatsächlich Nachwuchs. Denn in der Gebärmutter fressen die am ehesten schlüpfenden Nachkommen ihre Geschwister auf.“ Hier nachzulesen.

Schlimmer geht es nicht. – Noch nicht geboren und schon tödliches Vergreifen an Mitgeschöpfen. Menschen warten damit, bis sie durch eine entsprechende Erziehung kulturell und zivilisatorisch integriert sind. Dann dürfen sie im Rahmen gesetzlicher und politischer Zielsetzung andere Menschen umbringen, sich als „Mörder“ an Mitgeschöpfen der gleichen Art vergreifen. (Hier ein Urteil zu „Soldaten sind Mörder“.) Sie dürfen sich dabei – im Einklang mit ihrer Kirche – „in treuer Pflichterfüllung für Volk und Vaterland“ auch selber ermorden lassen.

Aber langsam: Was ist überhaupt ein „Krieg“? – Lassen wir außer acht, was Wikipedia dazu sagen mag; brechen wir „Krieg“ herunter auf einen möglichst kleinen Nenner. Dann ist Krieg das Durchsetzen einer Absicht gegenüber einer anderen Absicht. Die Absichten können sogar identisch sein: Zwei Unternehmen konkurrieren mit gleichen Produkten und wollen einen Markt für sich allen erobern; dabei wollen beide Unternehmen ihre Konkurrenz völlig aus dem Markt drängen, also vernichten. – Ist das dann ein „Krieg“? – Ja, es ist ein Vernichtungsfeldzug, der nicht nur eine Konkurrenz aus dem Markt verdrängen soll, sondern auch die Existenz vieler Arbeitnehmer gefährdet. Diese Menschen stellen nur ein Produkt her und sind an dem eigentlichen Feldzug nicht einmal selbst beteiligt. Sie werden zu Kollateralschäden, zu in Kauf genommenen Opfern.

Es geht jedoch noch einige Nummern kleiner. Es fängt im Sandkasten an. Hat schon jemand über eine längere Zeit spielende Kinder in einem Sandkasten beobachten können, ohne dass es irgendwann zu einem heftigen Streit kam? Eine dem Autor nahestehende Kindergärtnerin verneint diese Frage heftig. Sie meint unter Verweis auf Sprachgebrauch, dass um „Hackordnungen“ gestritten wird, bis ein „Hahn im Korb“ und ein „Prügelknabe“ feststehen. Es geht dabei auch um die Bildung einer danach „vertrauten“ Umgebung.

Sehen wir uns in unserem täglichen Leben nach allem um, was sich – überspitzt – auch als „Krieg“ bezeichnen lässt, werden wir reichlich fündig. Der Impuls zur Führung von Kriegen (von Kämpfen um Vorteile) steckt in jedem Individuum. Er kommt aus lebensnotwendigen genetischen Veranlagungen zur Selbsterhaltung und zur Arterhaltung. Er stammt aus „Trieben“, die man auch als wesentliche Grundtriebe bezeichnen könnte.

Der Selbsterhaltungstrieb lässt jeden Menschen um die Vermeidung von Mangel oder Untergang kämpfen… – zur Not „bis aufs Messer“. Kritisch und unheilvoll wirkt dieser Trieb erst, wenn er zur Gier wird. Die Gier ist prinzipiell nicht verwerflich, denn sie soll dafür sorgen, dass über den Tag hinaus Lebensnotwendiges als Vorrat verfügbar ist. Aber wir leben nicht mehr in Zeiten, in denen fast jeder Mensch daran beteiligt war, eine Ernte einzufahren sowie in Kellern, Scheunen, Schobern und Ställen ein „Überwintern“ zu ermöglichen. Heute konsumieren wir überwiegend „Produkte“, die uns als notwendig nur eingeredet wurden. Diese Dinge (auch Nutzungsrechte) werden mit Geld erworben, dass sich – gierig bis zur Maßlosigkeit! – ebenfalls horten und zur Selbstvermehrung sogar „anlegen“ lässt.
Der Arterhaltungstrieb („Frauen und Kinder zuerst!“) ist sozusagen der Selbsterhaltungstrieb einer Art. Innerhalb einer Art herrscht überwiegend eine „Beißhemmung“. Diese soll dafür sorgen, dass sich Angehörige einer Art nicht selbst dezimieren, sondern möglichst nur ihrem Fortpflanzungstrieb folgen und sich also vermehren und weiter ausbreiten.

Für „Krieg“ (Kampf um einen „Sieg“) gibt es außer zum  Beispiel „Konkurrenzkampf“ auch einen weiteren Ausdruck: „Wettbewerb“, so etwa auch den „sportlichen“ Wettbewerb. Betrachten wir die geradezu pompösen Ausuferungen bei der Austragung von Fußballweltmeisterschaften und Olympiaden, wird uns vielleicht bewusst, wohin Gier und Maßlosigkeit über den Umweg „wirtschaftlicher Interessen“ führen können.

Aktuell besonders auffallend, deshalb hier erwähnt:
Wie hat sich beim Fussball die sogenannte „Hooligan“-Szene entwickelt? – Wie kann es sein, dass zum Beispiel Borussia-Fans in Dortmund vor einem Spiel gegen Leipzig völlig ungebremst auf angereiste Menschen aus Leipzig eindroschen, sogar auf Frauen und Kinder? Sie wüteten wie ein entfesselter Mob, warfen mit Eiern, Flaschen und Steinen und schlugen dabei derart brutal zu, dass jemand besinnungslos aufs Pflaster knallte wie ein Pfahl. Im Stadion entrollten sie in ihrer Kurve ein Meer von riesigen Bannern. Auf einem davon: »PFLASTERSTEINE AUF DIE BULLEN« Auf einem anderen: »BULLEN SCHLACHTEN« – Wie konnte es sein, dass die vielen vorbereiteten und voluminösen Plakate voller Beleidigungen an der Polizei vorbei ins Stadion gelangten? Welchen Sinn sollte es machen, die Polizei ganz gezielt als unerwünschte Deppen vorzuführen?
Was ist der tiefere Grund für so viel Hass und Gewalt? (HIER ein Bild.)

Das war ein gewollter und durchgeplanter „Krieg“.
Doch welche Art von Krieg aus welcher Motivation? – Vermutlich ein „Kompensationskrieg“. Der angestrebte Vorteil (Gewinn) muss ja nicht aus materieller Bereicherung bestehen; er kann auch in der Kompensation von Gefühlen gesehen werden, die aus gescheiterter Sozialisation (als Anpassung an geltende Normen) herrühren mögen. Es geht vielleicht um eine besondere Form, „Macht“ zu zeigen, durch die eine wie auch immer empfundene „Ohnmacht“ kompensiert werden mag. Und: Man ist etwas „Besonderes“, was der Eitelkeit schmeichelt.

Wer weiß?

Uns sollte allerdings auch auffallen, welche Rolle „Macht“ als Zielobjekt für menschliches Bestreben nicht nur spielen kann, sondern effektiv auf allen Gesellschaftsebenen und in vielen Institutionen tatsächlich spielt. Immer größere und mächtigere Konglomerate global agierender Unternehmen versuchen immer heftiger und findiger, andere Unternehmen mit gleicher Zielsetzung aus dem Markt zu verdrängen. Größter „Erfolg“ wäre eine Vernichtung von Konkurrenz, falls man sie nicht einfach aufkaufen kann. Ein auffallendes und jedem offenkundiges Paradebeispiel bietet die Art, wie der Versandhändler AMAZON dem örtlichen Einzelhandel einen Todesstoß nach dem anderen versetzt. In den USA stehen schon zahlreiche Kaufhäuser und Ladensraßen leer, weil die Kundschaft zum Versandhandel abgewandert ist. Noch wird vermieden, dass dieser Zustand auf die Aktienmärkte und die Banken durchschlägt.

Das eigentliche Übel in dieser Welt ist die Gier, auch Habgier genannt. Ihre Kehrseite ist die Missgunst (nicht der Neid schlechthin). Dieses Übel hat mit Rationalität nichts mehr zu tun, durchwuchert jedoch alle Daseinsbereiche.

Was aber bedeuten Gier, insbesondere Machtgier?
Wenn ein Kaufmann oder ein Bankier bereits über 100 oder 200 Millionen verfügt und jedes Jahr 1 Million für ein Luxusleben ausgibt, wozu dann das Streben nach 300 oder 500 Millionen, vielleicht sogar nach der Milliarde?
Wozu prekäre Arbeitsplätze schaffen, wissentlich Subunternehmer mit illegalen Arbeitern beschäftigen, um noch schneller die nächsten Millionen voll zu kriegen, die Konkurrenz noch leichter unterbieten zu können, gar in die Pleite zu treiben und vom Markt zu fegen?

Wofür?
Warum auch noch Wohn- und Firmensitze ins Ausland verschieben, um Steuern zu sparen und dem Staat dadurch auch Mittel für soziale Aufgaben zu schmälern? Warum sich auch noch beweisen, dass man zur Befriedigung seiner Gier die Macht hat, sich Bürgerpflichten zu entziehen, denen die abhängig beschäftigten Bürger nicht entfliehen können?

Ringen um Macht ist verbreiteter Teil von Hackordnung und bestimmt in unheilvollem Ausmaß insbesondere die Politik bis in die höchsten Spitzen. Diese jedoch müssten am besten wissen, was „Volkswohl“ oder „Gemeinwohl“ zu bedeuten hat, und ihre politische Macht dafür einsetzen, dass niemand sich in parasitäres Niemandsland absetzen kann; dass jeder Bürger sich in gleicher Weise der Gemeinschaft verpflichtet zu fühlen hat und seinen Pflichten auch nachkommt.
Warum tun sie das nicht?
Warum nehmen sie maßlose Befriedigung von Gier sogar hin?
(Siehe dazu die Managergehälter und Boni sogar bei Versagen.)

Darf man – mit Recht – fragen, ob viele sogar bewunderte „Erfolgsmenschen“ nicht ganz richtig im Kopf sind, sogar als „asozial“ betrachtet werden sollten?
Und sind es nicht gerade die Parteien, die dem Volk Wasser predigen und selbst in schamloser Weise Wein saufen?

Das ist etwas kompliziert.
Wer mit wachen Augen durch die Welt geht, wird vielleicht bemerkt haben, dass sich bestimmte Charakterzüge und Verhaltensweisen nicht nur bei einzelnen Menschen erkennen lassen, sondern in gleicher Weise auch bei Familien, Gruppen, Vereinigungen, Parteien oder ganz allgemein bei thematisch festgelegten Organisationen, also auch Kirchen. Sie alle können sich verbünden oder im Wettstreit zueinander stehen. Das trifft dann auch auf Stämme, Landsmannschaften, Völker und Staaten zu. Es gibt sogar – was hier nicht besonders betont werden soll – eine Betrachtungsweise, die ein „Volk“ wie eine „Person“, als eine spezielle Art von Individuum ansieht und ihm eine „Seele“ zuerkennt. So weit muss man nicht gehen. Es gibt ja zum Beispiel den Begriff „Korpsgeist“ bei einer emotionalen „Gemeinschaft innerhalb einer objektiv abgrenzbaren Gesellschaftsgruppe“ (siehe auch hier). Geläufig sind zudem Begriffe wie Kameradschaft, Solidarität, Corporate Identity, Teamgeist und etwa Gruppendenken. Dem steht der ausgrenzende Begriff „Abweichler“ gegenüber. Abweichler sind grundsätzlich die „Bösen“, die nicht ins Konzept passen. Heute werden sie vorwiegend als nicht „politisch korrekt“ oder von Phobien besessen gebrandmarkt. Sie passen nicht in einen gesellschaftlich gerade propagierten „Mainstream“, dem insbesondere in maßgeblichen Medien gehuldigt wird.

Es ist doch höchst seltsam:
Wenn ein Politiker etwas mitteilen möchte, wählt er dazu sehr oft eine Zeitung oder eine Rundfunkanstalt aus. Da wird aber selten journalistisch Klartext produziert. Meist ist es so, dass hernach die gesamte Medienlandschaft über die „Nachricht“ herfällt und mit Deutungen verständlich zu machen versucht, was denn nun de facto gemeint war oder ist… – oder aber ganz schlimm und verwerflich ist.

Ist auf „die Medien“ so sehr Verlass, dass sie es schon richten werden, alles und jedes selbst dem Hinterwäldler politisch korrekt zu verklickern?
Werden nicht vielmehr Berichterstattung und Meinung oft sogar peinlich auffällig vermischt?
Ist nicht „Lügenpresse“ eigentlich nur ein Synonym für eine überwiegend nicht mehr vertrauenswürdige Medienlandschaft?

Auffällig:
Journalisten trauen sich jetzt immer mehr, scheinbar kritisch aufeinander zu schießen, ohne dabei das Boot „politsch korrekter“ Verhaltensweise zu verlassen. Unterm Strich treiben sie weiter im verdächtig gewordenen Mainstream. Etwas anderes lässt ihre Konditionierung nicht mehr zu…
Oder:
Sie haben einfach Angst, ihren Job einzubüßen, wenn sie nicht „brav“ sind.

Wer ist nun daran interessiert, diese offenkundigen Schwachstellen in der gesellschaftlichen Konstruktion und Verhaltensweise zu eigenem Vorteil auszunutzen? – Der Antwort auf diese Frage kommt man nahe, wenn man weiter fragt, wer den größten Nutzen haben mag, die größten Machtpotentiale aufweist und weltweit das Handeln der meisten Staaten dominiert und im engeren Sinn sogar weltweit als Schlüsselindustrie gelten mag. Diese Industrie weist die umfangreichsten Forschungspotentiale auf, ist ständig auf der Suche nach Innovationen, durch die vorhandene Produkte von „Gegnern“ überflügelt werden können, und saugt aus der wirtschaftlichen Leistungskraft von Völkern anderweitig fehlende und dringend benötigte Kaufkraft ab.

Es handelt sich um die Rüstungsindustrie.

Diese Industrie erzeugt (außer für die Ausstattung ziviler Ordnungskräfte) nichts anderes als Werkzeuge zur Bedrohung und Vernichtung von Mitmenschen auf dieser einen Welt, aus der sie ja nicht herausfallen können. Diese Industrie benötigt, um blühen und gedeihen zu können, die Angst von Völkern, von Staaten voreinander. Systematisch wird dafür gesorgt, dass Völker sich bedroht fühlen und möglichst viele andere Völker oder Stämme als Bedrohung empfinden. Fatal wirkt sich aus, dass über die Wirklichkeit von Bedrohungen nicht die Politiker entscheiden, sondern die Militärs mit ihren Einrichtungen zur Einschätzung von „Bedrohungslagen“, die sie nicht selber provozieren. Sie geben der Politik auch die Marschrichtung für die Beschaffung ihrer liebsten Spielzeuge vor: Waffen und sonstiges Kriegsgerät.

Präsident Dwight D. Eisenhower sprach argwöhnisch und prophetisch von einem aufkommenden „militärisch-industriellen Komplex“, der die Maximen der US-amerikanischen Politik beherrschen könnte. Heutzutage tut er es ohne jeden Zweifel. Als sehr kritisch wird auch angesehen, dass eine Privatbank, die FED, die amerikanische Geldpolitik bestimmt.

Hinsichtlich geheimnisvoller Kräfte, die sich der Welt bemächtigen wollen, mag auch ein gewaltiges Monument zu denken geben, das als „Georgia Guidestones“ unbehelligt auf US-amerikanischen Territorium bestehen darf. Diese Steine mag man „Orientierungstafeln von Georgia“ nennen. Orientierung von wem für wen? Immerhin wird auf diesen Tafeln in zahlreichen Sprachen unter anderem davon geträumt, die Menschheit um über 7 (sieben) Milliarden zu dezimieren und „in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur“ auf einem Bestand von etwa 500 Millionen zu halten. Wann soll das auf welche Weise geschehen? Wer hat diese Steinkolosse aufstellen lassen? Was treiben die geheimnisvollen und geheim gebliebenen Kräfte hinter diesen „Orientierungen“ sonst noch? Welchen Einfluss haben sie auf die amerikanische Politik? Wer beschwört auf den Steinen in mehreren Sprachen die Menschen, „kein Krebsgeschwür für diese Erde“ zu sein? Genau genommen sind sie heute genau das: ein Krebsgeschwür, ein Unfall der Natur, welche immer stärker aus dem Gleichgewicht zu geraten droht (Meeres- und Umweltverschmutzung, Klimaveränderung, Artensterben).

Da wird – je näher man draufschaut – ein Teufelskreis sichtbar, der auch darauf beruht, dass selbst die Militärs nur Menschen mit genetischen Prägungen sind: Umprogrammiert zwar auf längs- und parallel-schaltbare humanoide Roboter… – doch immerhin Menschen. Eigene Ängste und Wunschvorstellungen destillieren bei ihnen zu „Doktrinen“, die dann das politische Handeln prägen. Eine Vernunft, welche ein Ausbrechen aus diesem Teufelskreis ermöglichen würde, ist nirgendwo erkennbar. Es haben sich zu viele Interessenkreise überlagert. So wird eine Verringerung von Rüstungsproduktionen sogar mit Ängsten vor Arbeitsplatzverlusten konterkariert. Weil aber alle Rüstungsausgaben prinzipiell als verloren abgeschrieben werden müssen, könnte man mit entsprechender Phantasie Soldaten auch in „Friedensuniformen“ kleiden. Man könnte Waffenfabriken im Wege der Rüstungskonversion à fonds perdu andere Produkte wie Traktoren, Pflüge, Erntemaschinen und sonstiges Gerät herstellen lassen. Diese Produkte schickt man als „Geschenk“ zusammen mit den Friedenstruppen in Entwicklungsländer, um Hungers- und Wohnungsnöten abzuhelfen.
So etwas geht natürlich nicht.
Denn dann wäre man als Volk, als Staat den Bedrohungen durch andere Staaten ja „schutzlos“ ausgeliefert.

Doch man überlege einmal: Was hätte ein nuklear hochgerüstetes Russland davon, die nuklear ebenfalls hochgerüsteten USA zu überfallen? Was sollten die Russen mit den USA anfangen können? Nuklear vernichten? Was soll das bringen? Amerika besetzen und ausplündern? Wie soll das funktionieren?
Umgekehrt wird auch ein Schuh draus.
Was hätten die USA davon, Russland auszulöschen? Wie könnten sie Russland besetzen und ausbeuten (selbst angesichts noch so verlockender Bodenschätze)? Wie soll das funktionieren?

Welchen wirklichen Sinn soll es für den Iran machen, Israel auszulöschen? Was wäre die Folge, wenn Israel seine Atomwaffen gegen wen auch immer tatsächlich anwendet? Welcher Zacken würde England aus der Krone brechen, wenn es auf die Falkland-Insel verzichtet, statt wie unter Thatcher einen elenden Krieg um deren Besitz zu führen? Wäre es nicht sinnvoller, Argentinien diese Insel zu schenken und die immensen Kosten für dort stationiertes britisches Militär einzusparen?

Insbesondere die „westliche Welt“ betrachtet sich als „kultiviert“. Sie verweist stolz auf Literaten, Komponisten und große „Denker“. Sie ist stolz auf „Werte“ und Konventionen, die von ihr selbst unablässig mit Füßen getreten werden. Kaum jemand denkt an die Kultur der Chinesen, die sich weiter zurück verfolgen lässt, als sich die Wurzeln der westlichen Kultur historisch erkennen lassen. Welche Kulturleistung verdanken wir dem Christentum, in dessen Namen unermesslich gemordet wurde und das in Staaten vorherrscht, die den christlichen Geboten weitgehend überhaupt nicht entsprechen? Um wieviel kultivierter wurde die Welt durch die „Religion“ des Islam, der im Kern eine politische Verhaltensvorschrift darstellt, der die „Gläubigen“ absolut unterwürfig zu folgen haben?

Die Menschheit als Ganzes ist im höchsten Maße unkultiviert, weil ihr die wichtigste und sogar als denkbar mögliche Kulturleistung (noch) nicht gelungen ist: Die permanent wirksame Integration von „Vernunft“ als Handlungsmaxime in allen Daseinsbereichen.

Niemand kann behaupten, das sei neu. Immanuel Kant hat als maßgebliches Prinzip für Ethik formuliert: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ – Der Volksmund hat daraus gemacht: „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andren zu!“

Stattdessen:
In den letzten 6.000 Jahren wurden in rund 14.500 Kriegen 3,5 Milliarden Menschenleben vernichtet. Dabei wurde mit maximalem Vernichtungswillen gekämpft. Ständig wurden überlegenere Waffen erfunden und eingesetzt. „Wettrüsten“ gab es zu allen Zeiten. (Quelle: Nutopia Film, 2012)

Aus all dem müsste man doch ableiten können, dass Politik in der gegenwärtigen Form das exakte Gegenteil von dem bewirkt, was sie den Wählern zu leisten verspricht. Sie huldigt einer für die Gesellschaft jetzt schädlichen genetischen Prägung, die durch Kulturleistung überwunden werden müsste. Stattdessen tut Politik alles, um die im Titel enthaltene Behauptung zu rechtfertigen: »,KRIEG‘ ist angeboren«. Und sie tut nichts dafür, diesen kulturellen Geburtsfehler einer besonderen Spezies zu überwinden. Politische Parteien versprechen nur wie Heilsbringer, versagen aber im sozialen Bereich zusehends, weil sie als Regierende Unsummen für finanzielle und militärische Abenteuer verpulvern. Und immer „kämpfen“ sie für etwas, mit dem sie Wähler nur ködern wollen, ohne es später auch zu „liefern“.

Es kommt ja bei ausgeweiteter Betrachtung noch schöner, schlimmer:
Was hat die Bundesrepublik dazu verführt, das Ausland durch so immense Exportüberschüsse gegenüber Deutschland zu verschulden?
Warum wurde der Euro-Kurs so flach (in etwas um rund 20 % zu niedrig?) gehalten und Deutschland dadurch sogar zu einem Billiglohnland, das nicht nur durch begehrte Qualitätsprodukte, sondern sogar durch Niedrigpreise im Weltmarkt konkurrieren kann?

War und ist das fair? – Immerhin hat weit über ein Jahrzehnt bei den meisten Bürgern die Kaufkraft der Nettolöhne in Deutschland nicht zugenommen.
(Zumindest hat das den frischgebackenen US-Präsidenten Trump auf die Palme getrieben und auf die Deutschen, auf deren Währungskrieg und den „Billig-Euro“ wütend gemacht.
Falls es auch Goldman Sachs gefallen sollte, dürfte nun auch bald ein „Gegenkrieg“ ins Haus stehen…) 

Und, Nachsatz:
Warum ist die TOBIN-Steuer noch nicht eingeführt? Warum wird die unverantwortlich aufgeblähte Finanzwirtschaft immer und immer wieder geschont?

Menschen müssen atmen, essen, trinken, schlafen, um zu überleben. Sie müssen Ihresgleichen – ob schwarz, weiß, rot, gelb, welcher Prägung oder was auch immer – nicht bekämpfen. Gier und Unersättlichkeit im emotionalen Bereich des Machtempfindens haben das menschliche Dasein in allen gesellschaftlichen Bereichen vergiftet. Die großen Religionen haben nicht geholfen, diesen Missstand zu überwinden, sondern ihn weitgehend sogar verstärkt. „Demokratie“ hat sich zu einem System von Irreführung, Unterdrückung, Ausbeutung und Geheimniskrämerei entwickelt. Sie funktioniert systematisch wie die Herrschaft zur Zeit von Kaisern und Königen, hat lediglich die Etiketten ausgewechselt und anstelle von Erbfolgen beim Adel methodisch nur den Zugang zur Macht für die Verlogensten, die Verführerischsten, die Ausgebufftesten verändert. Das eröffnet selbst dem intellektuellen Abschaum in den demokratisch verfassten Staaten die Wege zur einer Elite, die „hoch über des Volkes Gewimmel“ (Prantl in der SZ) eigensüchtige Interessen verfolgt. Sie spült dabei auch solche Emotionskünstler hoch wie den schillernden Juncker-Kumpan Martin Schulz als scheinbaren „Retter der SPD“. Unwiderlegt wird immer wieder kritisiert, dass sich ein einziges privilegiertes Prozent der Weltbevölkerung den gesamten Rest der Welt unter den Nagel reißt und aus hemmungsloser Profitgier als Arbeitssklaven und Konsumenten ausbeutet.

Was also tun?

Nichts. – Die „Maschine Menschheit“ funktioniert inzwischen mit einer eigenen Dynamik nach jetzt ihr eigenen Gesetzen der Fliehkraft, die nur wenige Optionen zulässt. Entweder kommt es – und sei es auch nur politisch „versehentlich“ durch Druck eines durchgeknallten unbotmäßigen Generals auf den nuklearen Knopf – zu einem Weltenbrand, oder es gibt einen Aufruhr, der das kapitalistische System blutig und unter ungeheuren Opfern der „Masse“ hinweg fegt und in alter Manier ein ideologisch durchtränktes „neues“ System errichtet. Dieses System könnte radikal aufräumen wollen und sich entwickeln wie seinerzeit zunächst das System der Bolschewisten, das letztendlich mit dem Stalinismus und zahlreichen Gulags gekrönt wurde.

Was die Veränderung von Politik durch jemanden wie Donald J. Trump, den 45. Präsidenten der USA, bewirken mag, steht noch weitgehend dahin. Bisherige Politik beruht im Kern auf Misstrauen, Missgunst, auf wortreich verschleiertem Nichtstun sowie Geheimniskrämerei. Beherrschtes „Volk“ wird dabei entweder lukrativ genutzt oder notdürftig kompostiert. Mit wirklicher Demokratie hat gegenwärtige Politik – erst recht auf höherer EU-Ebene – kaum noch etwas zu tun. Viele Menschen erleiden durch politische Manöver sogar ein Schicksal, als seien sie kaum mehr als eine „überflüssige Biomasse Mensch“. Ob und wie Trump nach „kaufmännischen Grundsätzen“ des Solls und Habens „Vernunft“ in die Politik bringen kann und wird, ist völlig ungewiss. Bislang wirkte er wie ein durchgeknallter Elefant in einem Porzellanladen. Es darf vermutet werden, dass Politik nach dem bisherigen Strickmuster alles versuchen wird, ihn an irreparablem Unheil zu hindern. Die Kanzlerin Merkel jedenfalls hat mit ihrem Besuch bei Trump nichts erreicht und nur brav versprechen dürfen, mehr Geld für Rüstung auszugeben. Trump twitterte Merkel während ihres Heimfluges sogar hinterher, sie solle diese Bringschuld endlich begleichen. Vielleicht wird Trump wegen seiner undiplomatischen Pöbeleien und narzisstischen Ausrutscher, wegen Vermengung von Privatem mit Amtlichem und wegen seiner häufigen Realitätsferne auch nach dem 25. Zusatzartikel (Amendment“) der US-Verfassung des Amtes enthoben: Durch den Vize-Präsidenten. Der braucht Trump nur für regierungsunfähig erklären und ist dann selbst „POTUS“ – President Of The United States. Alles andere mag sich dann finden…

Donald Trumps „America first“ klingt wie das abgeschaffte „Deutschland, Deutschland über alles“. Das mag an den Grundsatz „Erst ich, dann die anderen“ erinnern, der viel geleugnet, aber heftig praktiziert wird. Er ist Teil genetischen Erbgutes. Nur der Arterhaltungstrieb löst manchmal Abweichungen aus. Warum soll im Regelfall ein Affe einem anderen Affen die letzte Banane gönnen oder sie mit ihm teilen, wenn nur noch diese eine zu ergattern ist? Die Politik hat sich zum Büttel von Eliten gemacht und sorgt durch beharrliche Unterlassungen dafür, dass nicht Wohlstand geteilt wird, sondern nur das Elend unter den Elenden. Wer da als „Abweichler“ aus prominenter Position aussteigt wie etwa Erika Steinbach aus der CDU-Mitgliedschaft, riskiert einen ungeheuren Shitstorm von politisch hörig Gehirngewaschenen. – Und der SPIEGEL zeigt mit seinem Titel auf Heft 6/2017, dass der Hass auf Abweichler vom „politisch Korrekten“ nun zum publizistischen Amoklauf auszuarten droht.

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Doch allmählich mag Trump wirklich unheimlich anmuten. Immer und immer wieder erscheint er auf TV-Bildschirmen wie ein Serien-Star, der wieder einmal als Sieger aus einem Wettkampf hervorgegangen ist. Er hält von ihm in wuchtigen Schriftzügen unterzeichnete Dekrete in die Kameras, als seien sie die Neuerfindung der 10 Gebote vom Berg Sinai. Ungehemmt wettert Trump dann gegen Richter, die seinen präsidialen Muslim-Einreise-Bann wegen Verfassungswidrigkeit für nichtig erklären. – Und was an Trumps Ansinnen vernünftig sein mag, höhere Ausgaben für Rüstung speziell von der NATO zu erwarten, erschließt sich wohl vorrangig dem militärisch-industriellen Komplex…

Interessant sind jedoch die Umfrageergebnisse zu Donald J. Trump als  45. Präsident der USA:
Offiziell in den Medien sind sie vernichtend und auch Grundlage für Proteste rund um die Welt. Aber mit seriöseren Methoden erhoben (etwa von „Rasmussen“ unter ”Daily Presidential Tracking Poll“) ergaben sie im Januar 2017 mit 60 % eher Zustimmung als Ablehnung für das, was Trump als Politik betrieb. Erst gegen Ende März sackte die Zustimmung dramatisch auf 45 % ab. Offensichtlich tobt sich in den Medien eine „politisch korrekte“ Meinungsmache aus, weil Trump vielen Leuten nicht ins Konzept passt.

Was ist der Menschheit widerfahren? Was hat diese aufrecht gehende Affenart mit einem hypertrophierten Gehirn und dessen ungeheuren Möglichkeiten aus sich und ihrer Welt gemacht?
Ganz einfach:
Sie hat das Denken und Entscheiden zum großen Teil aus dem Kopf in den Bauch verlagert. Sie hat Gefühlswelten zu Entscheidungsebenen verfälscht, um mit Ängsten Politik machen zu können. Die Weisheit des Maschinenbauers, dass Eines zum Anderen passen muss, damit Vieles als ein Ganzes funktioniert, hat sich den politischen Gesellschaftskonstrukteuren nicht erschlossen. Sie sind Machtgelüsten erlegen und haben – parallel zu den Religionen – Ideologien ersonnen. Für diese habe man zu „kämpfen“ predigen sie noch heute. Und in „Wahlkämpfen“ wollen sie „mündige Bürger“ überreden, ihnen aus dem Bauch heraus Mehrheiten und Macht zu verschaffen.

Das Ergebnis kennen und erleiden wir tagtäglich…

Eigentlich ist auf Anhieb nur ein Weg denkbar, der die Menschheit in eine friedvolle Zukunft führen könnte: Ein völliger Neustart. – Unter Einbeziehung aller Kenntnisse und technischen Möglichkeiten müsste es für die Menschheit ein gesellschaftliches „Reboot“, einen „Reset“ mit einem neuen gesellschaftlichenBetriebssystem“ geben. Alles auf Null. Alle Atomwaffen weg! Vor allem die Schulden aller Staaten bei wem auch immer streichen. Finanzgeschäfte, denen keine Sachwerte unterlegt sind, werden ausgesetzt. Banken dürfen nur als Dienstleister für die Realwirtschaft tätig sein. Zinseszins wird abgeschafft. Was noch getan werden sollte, müsste auf ein einziges Blatt Papier passen und rigoros sein. Derjenige, der wirklich einen Weg findet und die Menschheit dazu bringen könnte, ihn auch zu gehen, muss wohl erst noch geboren werden. Und dass er Erfolg haben könnte, muss obendrein noch bezweifelt werden. Darum steht es auch schlecht für Trump, den keine CIA von dieser Welt absolut sicher vor einem drehbuchträchtigen Schicksal schützen kann; es sei denn, dass die erleichterte Wall Street und die händereibenden Waffenhersteller den Schutz selbst übernehmen.

Halten wir als Resümee fest: Zwischen Vernunft (,ratio‘) und Ideologie (einschließlich Religionen) klafft eine riesige und auch todbringende Lücke.

Und nach dieser Feststellung drängt sich ein Frage auf:

Findet da nicht ein weiterer „Krieg“ statt…
…ein „Religionskrieg“?

Es gibt nämlich weltweit Attacken im Namen einer Religion, die nicht nur ein verlockendes Jenseits verspricht, sondern mit ihren Erzählungen und ihren Anweisungen für alle Lebenssituationen auch das gesamte Verhalten der Gläubigen bestimmen will… – im Falle des Ungehorsams unter Androhung martialischer Strafen bis zum Abhacken von Gliedmaßen oder Köpfen.

Es handelt sich dabei um eine Religion, bei welcher die „Bibel“ zugleich Gottes Wort, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzbuch, Strafprozessordnung und vor allem Grundgesetz ist: um den Islam. Was der ist, erläuterte in seltener Klarheit und Eindeutigkeit der Sozialkritiker, Kabarettist und Autor Werner Schneyder bei Markus Lanz: „Wir haben mit dem Islam eine Religion, die sich als politische Partei begreift. Das ist also ein Faktum: Der Islam ist eine politische Partei.“ Später setzte er nach: „Ich möchte einfordern, dass ich mir nicht gefallen lassen muss, dass jemand mich einen ,Ungläubigen‘ nennt. Kein Buddhist käme auf die Idee, einen Katholiken ,ungläubig‘ zu nennen. Kein Katholik käme auf die Idee, einen Hindu ,ungläubig‘ zu nennen. … In dem Maße, in dem heute Imame gegen ,Ungläubige‘ predigen, muss man ihnen auf die Füße treten.“

Es gibt Staaten, in denen nach den Vorschriften der islamischen „Bibel“, nach dem KORAN, regiert wird. Man nennt sie „Gottesstaaten“. Ihn ihnen regieren Vertreter Allahs (des islamischen Gottes) nach den Regeln des Koran und der ergänzenden Schriften („Hadithen“). Die Rechtsprechung erfolgt nach den Vorschriften der „Scharia“. Da kann es äußerst ungemütlich werden, wenn besonders strenge, ja fanatische Muslime (Islam-Gläubige) das Sagen haben, etwa die Wahhabiten. Diese zählen zu den ultrakonservativen Salafisten, die eine geradezu mittelalterliche Denkweise auferlegen wollen.

Was von Muslimen zur Zeit an mörderischer Unruhe in der Welt verursacht wird, muss wohl nicht auch hier noch berichtet werden. Nicht alle, sondern radikale und wahrhaft völlig durchgeknallte Muslime unter den Gläubigen bis hin zu den Kämpfern für einen „IS“ (Islamischen Staat) raffen weltweit unter „Ungläubigen“ wie auch unter unliebsamen Glaubensbrüdern durch Terrorakte tausende Menschenleben dahin. Selbstmordattentate und Sprengstoffanschläge werden überall gefürchtet. Und „eine absolute Sicherheit dagegen gibt es nicht“, gesteht der deutsche Innenminister.

Immer wieder jedoch wird weitgehend bestritten, dass der Islam nur eine „politische Bewegung“ unter der Flagge einer Religion ist. Als Religion kennt der Islam keinerlei Toleranz. Wo Muslime sich in kritischer Menge eingenistet haben und erst recht wo sie in der Überzahl sind, streben sie nach der Einführung der Scharia, die jedes andere Gesetz überflüssig macht. Die Scharia umfasst praktisch alles.

Mithin sollte sich doch die Meinung durchsetzen, dass der Islam in der Summe auch die Eigenschaft einer politischen Partei aufweist, die bei zunehmendem Erfolg letztendlich auch die Weltherrschaft anstrebt. Der Weg bis dahin kann auch in kleinsten Schritten gegangen werden, sofern diese Schritte tatsächlich gegangen werden und die Richtung mit dem Endziel übereinstimmt. Terrorakte dienen dabei dem Zweck, das Selbstbewusstsein betroffener Völker zu erschüttern und die Politik zu verführen, vom Weg einer freiheitlich-liberalen Weltanschauung abzuweichen und sich immer mehr zu einem Überwachungsstaat zu entwickeln und dabei mit den eigenen Bürgern in Konflikte zu geraten.

In dem „Krieg“ gegen die westliche Gesellschaftsordnung hat der Islam bereits große Geländegewinne zu verzeichnen, zu denen ihm auch die Migration (Überschwemmung mit islamischen Gläubigen) und die Geburtenraten bereits ansässiger Muslime als „Waffen“ dienen. Ob man das so sehen will oder nicht… – es ist so. Geht es einmal bürgerkriegsähnlich hart auf hart, werden sich die „gemäßigten Muslime“ kaum auf die Seite der Christen schlagen. Sie werden auch kaum tatenlos nur zusehen und sich dem Vorwurf aussetzen, sie seien keine „richtigen“ Gläubigen. Was deutlich zu denken geben sollte, laut ZEIT ONLINE vom 17. März 2017: »Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die in Europa lebenden Türken aufgerufen, ihren Einfluss auszubauen und mehr Kinder zu bekommen. „Macht fünf Kinder, nicht drei, denn ihr seid Europas Zukunft“, sagte Erdoğan bei einem Wahlkampfauftritt im westtürkischen Eskişehir. Dies sei die „beste Antwort“ auf die „Unhöflichkeit“ und „Feindschaft“, die ihnen entgegengebracht werde.« Das ist exakt die Methode, vor der Thilo Sarrazin gewarnt hatte: Eroberung durch Fertilität, durch die Fruchtbarkeit muslimischer Frauen. Über Erdoğan schüttelt man nur verwundert den Kopf, auf Sarrazin wird weiterhin geschimpft.

Dieser „Religionskrieg“ findet tatsächlich statt. Zu seinen Ursachen zählt auch die klassische Fehde zwischen Juden und Muslimen, gegenwärtig sichtbar in den Auseinandersetzungen zwischen den bis an die Zähne bewaffneten Juden und den „asymmetrisch“ kämpfenden Palästinensern. Nach den gesellschaftlichen und politischen Verwüstungen durch „Christen“ in Afghanistan und im Irak und der Aufrüstung radikaler Muslime durch moderne Waffen ist er bereits zu einem für die ganze Welt gefährlichen Brand geworden.

Die Weltuntergangsuhr steht zur Zeit auf zweieinhalb Minuten vor zwölf.

– mlskbh –
© 2017 by M. Grosner, Essen an der Ruhr

 

Start in das Jahr 2017

Mal sehen, was dieses Jahr voller „Großereignisse“ bringen wird.

TRUMP ist ja schon da und amtiert jetzt als US-Präsident.

Hier standen Landtagswahlen in NRW an. – Da zitterten bereits Viele, und etliche hofften. (Denn die Wahlen an der Saar und in Schleswig-Holstein gingen „verloren“…)

Im September kam dann der „Knaller“ – die Bundestagswahl.

Der Globus dreht sich noch…