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Internet – Maaslosigkeit wäre besser…

Wer ein motorisiertes Fahrrad – Moped – benutzen möchte, muss sich (das Fahrzeug) versichern lassen. Dann erhält er ein sogenanntes und am Fahrzeug anzubringendes Versicherungskennzeichen. Über dieses Kennzeichen ist der Halter verantwortlich und zu ermitteln, falls mit diesem Moped ein Schaden im öffentlichen Straßenverkehr angerichtet wird und der Benutzer sich eventuell sogar aus dem Staube macht.

Dass Automobile nur mit einem „amtlichen Kennzeichen“ öffentlich benutzt werden dürfen, ist weltweit eine Selbstverständlichkeit. Bei privat genutzten Fahrzeugen ist dadurch stets eine „natürliche Person“ bekannt und primär haftbar. In der ganzen Welt wimmelt es nur so von Kennzeichen, über welche Besitzer, Absender, Empfänger oder sonstwie Berechtigte und Verpflichtete zugeordnet werden können.

Keine Currywurst ohne amtliche Stempel

In Deutschland läuft ohne amtliche Genehmigungen mit entsprechenden Stempeln und Unterschriften kaum etwas. In fast allen Lebensbereichen muss man mit Gesetzen und Ordnungen rechnen, zu denen es dann oft auch Durchführungsverordnungen und Dienstanweisungen geben kann, von denen die Bürger kaum etwas ahnen. Das ist Manna für die Rechtsanwälte. Denn die haben zudem dafür gesorgt, dass es auch bergeweise noch höchstrichterliche Entscheidungen gibt, deren Kenntnis manchmal wichtiger ist als die Kenntnis der Vorschriften als solche. Dass alles so schön geordnet und registriert ist, hat für die Obrigkeit auch den Vorteil, kräftig für Gebühren und Steuern hinzulangen.

Beschränken wir uns nun auf das Internet:
Um in das Internet zu gelangen, muss man einen Provider – auch Service-Provider genannt – auswählen. Der Provider ist ein Unternehmer, der dafür sorgt, dass sein Kunde über eine drahtlose oder drahtgebundene Kommunikationseinrichtung (meist Telefon) auch eine Verbindung zum Internet herstellen und nutzen kann. Dazu müssen alle einschlägigen persönliche Daten einschließlich Kontoverbindung bekanntgegeben werden.

Der Provider weiss also ganz genau, mit wem er es zu tun hat. Er will sich die anfallenden Gebühren sichern und notfalls auch jemanden verklagen können, wenn eine vertragsgemäße Zahlung nicht erfolgt.

Totale Erfassung für Prepaid-Karte

Zur völligen Entblößung aller persönlichen Daten wird genötigt, wer eine Prepaid-Karte erwerben möchte (§ 111 des Telekommunikationsgesetzes). Außer dem Bankkonto (bei „Prepaid“ nicht notwendig) wird in einem Video-Interview alles erfasst, was der Erwerber einer solchen SIM-Karte aufbringen kann: Vorzeigen von Vorder- und Rückseite des Personalausweises mit horizontalem und vertikalem Kippen der Karte vor der Kamera, lautes Vorlesen der Personalausweis-Nummer, Nennung von Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -ort, Straße und Hausnummer sowie Postleitzahl und Wohnort. Dann wird zum Schluss auch noch ein Porträt-Foto von dem angefertigt, was die Kamera vom Kunden zur Gegenseite überträgt.

Bei einer LIDL-Karte (für Vodafone als Vertragspartner)  wird dieses Video-Interview über das Unternehmen webID-Solutions abgewickelt.


Begründet wird diese Prozedur mit Maßnahmen zur Terrorbekämpfung. Doch auch ohne eine solche gesetzlich erzwungene Situation wäre nichts dagegen einzuwenden, dass sich ein Anbieter vergewissert, wer sein Produkt nutzt und unter Umständen auch zu strafbaren Handlungen missbraucht.

Amoklauf der Obrigkeit

Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) hat eine Regierung bewiesen, dass sie statt klarer und leicht umsetzbarer Richtlinien lieber ein Gesetz erlassen kann, das Grundrechte von Bürgern beschneidet, Intrige und Denunziantentum Tür und Tor öffnet und bei rechtschaffenen Bürgern sowie Rechtsgelehrten für Empörung sorgt.

Verantwortlich: Ein SPD-Politiker namens Heiko Maas, dem aus diversen Gründen (u.a. der Fall „Home Story“) der Ruch des Zwielichtigen oder gar der Inkompetenz anhaftet. Dieser Facette muss man sich aber nicht widmen. Denn ein Minister kann kein Gesetz wie das NetzDG erlassen. Dazu bedarf es eines Parlamentes, in dem eine Mehrheit von „Inkompetenten“ einem solchen Gesetz zustimmt, und eines Bundespräsidenten, der „nach gründlicher Prüfung“ ein solches Gesetz unterschreibt. Unterschrieben ist das NetzDG natürlich auch von der Bundeskanzlerin Angela Merkel, deren Gesetzestreue nur allzu bekannt ist.

Wieso das alles?
Nachdem mit bürokratischer Sorgfalt jemand die Nutzung des Internets ermöglicht wurde, eröffnet sich ihm auch die Möglichkeit, in Hottentotten- und Wildwest-Manier im Web ein schlimmes Unwesen zu praktizieren. Er benötigt nur eine funktionierende Email-Adresse und einen selbstgewählten Fantasie-Namen („Nick“), um sich bei Foren und Sozialen Netzwerken zu registrieren und dann loszulegen mit allem, was seine – oft sehr beschränkte – Geisteskraft und seine charakterliche Veranlagung hervorbringen können.

Das hat millionenfach dazu geführt, dass in sozialen Netzwerken und Foren Meinungskriege geführt werden und Zwiste in großer Zahl in persönliche Beleidigungen und Verleumdungen ausarten. Besondere Bedeutung hat das gewonnen, was sich „Hate Speech“ (Hass-Rede) nennt und durch das Gesetz bekämpft und verhindert werden soll.

Das Gesetz hat jedoch zu absurden Folgen geführt, die bei ausreichendem Verstand vorauszusehen waren (gewesen wären). Denn nicht wer „Hassreden“ verfasst und verbreitet, soll primär dafür haften, sondern der jeweilige Betreiber eines Portals. Ihm drohen Strafen bis zu 50 Millionen Euro, wenn er nach dem NetzDG „rechtswidrig“ scheinende Beiträge nicht gesetzeskonform in Windeseile löscht. Der Betreiber soll also auch ohne Rechtskunde und unter Ausschluss des normalen Rechtsweges Ermittler, Richter und Vollstrecker in einer Person sein. Und wie soll er das ohne einen immensen neuen und teuren Personalaufwand schaffen?

Feststehen dürfte vorab eines: Bleibt dieses Gesetz in Kraft, wird es nicht von den Verfassungsrichtern einkassiert, dann eröffnet es vor allem Juristen, die in den Parlamenten auffällig häufig vertreten sind, neues lukratives Weideland. 

Keine schlechte Frage:
Was ist denn überhaupt „Hate Speech“? – Hassen ist ja nicht strafbar, und wenn jemand der Meinung ist, dass er jemanden aus bestimmten Gründen „hassen“ müsse, ist auch diese seine Meinung nicht strafbar. Eine solche Meinung dann „in Wort, Schrift und Bild“ äußern zu dürfen garantiert sogar das Grundgesetz. Aus Furcht, sonst bestraft zu werden, fegen nun viele Portalbetreiber mit der Sense durch die Beiträge der Nutzer und löschen alles weg, was irgendwie nach gehässiger Kritik auch nur annähernd riecht.

Ein auf den ersten Blick wenig kultiviert scheinender Blogger, „Der kleine Akif“, der wegen seiner deftigen Ausdrucksweise und Unerschrockenheit jedoch gern und oft gelesen wird, schreibt etwa:

… Bis ins Lächerliche und Absurde gehend werden seitdem bei Facebook und Twitter „verdächtige“ Kommentare, mit politisch inkorrekten Buzzwords behaftete Texte, ja, sogar Satire im Akkordtempo aus dem Verkehr gezogen. Monatssperren und Eliminierungen von ganzen Accounts sind nicht nur an der Tagesordnung, sondern werden minütlich vollzogen. …

Foren- und Netzwerkbetreiber unmäßig belastet

Es ist der Regierung gelungen, einen sehr großen Teil vor allem auch berechtigter Kritik an ihrem Versagen aus dem Verkehr zu ziehen, ohne selbst (außer dem absurden Gesetz) etwas dafür tun zu müssen. Es genügt, dass ein paar missgünstige Geister sich verbünden und sich über einen Beitrag beim Foren- oder Netzwerkbetreiber beschweren… – und schon ist der Beitrag gelöscht. Oder es wird gleich das gesamte Konto gelöscht oder befristet gesperrt, um einen Autor an Wiederholungstaten zu hindern. Zum Teil etwas ominös finanzierte Einrichtungen wie die „Stiftung“ der früheren StaSi-Aktivistin Anette Kahane oder das sich päpstlich gerierende »Correctiv« machen sich in geradezu industriellem Maßstab über soziale Netzwerke her, um alles nicht „politisch Korrekte“ quasi per Fallbeil aus dem Verkehr zu ziehen. In Heerscharen und enorm kostenträchtig fallen seit einiger Zeit „Beauftragte“ und „Bevollmächtigte“ mit der Zensur-Sense über das netzwerkelnde Volk her, um es Mores zu lehren.

^^^Mores lehren.png
Staatsaufgabe an Privathand vergeben…

Dazu muss der Forenbetreiber Betriebsfremde autorisieren, in den Bestand seiner eigenen – durch zugesichertes Betriebsgeheimnis eigentlich geschützten – Nutzeraktivitäten direkt exekutiv eingreifen zu können. „Der kleine Akif“ sieht das in seiner typischen Stilpflege – überwiegend mit Recht – so:

Obgleich das Grundgesetz auch die Übertragung der Zensur hintenrum an private Organisationen („Flucht ins Privatrecht“) verbietet und bei der Feststellung sogenannter Meinungsdelikte wie Beleidigung, Drohung, Volksverhetzung, Aufwiegelung zum Haß usw. ein ordentliches Gerichtsverfahren zwischengeschaltet haben möchte, wird somit exakt eine willkürliche Zensur durch Nicht-Juristen zum täglichen Fakt. Der eigentliche Grund hierfür ist trotz des Hate-Speech-Geschisses klar wie Kloßbrühe: Niemand soll mehr im Internet die rasende Überrennung, Umvolkung und Versklavung der Deutschen zugunsten von unproduktiven und irrationalen Ethnien kritisieren dürfen. Die größte Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg für dieses Land soll gemäß dem Nero-Befehl der Drecksregierung untern Teppich gekehrt werden.

Es klingt wie ein schlechter Witz:
Wo eine Person oder auch eine Institution sich durch eine Hassrede oder eine sonstige Beleidigung oder Verleumdung angegriffen fühlt, hat sie nach dem deutschen Recht die Möglichkeit, als Betroffene (und nur als solche!) dagegen vorzugehen. Kein Dritter außer einem bevollmächtigten Anwalt hat dazu das Recht.

Nun kommt der aus vielerlei Gründen verhasste Maas und hebelt mit „seinem“ Gesetz diese Regel aus. Schlimmer noch: Eine Mehrheit im Bundestag hilft ihm dabei, weil wohl die Unzufriedenheit im Volk zu viele Proteste gegen Merkels Alleingänge und Gesetzesbrüche ausgelöst hat und auch den zur Zeit noch größten Parteien auf den Magen schlug. Der Kritik am Versagen von Politik soll nun nicht durch eine bessere Politik, sondern durch eine Einengung von Kritikern und deren Möglichkeiten der Boden entzogen werden. Dass Betroffene sich wehren können und dafür eine bestimmtes Vorgehen offen steht, sieht das NetzDG nicht vor. Aber dass Betreiber lieber ihren Nutzern Unrecht angedeihen lassen, statt sich selbst wegen angeblicher Untätigkeit bestrafen sowie eventuell existenzvernichtend zur Kasse bitten zu lassen, kann man verstehen. Sie handeln sozusagen in Notwehr gegen das Grundgesetz. So ganz nebenbei trauen sich nun viele Bürger auch nicht mehr, das zu sagen, was sie denken… – aus Furcht, damit vielleicht anzuecken und willkürlich „bestraft“ zu werden. Da wirkt bereits – wie bei vielen Journalisten der MSM – „die Schere im Kopf“.

Kein Wunder, dass jetzt immer häufiger von Stasi 2.0 und DDR 2.0 die Rede ist, wenn Merkels Regierungspraktiken und die BRD gemeint sind.

Einfache und rationelle Lösung

Dabei wäre – man mag es kaum glauben – alles sehr einfach. Man muss nur praktisch denken können und genügend Beachtung bestehender Grundrechte aufbringen.

Worum geht es denn?
Verbalen Sittenstrolchen oder besser den Verbreitern von „Hate Speech“, Beleidigungen, Verleumdungen oder sonstwie Rechtswidrigem „in Wort, Schrift und Bild“ soll das Handwerk gelegt werden. Vorwiegend „Betroffene“ können nach bisherigem Recht dagegen juristisch vorgehen, und zwar nur diese und „auf Antrag“. In einigen Gesetzen sind Betroffene bereits formuliert wie etwa „Staatsoberhäupter“, sodass hier die Staatsanwaltschaften von sich aus tätig werden können, wenn „verunglimpft“ wird.

Um gegen Entgleisungen vorgehen zu können, und zwar in einem automatisierten Verfahren, bedarf es nur einer kleinen Änderung bei der Eröffnung des Zutritts zum Internet:

  • Wer sich bei einem Provider angemeldet hat und Zutritt zum Internet erhält, bekommt auch ein weltweit einmaliges „Kennzeichen“ – etwa »1&1-20180112-000351«. Dieses Kennzeichen ist dann sein „Ausweis“, mit dem er sich identifiziert, wenn er sich bei anderen Diensten anmeldet. Das Kennzeichen wird sogleich mit allen Email-Adressen verknüpft, die unter dem Konto des Anmelders eingerichtet werden.
    Und:
    Das Kennzeichen wandert in eine zentrale Datenbank.Wechselt der Anmelder später seinen Provider, bei dem er auch eine andere Email-Adresse einrichten kann, wird ihm auch ein neues Kennzeichen zugewiesen. Sein altes Kennzeichen wandert in der Datenbank „zu den Akten“ und wird durch das neue ersetzt.
    Folge:
    Der Kunde des Providers ist in jedem Fall identifizierbar.

Wer sich in einem Forum oder einem Sozialen Netzwerk äußert, weiß dann auch, dass seine Äußerung unsichtbar mit dem jeweils geltenden Kennzeichen signiert wird. Er kann sich für seinen Nick nennen, wie es ihm gerade einfällt – „Opossum“oder „Leuchtturm“ oder „Genervter“ oder wie auch immer – und sich einen Avatar (ein kleines Bildchen) nach Belieben zulegen. Er ist für die Betreiber von Foren oder anderen Netzwerken nicht mehr anonym und kann von berechtigten Personen oder Institutionen über die Datenbank mit einem Fingertipp ausfindig gemacht werden.

Innerhalb der Benutzer-Ebenen bleibt alles diskret. Wie man sogar Korrespondenzen zwischen Nutzern anonymisieren kann, ohne dass Klarnamen, Email-Adressen und Anschriften genannt werden müssen, macht eBay in überzeugender Weise vor. Die dazu notwendigen Prozesse laufen automatisch ab und verlangen keinerlei zusätzlichen personellen Einsatz.

Kontrolle und Ahndung

Nehmen wir den Fall, das jemand in einem Sozialen Netzwerk völlig aus der Rolle fällt, jemanden beleidigt oder die Bundeskanzlerin in unflätigster Weise beschimpft. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Der Beleidigte drückt auf einen (heute schon weit verbreiteten) »Meldung«-Button. Dann gelangt er zu einem Eingabefeld, in dem er ausführlich darlegen kann, durch was und warum er sich beleidigt fühlt. In diesem Feld erscheinen weitere Buttons, über die er auswählen kann, ob er „Löschung, Archivierung und Strafantrag“ wünscht oder „Löschung ohne Strafantrag“ oder sonst etwas Sinnvolles. Unterzeichnet wird mit seiner Kennung. Jetzt sind automatisch Beleidiger und Beleidigter mit allen Angaben zur Person in einem „Vorgang“ bekannt. Dieser wird ohne die Nennung von Klarnamen oder Anschriften beiden „Parteien“ per Mail zugeleitet. Wird ein Strafantrag gestellt, geht der Vorgang mit einem „Flag“ für den erhobenen Vorwurf automatisch an das für den „Verletzten“ zuständige Gericht. Liegt ein Merkmal (Flag) für Beleidigung vor, kann das Gericht festgelegt haben, dass der Vorgang automatisch einem zuständigen Schiedsmann übermittelt wird.
  • Wird „gehetzt“, werden etwa Juden oder Roma wüst beschimpft, wird vielleicht der Minister Maas als „unnützes Maasmännchen ohne Potenz in Hirn und Hose“ beleidigt, kann jeder Leser, der auch selbst als Nutzer registriert ist, eine Meldung auslösen und seine Gründe dafür darlegen. Tun das sogar viele Nutzer, werden die Meldungen über eine Datenbank zu einem einzigen, dann aber schon gewichtigen Vorgang zusammengefasst.

Die schöne neue Computerwelt macht es möglich, dass Computer vollautomatisch eine Arbeit leisten, für die sonst zahlreiche Menschen nötig wären.

Im Prinzip gilt:
Lässt sich eine Tätigkeit, zu deren Erledigung nur von Menschen vorgegebene Daten benötigt werden, um neue Daten zu erzeugen und bestimmte Vorgänge auszulösen, einem Computer genau und derart beschreiben, dass er sie durch seine Programmierung „versteht“, dann kann der Computer diese Tätigkeit ohne weiteres Zutun von Menschen erledigen. Mit anderen Worten: Es lässt sich maschinell tun und sogar je nach Fall auch automatisieren.

Für das, was ein Computer erfahren und tun soll, gibt es Schnittstellen: Tastatur, Maus, Karten- sowie CD/DVD-Leser, Mikrofone, Kameras und sogar spezielle Software zur Sprach- oder Bilderkennung. Dazu dann auch noch die Einbindung in Datenübertragungsnetze.
Um es kurz zu machen:

All das, was das Maas-Gesetz an unsinnigem personellen und sachlichen Aufwand zu riesigen Kosten herausfordert, es den Netzwerk-Betreibern auferlegt und letztlich auch den Providern aufhalsen wird, lässt sich schneller, besser und äußerst kostengünstig mittels sinnvoller Organisation und angepasster Software schaffen, wenn – ja: wenn! – der Gesetzgeber das begreift und vernünftige Vorschriften erlässt.

Es ist ja kaum zu bestreiten, dass ausufernder Dreistigkeit, Sittenwidrigkeit und Rechtsbrüchen Einhalt geboten werden muss. Die notwendigen Hardware-Strukturen sind ausnahmslos vorhanden.
So wie es gegenwärtig aussieht, wird es durch Kostenumlagen am Ende die gesamte Internet-Bevölkerung bei ihrer Kaufkraft treffen, wenn Millionen und Abermillionen verpulvert werden wegen eines Gesetzes, das wohl das herausragende Lebenswerk eines Ministers werden soll.

Abschließend ein kleines Erlebnis:

^^^NetzDg^^^Irritationen
Ohne „Schere im Kopf“ geht bald nichts mehr…

Solche irritierenden Meldungen findet man im Netz immer häufiger… – tagtäglich.

– mlskbh –
©2018 by M.Grosner/BrainWARe/mls/kbh – Essen/Ruhr

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Postscriptum:
Maas, Hartz, Riester und was noch? Werden diese Namen neben Merkel in die deutsche Geschichte eingehen als Menetekel dafür, wie Politik das „Volkswohl“ in dessen Gegenteil verkehren kann?

 

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Überflüssige Biomasse Mensch

Vorbemerkung
Jedesmal wenn einem geneigten Leser zu irgendetwas der Kamm schwillt:
Bitte lässig bleiben, innehalten und darüber nachdenken, ob wirklich Anlass gegeben ist.
Wir sind aus dem, zu dem wir wieder werden. Kurz-, mittel- und langfristig.
Nur der Mensch ist des Menschen Feind. Die das ändern könnten tun es nicht…

Zunächst die Frage: Was ist Masse? Ganz allgemein könnte man sagen, dass eine bestimmte Masse einer bestimmten Menge und Anordnung von Atomen entspricht. – Nächste Frage: Was ist Leben? Auch Leben ist nur eine Anordnung bestimmter Massen aus verschiedenen Elementen. – Noch eine Frage: Was ist dann der Tod? Der Tod bedeutet nur eine etwas veränderte Anordnung der gleichen Masse. – Die Frage nach der Rolle von Energie in all diesen Fällen lassen wir einmal aus.

Biomasse

Dem Begriff Biomasse begegnen wir immer wieder, wenn es darum geht, aus Biomasse Energie zu gewinnen. Dabei werden zum Teil pflanzliche Produkte, die auch zur Ernährung von Menschen hätten genutzt werden können, in Treibstoffe für Automobile umgewandelt. In anderen Teilen der Welt wird natürliche Biomasse (Urwälder) abgeholzt, um Monokulturen zur Gewinnung von Palmöl anzulegen. Aus diesem Öl werden zu einem großen Teil ebenfalls Treibstoffe für Autos hergestellt. Das Ungleichgewicht zugunsten einer verschwenderischen Gesellschaft und zum Nachteil einer großenteils hungernden Weltbevölkerung wird täglich größer. Der „Biomasse Mensch“ scheint oft der geringste Wert beigemessen zu werden. Sie vermehrt sich dort, wo sie sich selbst am meisten schadet, im Überfluss und wird als Problem für die gesamte Welt empfunden.

Die menschliche Gesellschaft scheint überdies aufgespalten in einen kleinen Teil von „Verwertern“ und einen von diesen beherrschten übergroßen Teil von verwerteter „Biomasse Mensch“. Dabei geht es nicht einmal so gesittet zu wie im Tierreich und dessen natürlicher Nahrungskette. Tiere kennen nur eines: Sich selbst zu erhalten und zu reproduzieren. Das ist ihr „Sinn und Zweck“ aus dem Gesetz der Evolution. Diese erfüllt ihren Sinn und ihren Zweck aus sich selbst heraus, aus ihrem Stattfinden in der Endlosigkeit von Raum und Zeit. Tja, und dann unterlief der Evolution die Hypertrophie von Gehirnen in Körpern aufrecht gehender Wesen. Diese wurden von „Geist“ so gesteuert, dass sie sich gegen die Natur auflehnten. Sie unterwarfen die Natur dem Wahn ihres Sinnens. Die Überwindung natürlicher Grenzen ist auch heutzutage weitgehend ein Ziel. Die Infamsten unter den jeweiligen „Herrschern“ unterwarfen den überwiegenden Teil ihrer eigenen Art einer ausufernden Gier nach Macht. Letztendlich schufen sie aus sich heraus ein neues Wesen, das ihre eigene Art bedrohen und wahrscheinlich vernichten wird: Die AI, die „Artificial Intelligence”, die „Künstliche Intelligenz“, KI.

Vogelfrei und demokratisch?

Wenn vorwiegend in der westlichen Gesellschaft von „Freiheit und Demokratie“ geschwärmt wird, muss man sich fragen, warum „demokratische“ Herrscher sich so gern und ungehemmt royaler Selbstdarstellungen und Rituale mit Pomp und Prunk befleißigen. Warum müssen Freiheit und Demokratie in der Welt mit Waffengewalt verbreitet werden? Vor allem aber drängt sich die Frage auf, warum Freiheit und Demokratie nicht aus sich heraus überzeugen. Wozu die vielen Waffen? Und wie werden Untergebene – „demokratisch“ Beherrschte – „verwertet“? Ist es an sich „überflüssige Biomasse Mensch“, die mit Waffensystemen gekoppelt wird und verpflichtet ist, sogar ihr eigenes Leben zu opfern, also zu verlieren, wenn eine staatliche Macht entscheidet, Krieg als „Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln“ (Clausewitz) zu führen? Welchen Sinn ergibt der von (erst General, dann US-Präsident) Dwight D, Eisenhower prophezeite militärisch-industrielle Komplex? Übt dieser tatsächlich die vorherrschende Macht aus, und wer steht dahinter? Welche Probleme sind in der Welt von Politik zu lösen, die nicht zuvor von gescheiterter Politik selbst geschaffen wurden?

Darf man – trotz herrschenden „demokratischen“ Systems – solche Fragen überhaupt noch stellen? Gilt man dann nicht bereits als »politisch unkorrekt« und verstößt dadurch scheinbar gegen die Interessen der Volksgemeinschaft? Wird man dadurch nicht auch selbst zu einem Teil nur störender und deshalb „überflüssiger Biomasse Mensch“, die unter anderen Regimes dafür gehenkt oder erschossen oder sonstwie eliminiert wird?

Lassen wir das; stellen wir Fragen! – Und beantworten wir uns einige Fragen allein durch Nachdenken selbst. Sehen wir uns die Nahrungskette im Tierreich an: Der Wolf frisst das Lamm. Der Wolf ist dann satt, und das Lamm ist weg. Man kann es nicht ein weiteres mal fressen. Der Hecht frisst den Karpfen. Danach ist der Karpfen weg. Der Hecht ist schön satt und freut sich. Stellen wir uns einen großen Teich mit vielen Hechten und Karpfen vor: Die Hechte fressen Karpfen, bis bald keine mehr da sind. Was passiert? Die Hechte werden weniger und weniger. Dadurch erholt sich der Karpfenbestand deutlich. Nun können die Hechte wieder genug Beute erjagen und vermehren sich selbst wieder, bis das Spiel von vorn losgeht. Die Bestände „oszillieren“ – schillern in ihren Größenordnungen –  chaotisch in nicht vorhersagbaren Wechseln. Und was macht der Mensch? Der Mensch in der „zivilisierten“ Welt jagt und sammelt nicht mehr, um seine Existenz zu sichern, sondern er „arbeitet“. Für seine Arbeit bekommt er Wertmarken, die er gegen alles eintauschen kann, was er zum Leben benötigt. Dabei gibt es Unterschiede: Die „Verwerter“ organisieren die Arbeit verwerteter Biomasse Mensch und machen dabei Gewinn. Sie essen andere Menschen nicht auf, sondern beuten sie nach Kräften nur aus, bis sie wegen Alter oder Krankheit nicht mehr arbeiten können. Für eine gewisse Ausgewogenheit sorgt ein „Wirtschaftssystem“. Denn für all das, was die Verwerter von Arbeitskraft produzieren lassen, um es mit Profit in „Märkte“ drücken zu können, muss aus den Arbeitern ja auch eine Käuferschaft hergestellt werden… – die „Konsumenten“, zu denen dann – in luxuriös gehobenem Maße – auch die Verwerter gehören.

Organisiertes Chaos

Über allem thronen dann die „Organisatoren von Gesellschaft“, das sind heute die Politiker. Sie arbeiten nicht und stellen auch nicht her, sondern sie sichern ihre Existenz dadurch, dass sie anderen einfach etwas wegnehmen, das sich „Steuer“ nennt. Dafür stellen sie dann etwas bereit, das zu „Sicherheit und Ordnung“ führen soll. Was das ist, bestimmen sie nach Notwendigkeit oder Willkür selbst. Zur Ordnung gehören dann auch der normierte Zwang und Strafen, denen Verwerter sich je nach ihrer Bedeutung oder gesellschaftlichen Stellung auch entziehen können.

Mittlerweile haben die Verwerter derartige Größenordnungen und Machtpotentiale entfaltet, dass sie einen ungeheuren und scheinbar nicht abwehrbaren Druck auf die Politik ausüben. Man nennt das „Lobbyismus“. Weltweit kümmern sich Zigtausende an Lobbyisten um die großen und kleinen Entscheider in der Politik. Diese sollen ungeachtet eigener Meinungen und selbst entgegen verabschiedeter Parteiprogramme im Sinne der Verwerter-Wünsche entscheiden. Solchen Wünschen wird bereits über Parteispenden und persönliche Gefälligkeiten ein grundsätzlicher Nachdruck verliehen. Das Ganze mag anrüchig erscheinen, wird jedoch eher gefördert als behindert. Für Lobbyisten mächtiger Unternehmen gibt es sogar Hausausweise für jederzeitigen Zutritt zu Parlamentsgebäuden.

Bringen wir einmal etwas Übersicht in die Klassifizierung der Biomasse Mensch:

  • Da sind ganz oben die Verwerter, die mit Kapital als Instrument arbeiten, um sich über persönliches Eigentum oder maßgebliche Beteiligungen Einflüsse zu sichern. Sie sind nur an einem „Gewinn“ interessiert.
    Denen zur Seite stehen die Leute, welche Geldsysteme regulieren dürfen bzw. sollen.
  • Ihnen folgen in den Chefetagen großer Unternehmen und Konzerne die Verwerter, die nur am Profit interessiert sind und diesem alles andere unterordnen. Sie erhalten feste Bezüge und vielleicht auch noch Gewinnbeteiligungen („Boni“).
  • In deren Diensten „arbeiten“ gegen Entlohnung bereits all jene „Weisungsbefugten“, die zur Herstellung von Gütern und Dienstleistungen die Organisation einschließlich untergeordneter Personalbeschaffung gestalten.
  • Unter all dem „arbeitet“ für Löhne und Gehälter in sicheren oder unsicheren Anstellungsverhältnissen jene Masse von „Arbeitnehmern“, die in Wahrheit ihre Arbeit hergeben, also etwas leisten, aus dem die eigentlichen „Werte“ geschaffen werden. Aus deren Erlös werden dann auch die Gewinne bzw. Profite abgezweigt.
  • Ganz unten finden wir dann die Unbeschäftigten, die unter mehr oder weniger ausreichender staatlicher „Fürsorge“ am Leben erhalten werden oder aber auch krepieren. Innerhalb derer mehren sich jene Menschen, die für wirtschaftliche und politische Interessen derart überflüssig sind, dass sie eigentlich als „überflüssige Biomasse Mensch“ klassifiziert werden können. Lediglich aus humanitären Gründen und in Ansehung auch bestimmter – teils internationaler – Konventionen werden sie in friedlichen Zeiten nicht einfach entsorgt. Stattdessen werden sie von einer florierenden Hilfsindustrie „verwertet“.

Wie die Verwerter der oberen Etagen und deren Vasallen zu der untersten Schicht stehen, zeigt sich immer wieder, wenn hingenommene Entwicklungen in der Welt sich zu schrecklichen Katastrophen auswachsen. Diese sind vorab erst einmal eine gute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Schicksals zugunsten jener schon erwähnten florierenden „Hilfsindustrie,“ doch die leistet aus dem, was nach Abzug üppiger Gehälter und Ausstattungen übrig bleibt, eher nur einen Tropfen auf einen heißen Stein.

Die Lust am Versagen

Nehmen wir als Beispiele einige nicht näher genannten Dürre-, Bürgerkriegs- und daraus folgend Flüchtlings- und Hungerkatastrophen. Ihnen gemeinsam ist die Art, wie die „Weltgemeinschaft“ auf sie reagierte: Heulsusig, unwillig und träge. Schnell wurden in führenden Medien Kontonummern von Hilfsorganisationen (auch von eitel frisch aus dem Boden gestampften) veröffentlich, um möglichst viel Mitleidskapital einzusammeln. Von da, wo aus Steuertöpfen ständig Milliardenströme zur Rüstungsindustrie abfließen, kamen Kleckerbeträge, für die sich Politiker auch noch loben ließen. – Schlimmer noch, wie es angesichts der jüngsten Flüchtlingskatastrophe auffiel: Die Mittel, welche ausreichten, die zahllosen Flüchtlinge in riesigen jordanischen Camps einen Monat lang zu ernähren, wurden von der UNHCR in Genf so drastisch gekürzt, dass sie im Monat nur noch für wenige Tage reichen konnten. Grund: Die UNHCR war selbst von ihren Geldgebern (Staaten) ausgehungert worden. Also machten sich Flüchtlinge zu Tausenden auf den Weg, um vorwiegend über die Türkei in der Hauptsache in Deutschland einzufallen, wo Milch und Honig fließt und es fröhliche Selfies mit der Bundeskanzlerin gibt. Es kam ab 2015 zu der berüchtigten Flüchtlingskrise. Damit der türkische Sultan viele Leute möglichst lange festhält, sagte ihm die Bundesrepublik Milliardenbeträge zu. Für nur einen kleinen Bruchteil dieser Milliarden hätte Deutschland die Versorgung dieser Menschen in den jordanischen Lagern sicherstellen können, was der Kanzlerin aber nicht in den Sinn kam. Bald ist bei den Millionen Hungernder allein in Afrika das zweite Dutzend voll, während für unsinnige Kriege die Waffen und Geschosse nicht ausgehen und in der Politik für Unsinn die Sektkorken knallen.

Als bei einem riesigen Flüchtlingscamp im nordöstlichen Afrika die Versorgung ausblieb und vor allem Kinder an Hunger starben wie die Fliegen, jaulte die „Weltgemeinschaft“ auf, tat aber zunächst nichts. Nur sehr-sehr langsam organisierte sich etwas Hilfe. Ein Kenner glaubte den Grund dafür zu wissen: Das Problem sollte sich erst einmal „auf natürliche Weise“ verkleinern. Denn: „Für jeden Afrikaner, den wir heute retten, wären in zwei Jahrzehnten ein Dutzend Afrikaner zu retten. That’s fact…“ Und so mag es sein, das weniger und ausbleibende Hilfe für die Zukunft weniger Probleme bedeutet. – Als dann ein Jumbo-Jet voller Reissäcke in der Nähe des Camps landete, machte die internationale Presse darum einen Riesen-Bohei, dem anschließend für lange Zeit nichts Ähnliches folgte. Das elende Krepieren gedieh weiter.

Da mögen Leute wie der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler noch so jammern und verhungerte Kinder als „ermordet“ beklagen, er wird es nicht ändern, dass die westliche Überflussgesellschaft weiter fröhlich bereits die Zukunft ihrer Enkel verprasst, während eine „überflüssige Biomasse Mensch“ in ihrem Elend vegetiert. Da darf es nicht verwundern, dass es die noch Jüngeren und Kräftigen unter denen zu einem Paradies hin zieht, in dem man sogar als ungebildeter Analphabet ohne einen Handschlag Arbeit rundum mit Wohnung, Nahrung und Kleidung versorgt wird und obendrauf sogar ein Taschengeld erhält, das höher ist als mancher Monatslohn für harte Arbeit in der trost- und hoffnungslosen Heimat sein würde.

Wie weit Politik von Gebotenem und vom eigenen Volk entfernt ein Alien-Dasein auslebt, zeigte sich in der deutschen Hauptstadt, als ein religiöser Fanatiker aus Nordafrika auf einem Weihnachtsmarkt arglose „Ungläubige“ mit einem Sattelschlepper niedermähte und zur Hölle schickte, wonach die empathielose Staatschefin über ein Jahr brauchte, sich unter dem Druck empörter Bürger auch einmal den zahlreichen Hinterbliebenen zuzuwenden. Der frühere Bürgermeister einer Berliner Teilstadt verpetzte öffentlich die Senatskanzlei, weil sie die Eingeladenen ermahnt hatte, „bei ihrer Anreise nach Berlin ja möglichst sparsam zu sein. Nur die billigste Bahnkarte und ein BVG-Fahrschein vom Hauptbahnhof würden erstattet. Taxi-Kosten nur auf eigene Kappe.“

Das sind jedoch Kinkerlitzchen; winzige Kitzeleien im Pelz des dahin rauschenden Medienalltags. Seit langem (1980) gibt es jedoch in stiller USA-Landschaft ein geduldetes und gut bewachtes Mahnmal riesigen Formates, das über 90 (neunzig!) Prozent der Menschheit zu einem „Krebsgeschwür“ und für unvereinbar mit der Tragfähigkeit dieser Erde erklärt.

  • Mit anderen Worten: Die zahlenmäßige Menge der Menschen stellt auf Dauer eine existentielle Gefahr dar, ist – behindert durch den geheimnisumwitterten gierigen Raubtierkapitalismus – in Migrationen „überfließend“ und von daher bereits zu einem großen Teil „überflüssig“.

Die Menschheit, so steht es auf den Steinen, solle „in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur“ zahlenmäßig unter 500 Millionen gehalten werden. Man solle die „Fortpflanzung weise“ lenken, „um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern“. Dabei soll „Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten“ geschaffen werden.

  • Ultra-Sozialismus pur. Eine von „Weisen“ gelenkte Menschheit. Und wer sollen diese Weisen sein?

Eingemeißelt ist das alles um eine Säule mit Decke herum in einen vierflügeligen Granit von rund 6 Metern Höhe (34° 13′ 55″ N82° 53′ 40″ W).

Georgia_Guidestones.jpg(Foto: Public Domain)

Es ist völlig ungewiss, wer diese »Georgia Guidestones« beauftragt und finanziert hat. Aber diese Steine stehen auf irritierende Weise sowie unangefochten dort seit Jahrzehnten und fordern praktisch eine Neue Weltordnung (NWO) für eine enorm – um sehr viele Milliarden – verminderte und gut durchmischte („Vielfalt“) Menschheit.

  • Wer wird wen auf welche Weise umbringen oder einfach verrecken lassen, bis die guidestone-programmatisch „Überflüssigen“ weg sind?

Alles Unsinn oder was…? – Es sollen bereits 16-mal mehr Menschen auf diesem Globus leben als diese Welt vertragen kann? – Wer hat sich diesem „Quatsch“ ausgedacht? – Immerhin: Es müssen sehr reiche und mächtige Leute sein. – US-Amerikaner…?

FAZIT

Stellen wir vorab und ganz lapidar erst einmal für Deutschland fest, dass es einer unattraktiven, intriganten, sturköpfigen, oft ignoranten und unbelehrbaren Einzelperson gelungen ist, das „Volkswohl“ in einem ungeahnten Maß aufs Spiel zu setzen und die Bürger weitgehend zu entsolidarisieren. Zigmillionen Bürger und amtierende Führungskräfte haben die letztlich von nur einer Minderheit gewählte Person nicht an ihrem weiteren Unwesen gehindert, sondern nur noch daran gedacht, ihre eigenen Positionen und ihre eigene Haut vor Unheil zu retten. Zu großen vorhandenen Problemen kamen ständig neue und noch größere hinzu bis zu einem flächendeckenden Politik- und Ordnungsversagen. Wie man in den sozialen Netzwerken unschwer und schnell wahrnehmen kann, reden auf allen Ebenen die meisten Menschen nicht mehr mit-einander, sondern gegen-einander. Jeder ist nur noch sich selbst der Nächste, denn sogar um „sichere“ Arbeitsplätze wird gebangt. Fällt es einem Konzern (z.B. SIEMENS) ein, zur Steigerung seines Profites einige seiner Betriebe trotz Auslastung zu schließen und viele tausend Leute der Gefahr von Dauerarbeitslosigkeit und Verarmung auszusetzen, dann tut er das. Ein wenig gedämpfte Aufregung in den Medien, bis die nächste Sau durchs Dorf rennt und das Thema verdrängt.

Dabei haben wir nun bewusst weggelassen, auf welche Weise „Wirtschaftswachstum“ und überhaupt wirtschaftliche Entwicklungen durch eine politisch gesteuerte oder tolerierte „Angst-Industrie“, „Panik-Industrie“ oder auch durch eine ebenfalls über die Medien gesteuerte „Beschwichtigungs-Industrie“ gefördert oder behindert werden. Wer mit den Stichworten „BSE“ oder „Asbest“ sachgerecht umzugehen weiß, kann nur mit dem Kopf schütteln, wieviele Milliarden Euro hier sinnlos verpulvert und der Lösung seit langem drängender Probleme vorenthalten wurden. Man wird dann auch entdecken, welche interessierten Kreise aus Wirtschaft und Wissenschaft (insbesondere Labore) dadurch profitiert haben. In der Hauptsache jedoch konnten und können die Banken und die Großkonzerne machen was sie wollen, ohne dass sich die Bürger wirksam darüber aufregen und sich zu wehren verstehen. Die Masse der Bürger spielt mit Bravour nur noch die Rolle von eifrigen Konsumenten. „Sein durch Haben“ scheint ihre Devise geworden zu sein; ganz nach dem alten Spruch: „Haste was, biste was!“

Peter Glotz, ein weitsichtiger Politiker, wie er heute so schmerzlich fehlt, fragte am 12.05.2005 in der FAZ: „Die deutsche Disziplin und Ruhe könnten trügerisch sein. Eine neue RAF, […], ist nicht in Sicht. Aber wenn irgendwo 200 empörte Arbeiter, die entlassen werden sollen, obwohl der Konzern insgesamt schwarze Zahlen schreibt, alles kurz und klein schlagen, kann ein einziger Gewaltausbruch dieser Art einen Flächenbrand auslösen, […].“

Tatsache ist: Kein Glotz, nicht einmal eine Handvoll Arbeiter, die alles kurz und klein schlagen, kein Gewaltausbruch, kein Flächenbrand. […]
Glotz (2005): „Deutschland ist ein Rechtsstaat und hat eine funktionierende Staatsmaschine und eine gute Polizei. Aber wird das reichen?“  

Also weiter in der Hauptsache:
Welche Schlüsse sollte man aus dem ziehen, was bis hierher eigentlich nur angedeutet wurde? Was ist die Biomasse Mensch als Gesamtheit auf diesem Planeten, wenn man sie mit allem Übrigen des Lebendigen vergleicht? In der Natur, im Weltall regelt sich alles von selbst, indem es existiert und sich verändert. Es gibt Prozesse, die nach menschlichen Zeitrechnungen Millionen Jahre dauern, aber weniger bedeuten als jene in Bibel und Koran erwähnten „1.000 Jahre wie ein Tag”. Und das „von Ewigkeit zu Ewigkeit“, also sich wiederholend. Wie die Erde und die Menschen beweisen, reicht weniger als eine Ewigkeit, reichen Milliarden Jahre aus, um ein glitzerndes All samt eines Planeten mit vielfältigem Leben aus der Dynamik von Materie heraus entstehen zu lassen. Der nukleare Glutofen einer Sonne spendet Wärme und Licht, die Minuten unterwegs sind, bis sie auf der Erde ankommen. Das Licht vieler Sterne braucht bei einer Geschwindigkeit von 299.792.458 Metern je Sekunde Milliarden Jahre, ehe es auf der Erde gesehen wird, obwohl es die Sterne selbst vielleicht schon nicht mehr gibt.

Vor vielen Millionen Jahren gab es auf der Erde Tiere, die größer waren als manche Einfamilienhäuser. Riesige „Drachen“ glitten durch die Lüfte. In den Meeren attackierten sich wahre Monster. Es hatte alles schön brav seine „natürliche Ordnung“. Aber da segelte so ein dreckiger Klumpen Materie aus dem All auf die Erde zu, schlug ein und richtete mit der Gewalt von Millionen Atombomben Schaden an. So ein Mistkerl… – obgleich der nur den physikalischen Gesetzen im All gehorchen musste. Doch ohne diesen Mistkerl gäbe es wahrscheinlich keine Menschheit. Die Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung von Leben, für eine Evolution bis hin zum Menschen veränderten sich durch ihn fundamental. Als Folge daraus handelte sich „Mutter Erde“ aber eine schlimme Laus in ihrem Pelz ein: den Menschen, einen Parasiten, ein  »Lebewesen, das einseitig Nutzen zieht aus dem Zusammenleben mit anderen Lebewesen, die es oft auch schädigt und bei denen es Krankheiten hervorrufen kann« (lt. auf einem Apple iMac mitgelieferten Lexikon ). Die Krankheit dieses Planeten heißt „Mensch“!

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab (von dem ihm nur der grundsätzliche Körperbau mitgegeben wurde), sondern ist die Folge hypertrophierender Gehirnmasse. Die hat trotz Verbot vom Baum der Erkenntnis genascht und die Spezies Mensch befähigt, sich der Abhängigkeit natürlicher Umgebungen zu entwinden und sich hoch und gewalttätig über diese zu erheben. Von der Natur aus betrachtet ist die gesamte Menschheit nichts anderes als eine „überflüssige Biomasse Mensch“, eine gierige, brutale, rücksichtslos parasitäre Räuberbande. Ohne diese wäre die Natur nicht schwer durch menschlichen Wahnsinn geschädigt worden. Aber: „Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“ (Sigmund Freud)

Und jetzt? – Das macht nichts. Die Natur des Alls beschert und erleidet allergrößte Katastrophen. So ein bisschen Biomasse „Mensch“ in irgendeiner Milchstraße kratzt sie nicht. Die geht sowieso irgendwann unter.
Dennoch:

Man sollte die Hierarchie

Verwerter <=> Helfer <=> Verwertete <= Wertlos (überflüssig)

im Auge behalten und prüfen, wo man sich selbst in ihr befindet.

– mlskbh –
©2018 by M.Grosner/BrainWARe/mls/kbh – Essen/Ruhr

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BEIGABE für die Mühseligen, Beladenen, Geplagten, Enttäuschten…


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Auf den kleinsten Nenner gebracht

Man täte wohl gut daran, das komplexe Weltgeschehen wie eine elend lange Formel durch Kürzungen auf kleinere Nenner zu bringen und sowohl übersichtlicher wie auch verständlicher zu machen. Speziell dem „Volkswohl“ dienende Politik scheitert ja vor allem an Komplexitäten mit ihren Unwägbarkeiten, die kein Volksvertreter mehr versteht. Politisches „Handeln“ ähnelt immer mehr einem Tauziehen, bei dem niemand wirklich weiß, wer an den Enden insgeheim noch mit von der Partie ist. Und wahrhaftig: Die stärksten Kräfte wirken oft im sehr Verborgenen.

Parteien

Eine simple Frage: Was sind „Parteien“? – Klare Antwort: Parteien sind Glaubensgemeinschaften wie die von Christen oder Muslimen. Deren Ziel ist es, das Verhalten von Menschen (von „Gliedern“ der Gemeinden, „Mitgliedern“ der Parteien, von „wahren Gläubigen“ im Islam und schließlich das Verhalten aller Bürger) bestimmend zu beeinflussen. Die „Trennung von Thron und Altar“ hat zu nichts anderem geführt als zu einer Arbeitsteilung: Der Staat sorgt für die materiellen Lebensumstände seiner Bürger, wogegen sich im abendländischen Westen die Hirten in den christlichen Glaubensgemeinschaften um das seelische Gedeihen ihrer Schäfchen kümmern. Über das Gebot der »caritas« (Nächstenliebe) wurden Glaubensgemeinschaften zunächst über Krankenhäuser und Hospize auch in materiellen Bereichen sehr aktiv und wirtschaftlich tätig. „Geherrscht“ wird in der Regel feudal wie zu Kaisers Zeiten. Geradezu perfekt dagegen: Der Islam macht gleich Nägel mit allumfassenden Köpfen: Er reguliert ohne Ausnahme das gesamte Dasein der Muslime und verpflichtet sie zur Verdrängung aller „Ungläubigen“ (Nicht-Muslime). Praktisch eine Kriegerklärung gegenüber dem gesamten Rest der Welt, der nicht muslimisch ist und zum Raubzug freigegeben wird.

Hauptziel jedoch bei allen Zusammenschlüssen zu solchen im Grunde genommen nicht nur „Glaubens-“, sondern primär vor allem „Interessengemeinschaften“ ist es, innerhalb einer national abgesteckten Volksgemeinschaft oder als Folge von internationalen Vereinbarungen (z.B. EU) generell an Macht und Einfluss gegenüber allen Bürgern und Partnern zu gewinnen. Dabei spielen Schnittmengen eine bedeutsame Rolle; auch Lügen (laut Claude Juncker). Die entsprechenden Begründungen lassen sich aus den Notwendigkeiten von Ordnung und Sicherheit ableiten. Doch Sachverstand entsprechend der Zielsetzung findet man in jedem Tauben-, Motorsport- und Karnickelzuchtverein in wesentlich größerer Dichte.

Wachsende Komplexität

Gegenüber einer Agrargesellschaft, die im Kern nur von Ackerbau und Viehzucht lebt und sich auf die Herstellung von Nahrung, Kleidung und Behausung konzentriert, funktioniert eine Industriegesellschaft zunehmend und für die meisten Menschen undurchschaubar komplex. Ein ständig wachsendes Angebot an Gütern und Dienstleistungen gebiert aus sich heraus die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit weiterer Güter und Dienstleistungen. Aus deren schierer Menge heraus kommt dabei dem Transport eine besondere Bedeutung zu: Der Mensch transportiert sich selbst und seine Güter heute in unglaublich kurzer Zeit zu restlos allen Zielen auf diesem Globus und sogar vom Globus weg in den Weltraum. Das alles wäre nicht möglich ohne die in historisch sehr kurzer Zeit entstandene und gereifte Informationstechnologie. Diese hat mittlerweile Besitz ergriffen von allen politischen, wirtschaftlichen und privaten Bereichen des menschlichen Daseins. Information schwappt lichtschnell um den gesamten Globus. Der „Connector“ dafür passt in die Jackentasche.

Konrad Zuse – Ingenieur und Erfinder des Computers – konnte sich Information sogar als eine weitere Elementardimension in einem „rechnenden Raum“ (Weltall / „Schöpfung“) vorstellen. Und tatsächlich neigen etliche Wissenschaftler heute zu der Meinung, das alles Existierende sich auf Mathematik gründet. Dabei mag sich das auf eine Mathematik beziehen, die nicht mit Zahlen arbeitet, sondern mit Gesetzmäßigkeiten der Dynamik, mit „Naturkräften“ in jeder Art von sich selbst optimierender Evolution, die erst der Mensch durch ein Zahlensystem und durch Formeln für sich selbst darzustellen versucht. Aber lassen wir das; lassen wir uns nicht beirren in unserer Betrachtung. Denn Komplexität ist das eine, das andere sind deren Kontrollen und die Zielsetzungen bei der Steuerung einer Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Das Vorherrschende im Bewusstsein der allermeisten Individuen ist das Nichtwissen. Man sollte es nicht „Dummheit“ nennen. Das „Dumme“ daran ist nur der Umstand, dass die meisten Nichtwissenden von sich annehmen, sie wüssten alles in einem ausreichenden Maße. Sie werden umschmeichelt damit, dass sie „mündige Bürger“ seien, und glauben das meistens von sich selbst.

Damit Kräfte nicht nur zerstörerisch gegeneinander wirken und Chaos die Folge ist, gehören Ordnung, Rangordnung und Auswahl (Selektion) zu innewohnenden Gesetzmäßigkeiten, die wir in der Natur beobachten können. Diese Prinzipien liegen sozusagen in der DNA von Evolution. Der Österreicher Rupert Riedl hat in einem Werk (Biologie der Erkenntnis) sehr schön grafisch dargestellt, wie die Evolution unberechenbar, aber tatsächlich zu immer höheren komplexeren Ebenen durchbricht. Jede höhere Ebene verdichtet die Komplexität vorausgegangener Ebenen. Bezogen auf die Organisation von „Menschheit“ müßte eine sehr hohe, vielleicht allerletzte Ebene von Kultur in einer Art Ameisenstaat enden. Die sogenannte »NWO« (Neue Weltordnung) scheint solches ja anzustreben. Klarmachen mag man sich das dadurch, dass man sich einen Einzeller vorstellt. Ein Einzeller betreibt seine Arterhaltung, indem er sich durch Zellteilung vermehrt. Er klont sich einfach und verdoppelt sich dadurch. Auch der Mensch besteht nur aus Zellen. Diese haben sich aus der Vereinigung einer weiblichen Eizelle und einem männlichen Spermium in einem monatelangen Prozess zu einem hochkomplexen Gebilde organisiert, das eine Einheit darstellt: ein menschliches Individuum. Ein „Wunderwerk der Natur“. Während der Ontogenese (Entstehung des Einzelwesens) werden Stufen der Phylogenese (Entwicklung einer Art) beim Embryo und später Fötus erkennbar. Man frage sich ruhig einmal, wie viel an Information rein materiell in winzigen Eizellen und Spermien vorhanden ist, weitergegeben, „vererbt“ sowie dann zur Entstehung, zur Ausbildung eines neuen und hochkomplexen Einzelwesens aktiviert und als Programm abgearbeitet wird. „Information“ aus nur wenigen, aus vier materiellen Glyphen in verschiedenen Folgen auf einer schier endlos scheinenden Leiter in der Erbsubstanz (DNA = Desoxyribonukleinsäure).

Und wodurch unterscheidet sich der Mensch von Heute vom Menschen der Stein- oder Bronzezeit? – Durch Erarbeiten und Anwendung von Information mit der Folge, dass er jetzt gierig, maßlos und unvernünftig die Welt ausplündert. Er steuert grob fahrlässig auf den Untergang der eigenen Spezies zu und könnte dabei Gefahr laufen, den ganzen Planeten unbewohnbar zu machen.

Krieg

„Krieg“ ist nur immanenter Bestandteil von Evolution und Existenz alles Lebendigen. Es gibt die berühmte Darwin’sche Erklärung von Evolution als »Survival of the Fittest« (Überleben der Fittesten, der am besten Angepassten oder ganz einfach: der „Sieger“ bzw. der Übrigbleibenden). Evolution bedingt Konkurrenz, und sei es auch nur um Licht oder Wasser oder – noch schlichter – um „Lebensraum“. Das umschließt alle für ein Gedeihen tauglichen Umstände und bedeutet einen Kampf „Jeder gegen Jeden“. Das ist der Ur-Kampf, den alles Lebendige in jeder Gegenwart kämpfte und kämpfen wird.

Wie fast überall im Tierreich wird der Lebenswille auch beim Menschen von zwei Urtrieben genährt: Vom Selbsterhaltungstrieb (Lebenserhaltung) und vom Arterhaltungstrieb. In Situationen großer Massenpanik bricht ungehemmt der Selbsterhaltungstrieb durch und lässt Menschen andere Menschen sogar tottrampeln. Bei geordneter Bewältigung etwa einer Schiffskatastrophe zählt der Arterhaltungstrieb: „Frauen und Kinder zuerst!“ In jedem Lebewesen steckt eine ständige Bereitschaft zum Kampf, die beim Menschen erst durch kulturellen Fortschritt in erträgliche zivile Bahnen gelenkt und durch gesellschaftliche Regeln gedämpft wurde. Dennoch ist die Kampfbereitschaft allgegenwärtig erkennbar. Parteien „kämpfen“ um die Erreichung ihrer Ziele. Politische Gegner werden „bekämpft“. Organisationen „kämpfen“ gegen Hunger oder Armut. Ärzte „kämpfen“ gegen Krankheit oder Tod. Es geht um das „Kämpfen“ und „Siegen“. Die Alltagssprache verrät die Veranlagung. Und im Sport, ob bei den Fußball-Weltmeisterschaften oder bei der Olympiade, werden Stellvertreterkriege ausgetragen. Da treten ganze Nationen „friedlich“ gegeneinander an. – Halten wir wie nebenbei jedoch schon einmal fest: Zur Selbsterhaltung zählt angesichts der mittlerweile zivilisatorisch, kulturell und technisch errungenen Stufe auch der Drang zur Bewahrung all dessen, was im Leben erreicht wurde. Dazu gehören dann bei den (für ein „Wachstum“) zu Konsumenten gedrillten Menschen auch der Besitz und die Erhaltung von Gütern, Rechten und Privilegien einschließlich Pflege von Eitelkeiten (Statussymbolen).

Während Krieg unter Bürgern durch die Straf- und Zivilgesetzgebung auf normierte Schauplätze beschränkt und damit entschärft wurde, findet er bis zum bitteren Ende in der Wirtschaft durch „Wettbewerb“ statt. Einem Unternehmen gleich welcher Größe ist es erlaubt, einen Konkurrenten derart in die Pleite zu treiben, dass seine Mitarbeiter – und seien es viele Tausende – brotlos werden. Schlimmer noch: Um angeblich „fitter“ zu werden und dem Konkurrenzkampf besser standhalten zu können, dürfen Unternehmen – nur dürftig durch Sozialpläne gedämpft – Hunderte oder Tausende ihrer Mitarbeiter auf die Straße setzen und ihrem Schicksal, also der staatlichen Fürsorge überlassen, welche ihrerseits (von „Sozialisten“) auf jetzt neoliberale Weise abgemagert wurde. Konkurrenz bedeutet immer auch Bedrohung gegen oder durch andere. Es regieren der Profit und der eigene Vorteil. Dies wiederum generiert Verteidigungsbereitschaft, was speziell der Rüstungsindustrie zu großer Bedeutung verhilft. Potentiell kann aber jeder zu einer Verteidigung Gerüstete auch als möglicher Aggressor geargwöhnt werden, sobald ihm dazu entsprechende Gelüste unterstellt werden (z.B. auf Rohstoffe).

Gegenwärtig, während der sogenannten „Flüchtlingskrise“, zeigt sich der Unterschied kultureller Prägungen in den Übergriffen von ungebildeten männlichen Migranten aus dem islamischen Raum gegen die „zivilisierte“ und durch lange friedliche und sichere Daseinsperioden verwöhnte autochtone (im Lande seit langem selbst entstandene) Bevölkerung. Beleidigung, Missachtung, Raub, Diebstahl, Vergewaltigung und sogar Mord sind an der Tagesordnung. „Messer-Attacken“ lassen an Länder denken, in denen Männer in aller Öffentlichkeit wie selbstverständlich mit Messern, Krummdolchen und sogar Kalaschnikows herumlaufen und bei jeder Gelegenheit »Allahu akbar« ausstoßen. Von ihrer Religion wie gehirngewaschen gehen sie davon aus, dass der Mann über der Frau steht und alle ungläubigen Nicht-Muslime minderwertig sind und je nach den Umständen auch im Namen Allahs wie räudige Hunde getötet werden dürfen. Nun sind diese Menschen auf in jeder Hinsicht gesetzwidrige Weise in europäische Länder eingedrungen und wurden in der Bundesrepublik Deutschland sogar regierungsamtlich „willkommen“ geheißen. Aufgrund vieler ethnisch, religiös und kulturell bedingter Umstände kann man ihnen nicht einmal verübeln, dass sie deutsches Gebiet und die Plünderung von über viele Jahrzehnte aufgebauten Sozialsystemen der „Ungläubigen“ großenteils sogar als eine ihnen zustehende rechtmäßige Beute betrachten.

Auf dem Weg zum kleinsten Nenner

Wir sind dem kleinsten Nenner schon sehr nahe. Dieser ergibt sich aus der Dynamik der Urtriebe und deren Auswirkung in den genetisch generierten „Kämpfen“ mit dem „Survival“-, dem „Überleben“-Ziel auf jeweiligen kulturellen Zwischenstationen der Evolution. Aber es fehlt noch die Betrachtung von Kontrolle und Macht.

Auch hier haben wir es mit einem Urtrieb als Ursache zu tun, jedoch mit dessen unheilvoller Ausuferung. Eigentlich haben wir es sogar mit beiden Urtrieben zu tun. Zunächst zählt der Selbsterhaltungstrieb. Der will sicherstellen, dass das Individuum das Notwendige zum Überleben zur Verfügung hat. Der Löwe geht nur auf die Jagd, wenn ihn mit Macht der Hunger plagt. Er hat kein Kühlhaus im Sinn, in dem er ein paar Antilopen bevorratet, um sie erst bei neuem Hunger zu vertilgen. (Einige Tiere schaffen auch Vorräte an, tun das aber nur für sich selbst…) Der Mensch aber kam auf die Idee, durch Bevorratung die Deckung seines täglichen Bedarfes abzusichern und nicht darauf zu vertrauen, dass er immer dann auch etwas findet, wenn er es gerade braucht. Durch unterschiedliche Erfolge bei der Anhäufung von Vorräten entstand vielleicht auch ein Gefühl des Reichtums gegenüber der Armut bei Menschen mit weniger Jagdglück. Sollte jetzt auch noch die Entdeckung des Handels zwischen Besitzenden, also Vermögenden einerseits und Bedürfenden, also Nachfragern hinzugekommen sein, wurden beim Ausgleich durch Handel gewiss auch Machtgefühle wach. Was sich heute zwischen Reich und Arm abspielt, mag es in leicht nachvollziehbarer Weise schon zur Steinzeit gegeben haben. Heute ist alles nur komplexer. Maßgeblich ist jedoch, dass die Sorge um Vorräte in Gier ausartete, deren Uferlosigkeit sich auch bei der mit Reichtum oft verbundenen Macht austoben konnte. (Die Verbrechen aus der Erfindung von Geld- und Zinseszinssystemen lassen wir hier einmal völlig außen vor, obwohl sie zur entscheidenden Sprengkraft des Unheils im Kapitalismus geworden sind!)

Bei dem, was sich heute abspielt, können wir auch den Arterhaltungstrieb als kleinsten gemeinsamen Nenner entdecken, wenn wir zur „Art“ auch die Gruppen oder die „Schichten“ zählen. Diverse Parteien sind zum Beispiel Gruppen, die ständig für ihre Ziele und ihr eigenes Überleben „kämpfen“ und „Siege“ erringen wollen. Hinsichtlich Einkommen und Vermögen kommen „Schichten“ ins Spiel. Bei den Schichten spielt sich der „Kampf“ um einen Aufstieg und gegen einen Abstieg ab. Je höher die Schicht, desto mehr geht es auch um Macht.

Triebe ohne Moral

Das Ergebnis aus den bisherigen Betrachtungen kann nur pessimistisch stimmen. Bei allem, mit dem wir es in dieser Welt zu schaffen bekommen, haben wir es mit den Folgen aus Urtrieben zu tun, die genetisch einprogrammiert sind und sich nicht einfach abschalten lassen. Gegen sie kommen auch alle Moralvorstellungen nicht an, denn diese sind kulturellen Entwicklungen entsprungen, die der Dämpfung oder Unterdrückung von Trieben dienen sollten, aber nicht den genetischen Druck aus dem Kessel nehmen konnten. Der ist weiterhin da und zeigt sich bereits sehr deutlich bei dem Zusammenprall sehr unterschiedlicher Kulturen in ansonsten scheinbar sehr friedlicher Zeit. Ob dabei, wie jüngst in der Diskussion, Aggression zu einem Urtrieb des Menschen gehört, wie Sigmund Freud behauptete, spielt überhaupt keine Rolle. Selbst wenn aus den Migranten ein auf einem Gehsteig flanierender Afrikaner aus heiterem Himmel eine ältere Frau anfällt und sie mit starken Verletzungen krankenhausreif prügelt, besagt das noch nichts über triebhafte Aggression. Denn für den Täter (falls ein Muslim) sind Frauen nur Untermenschen und durch ihre legere Kleidung bereits eine Beleidigung für seine Augen. Auch wenn abendländisch aufgewachsene Jugendliche nachts in der Absicht umher ziehen, irgendwelche Menschen aufzumischen, ist das noch kein Beweis für Aggression als Urtrieb. Aggressiv werden Menschen wohl nicht aus einem Urtrieb heraus, sondern als Reaktion auf eine hinreichend als Bedrängnis, als Benachteiligung empfundene Situation. Es kann sich zum Beispiel als Folge von Arbeitslosigkeit und finanzieller Not heraus derart viel Frust aufstauen, dass irgendwann plötzlich und unvermutet aus einem weiteren, jedoch nichtigen Anlass „der Kragen“ platzt. (Hier lassen wir jetzt einmal aussen vor, dass Frauen und Männer sehr zweckdienlich und von der natürlichen Veranlagung her auch unterschiedlich „disponiert“ oder „vorprogrammiert“ sind. – Nur so viel: Männer sind mehr auf Eroberung, Aneignung und Triumph aus, Frauen mehr auf Bewahren, Pflegen und Schützen. – Wenn es ganz schlimm kommt: Männer machen Trümmer, Frauen machen sie weg… – Männer schaffen Leid, Frauen haben Mitleid…) 

Ein Problem sind nicht die Gruppen, sondern die Schichten, für welche die Gruppen nur Werkzeuge sind. Eine besondere Rolle für die gesamte Menschheit spielt dabei die oberste Schicht der Superreichen und bereits aus diesem Reichtum heraus Supermächtigen. Gerade diese Leute haben ein „krankes“ Ego, das nach Selbstverwirklichung sucht. Man muss es nicht gesondert beweisen, weil Jeder es jeden Tag selbst erleben kann: nämlich dass in den oft unbewussten Kämpfen um Geltung (Rangordnung) der Erfolg sich in den besonderen Stolz der Eitelkeit verwandelt. Wie diese sich im Einzelfall nach außen auch zeigt, ist nur dort erheblich, wo zudem die Eitelkeit im Konkurrenzkampf als Waffe eingesetzt wird.

Von wesentlicher Bedeutung dürfte sein, was der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz herausgearbeitet hat und den Schluss zulässt: Die Massen leiden unter einer „Normopathie“, unter der Sucht, nicht auffallen und „wie die anderen“ sein zu wollen. Sie erliegen einem (oft von den Mächtigen gewünschten und geförderten) „Anpassungsdruck“. Dem steht – das Unheil verstärkend – gegenüber, dass in Politik und Wirtschaft auffallend viele Psychopathen das Sagen haben. Daraus folgen insgesamt, wie Maaz es formuliert, „kranke gesellschaftliche Verhältnisse“. Dazu mag dann auch passen, was „ScienceFiles“ zum Werteverfall und zu Korruption als Verhaltensnorm anprangerte.

Also: Kontrolle

In einem kleinen Handwerksbetrieb hat der Meister Kontrolle über die Gesellen und die Auszubildenden; in einem Kaufhaus der Geschäftsführer über die Abteilungsleiter, die das übrige Personal kontrollieren; in einem Konzern der Vorstand über die Vorstände der verschiedenen Unternehmen. Je weiter oben, desto stärker die Bündelung und die Macht. Dem steht der Durchblick von unten entgegen: Der Kassierer einer Bank weiß nicht so viel wie der Abteilungsleiter… – und der nicht so viel wie der Filialleiter. Die Filialleiter haben kaum eine Kenntnis wie die Abteilungsleiter der Zentrale, die wiederum nicht über das Wissen des obersten Chefs verfügen und dessen weitreichende Absichten oft nicht kennen oder nicht einmal kennen dürfen.

Alles steckt voller Geheimnisse. – »Wissen ist Macht.« – Überall spielen Machtverhältnisse eine Rolle. Scheinbar schwebt über allem die Macht der Politik. Doch wird umgekehrt oft ein Schuh daraus: In Hinterzimmern kungeln die Mächtigen der Wirtschaft mit den Mächtigen der Politik, deren Parteien und Parteigrößen nicht selten durch entsprechende Spenden und andere Aufmerksamkeiten bereits „gekauft“ sind. Am reibungslosesten zahlen sich die Wechselbeziehungen aus, wenn bestimmte Funktionsträger Doppelmandate ausüben und natürlich niemals befangen sind.

Entscheidend sind die Schnittmengen von allem mit allem, die sich über Netzwerke bilden und pflegen. Hier taucht dann das berühmt-berüchtigte „Wir“ in schillernden Formen wieder auf. Das einfachste „Wir“ ist ja Standard bei Bekenntnisgemeinschaften, also bei Parteien und Religionen. Vom Parteivorsitzenden in seinem feudalen Glaspalast bis zum armseligen Zettel-Verteiler eines piefigen Ortsvereins wird das Wir als Pluralis Majestatis zur Beschwörung des gemeinsamen Kampfes für ein Ziel (um die Macht) benutzt. Auch Kirchenfürsten wollen durch das Wir ihre Glaubensgemeinschaften als eine unerschütterliche Einheit beschwören, selbst wenn die Kirchenbänke außer bei hohen Festtagen eher leer bleiben. Gewerkschaftsführer möchten durch ein markiges Wir die Mitglieder hinter sich anstacheln und ihren Gegnern Angst machen.

So wird durch Beschwörungen und Floskeln jeweils auch Macht gezeigt oder vorgegaukelt oder tatsächlich auch wirksam.

Wirkliche Mächte und Ziele

Die meisten Ziele formulieren sich aus spürbaren und für jeden erkennbaren Problemen, deren Erreichung sich die meisten Menschen von heute auf morgen wünschen. Obgleich: Wären sie bei klarem Verstand, wüssten sie, dass sie sich Illusionen hingeben. Aber (Römer 5,5) „Hoffnung lässt nicht zu Schanden werden“. Also wird gehofft und den Wir-Sagern notgedrungen „vertraut“.

Was ist den Wir-Sagern gemeinsam? – Sie wollen etwas bewegen, etwas erreichen, und sei auch nur die Erhaltung des Status Quo. Die einen wollen mehr Umsatz, mehr Gewinn. Oder mehr Gewinn bei gleichem Umsatz, auch wenn dafür Mitarbeiter auf die Straße gesetzt werden müssen; da müssen die verbleibenden aus Angst um ihren eigenen Arbeitsplatz eben etwas mehr ran. Oder sie wollen mehr Umsatz im Kampf gegen die Konkurrenz und auf deren Kosten, selbst wenn dadurch der eigene Gewinn kleiner wird. Da geht es dann um Missgunst, Eitelkeit, Gier und Macht. Andere wiederum wollen vielleicht einfach nur mehr Macht und die Macht der Konkurrenz schwächen, vor allem in der Politik.

Doch ganz hoch über ihnen gibt es Menschen und Bünde, die haben schon alles in unermesslichem Überfluss. Denen nutzt ein Mehr von dem, was sie haben, nichts. Sie gehören auch nicht zu den öffentlichen Wir-Sagern. Zwar wollen auch sie etwas bewegen und haben auch sie Ziele, wollen auch sie mehr haben, mehr Macht… – aber was sollen sie tun? – Ganz einfach: Sie wollen Verhältnisse ändern, irgendetwas abschaffen, das ihnen missfällt, und etwas herbeiführen, was in ihren Köpfen als Idee, als Vision oder als „richtig“, als „gut“ und gesellschaftlich nützlich herum schwirrt. Sie fummeln nicht mit Unternehmen herum, von denen sie vielleicht schon Hunderte beherrschen, nicht mit Konzernen, die sie bereits verschmolzen haben, sondern mit Volkswirtschaften, Völkern, Landstrichen, Ländern oder ganz schlicht mit der „Menschheit”. Darin sehen sie „Größe“, „Bewegung“ oder „Potential“. Da wollen sie ihre Ideen verwirklichen, ihre Fußabdrücke, ihre Spuren hinterlassen, durch die sie vielleicht nicht einmal in den Geschichtsbüchern erscheinen werden, weil sie so verborgen handeln, doch in der Menschheitsgeschichte unauslöschlich etwas Entscheidendes bewirkt und verändert haben.

Das ist völlig normal; es folgt der Logik von Steigerungen. Mehr als die ganze Welt, als die ganze Menschheit geht nicht. Darüber ist nur noch Gott, mit dem die geheimnisumrankten Supermächtigen nichts am Hut haben oder für dessen „rechte Hand auf Erden“ sie sich halten. Menschen, die vielleicht zu Hunderttausenden in ihren Unternehmen schuften, sind für sie nur Material, nutz- und formbare Biomasse… – auch „überflüssige Biomasse Mensch“, mit der sich allenfalls operativ etwas auslösen und bewirken lässt wie etwa mit darbenden Individuen, mittels derer sich in der Form von „Flüchtlingen“ gesunde Gesellschaften vergiften und in Veränderungen zwingen lassen.

„Soros“, „Illuminati“, „Freimaurer“, „Bilderberger“ – das sind nur wässrige Signaturen einer Macht, die völlig im Verborgenen wirkt, effektiv vorhanden ist und nicht gebremst werden kann. Die Welt von Morgen vor dem paradiesischen Übermorgen ist längst bekannt. Dank Hollywood. Die Welt von Heute, nur mit klügeren politischen Konsequenzen, gelangte schon vor einem Vierteljahrhundert in die Kinos: »Der Marsch« zeigt, wie notleidende Afrikaner zum Mittelmeer strömen und mit Booten nach Spanien übersetzen, dort in eine Stadt eindringen und auf eine waffenstarrende Armee stoßen. Wie die Welt von Morgen aussehen könnte, malen uns Filme wie „Minority Report“, „The Day after Tomorrow“, „EYEBORGS“ oder „Soylent Green“ aus. Immer sind es Amerikaner oder der militärisch-industrielle Komplex, die eine Misere herbeiführen, doch es sind auch heldenhafte Amerikaner, welche dem Spuk ein Ende bereiten und die Welt retten wie etwa in „Independence Day“. Europäer kommen nicht einmal als Beiwerk vor.

Was angeblich mit dem Import von „Flüchtlingen“ – speziell aus Schwarzafrika – geplant sein und sich als Folge ergeben soll, kann man im Action-Film „Matrix Revolutions“ bewundern. Der letzte Teil der Science-Fiction-Trilogie handelt vom Kampf Mensch gegen Maschinen und weist sehr deutlich auch religiöse und philosophische Aspekte auf. Die Vorfahren der Akteure und des „Volkes“ (in einer Massenszene gut erkennbar) sowie die Führungselite haben eine umfassende „Umvolkung“, eine gründliche Rassendurchmischung anscheinend schon hinter sich und sind zum Teil auch physiologisch bereits mit der Computerwelt gekoppelt. Aber der „Heiland“, der Erlöser der Menschheit, ist mit seinen überragenden Geisteskräften ein Weißer.

Kleiner Nachtisch

Kommentar zu Frau Dr. Angela Merkels „Doktorarbeit“, in dem die Kanzlerin als „Wasserträgerin“ (35:13) der wirklich Mächtigen bezeichnet wird, die (als Ziel des Kapitalismus) in Wahrheit den „Weltkommunismus“ herbeiführen möchten.

ACHTUNG:
Das nachfolgend verlinkt Fremdvideo wurde bei und von YouTube »maasvoll« gelöscht.

– mlskbh –
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Morgenthau in Zeitlupe

Marshall-Plan, Speiseplan, Hooton-Plan, Stundenplan, Merkel-Plan, Flugplan, Mordplan, Morgenthau-Plan, Geschäftsverteilungsplan, Speiseplan oder so etwas Profanes wie ein Bauplan… – Pläne haben schon immer das Leben oder gar die Geschicke von Menschen beeinflusst. Aber Pläne, die ganze Menschheit umzumodeln, in die Evolution zielgerichtet einzugreifen und die Menschen nur als Biomasse zum Kneten nach einem bestimmten Rasse- und Gesellschaftsmodell zu betrachten, ist etwas sehr Herausragendes. Kann das überhaupt funktionieren?

Eine Industrienation wird ein Agrarstaat

In etwas kleinerem Format war das bereits 1944 geplant, als die Niederlage des Deutschen Reiches schon absehbar war. Deutschland sollte in sechs Teile zerstückelt werden, von denen ihm drei Teile genommen werden und an Nachbarstaaten fallen sollten. Bleiben sollten ein neutraler westlicher Teil unter internationaler Verwaltung sowie ein Norddeutschland und ein Süddeutschland. Diese Teile sollten demilitarisiert und entindustrialisiert werden. Deutschland sollte zu einem Agrarland werden, zu einem Arbeiter- und Bauernstaat ohne Industrie. Das hatte sich der damalige US-Finanzminister Henry Morgenthau jr. so ausgedacht und in einem Buch unter dem Titel „Deutschland ist unser Problem“ als „Plan für Deutschland“ beschrieben. Daneben gab es noch weitere Empfehlungen für eine „Ethnic Cleansing of the German People for all Times“, als eine „Ethnische Säuberung des deutschen Volkes für alle Zeiten“.

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Buchtitel des Vernichtungsplans

Vor dem Zweiten Weltkrieg, während seines unheilvollen Verlaufs und nach dessen Ende gab es im Osten und im Westen ganz „normale“ Politiker, die sich laut und auf verschiedenen Konferenzen Gedanken dazu machten, wie man die Deutschen als kriegerische Rasse unschädlich machen könnte. Was als „Alliierte Pläne zur Vernichtung des deutschen Volkes“ ganz konkret „Maßnahmen zur Verwüstung des Herzens Europas“ empfahl, ist ja nachzulesen. Nun hatten es sich die westlichen Alliierten bekanntlich anders überlegt, zumal sich Stalin als Bedrohung des Westens aufbaute und einen „Kalten Krieg“ rechtfertigte, in dem einem geteilten Deutschland eine besondere Rolle zufiel. Aus „gewissen“ Kreisen wurde auch genörgelt, dass „man“ von einem völlig verarmten Deutschland keine Wiedergutmachungszahlungen erwarten könnte. Versailles hatte nicht geklappt und den Zweiten Weltkrieg provoziert, aber einem Deutschland, das zu Wohlstand und Reichtum gelangen durfte, konnte man auch kräftig in die Taschen langen.

Der angebliche „Hooton-Plan“

Ein gewisser Earnest Albert Hooton war Vertreter einer Rassenlehre und Anhänger der Eugenik. 1943 veröffentlichte er einen Aufsatz im „PM Daily“, in dem auch Autoren wie Franz Boas, Dorothy Thompson und Albert Einstein schrieben. In der Wikipedia kann man lesen:

„Hooton plädierte für die Ansiedlung nicht-deutscher Bevölkerung in Deutschland, um »den deutschen Nationalismus und die aggressive Ideologie zu zerstören«.
[…]
Als Eugeniker wollte er dabei die, für ihn biologisch begründeten und angeborenen, räuberischen Neigungen der Deutschen durch Kreuzung mit Vertretern anderer Völker wegzüchten.“

Der Gedanke, dass die Deutschen ein gefährliches Gen aufweisen, das sie so unerträglich macht, war ja später auch in Israel verfolgt worden. Alles nicht neu. Hooton hatte keinen „Plan“, aber eine klare Empfehlung für Vorgehensweisen mit dem gleichen Ziel, das auch angesehene Politiker der westlichen Siegermächte ins Auge gefasst hatten. Aber für alles, was in die Richtung von Hootons Empfehlungen zu passen schien, wurde später ein „Hooton-Plan“ behauptet, den es so nicht gab und gibt.

Merken sollte man sich lieber den Namen Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi. Der Graf träumte Vieles für ein Europa voraus, wie es heute tatsächlich – in Teilen – existiert. Er stellte jedoch das gesamte demokratische System der heutigen Art in Frage. 1923 widmete er ein Buch „PAN-Europa“ der „Jugend Europas“. Dieses Buch erschien 1982 in einer Neuauflage mit einem Vorwort von Otto von Habsburg. Sein Buch „Praktischer Idealismus“ (1925) dürfte jedoch von größerer Bedeutung sein.

Rassenzucht à la Coudenhove-Kalergi

Um zu verstehen, wie weit heutige Entwicklungen sich wie eine Umsetzung von Ideen des Grafen darstellen, muss man sich Zitate aus seinem Buch gefallen lassen:

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. […]
Der Einfluss des Blutadels sinkt, der Einfluss des Geistesadels wächst. Diese Entwicklung, und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ihr Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold und Druckerschwärze an sich reisst und zum Segen der Allgemeinheit verwendet. Eine entscheidende Etappe zu diesem Ziel bildet der russische Bolschewismus, wo eine kleine Schar kommunistischer Geistesaristokraten das Land regiert und bewusst mit dem plutokratischen Demokratismus bricht, der heute die übrige Welt beherrscht. Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.

Das ist „harter Tobak“ und wird erst recht unappetitlich, wenn man sich vor Augen hält, dass für eine „eurasisch-negroide Zukunftsrasse“ gerade besondere Startbedingungen durch eine (kulturmarxistisch angehauchte) Frau geschaffen worden sein könnten, die von der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi einen Preis erhalten hat: Frau Angela Merkel. Ohne ihre eindeutig gesetzwidrige und unbefugt autokratische Entscheidung, die Grenzen der BRD für eine Invasion durch scheinbare „Flüchtlinge“ zu öffnen, und ohne ihr Veto gegen schon vorbereitete Maßnahmen, die Grenze zur BRD wieder dicht zu machen, wären jetzt nicht so masslos viele Hunderttausende Abkömmlinge der eurasischen und negroiden Rasse in Deutschland.

Jetzt verunsichern und gefährden auffällig viele Vertreter dieser Rassen die einheimische Bevölkerung durch Vergewaltigungen, sexuelle Belästigungen, Raub und Diebstähle sowie durch brutale Körperverletzungen. Das tägliche Leben der gesamten deutschen Bevölkerung – insbesondere jedoch der Frauen – hat sich deutlich wahrnehmbar durch Freiheits- und Freizügigkeitsverluste verändert. Die deutsche Regierung und die Verwaltungen in Stadt und Land sind nicht mehr Herr der Lage. Hinzu kommt, dass die Fremden zudem auch „Fremdgläubige“ sind, deren Religion ihnen vermittelt, dass Andersgläubige sowie Frauen generell Menschen minderen Wertes sind. Das ist ihnen von Kindesbeinen an eingetrichtert worden. Entsprechend denken, fühlen und handeln viele von ihnen, die allesamt aus einem völlig andersartigen Kulturkreis stammen.

Sind „böse“ Ideen jemals tot?

Zu all dem gesellten sich auch Stimmen von jüdischer Seite wie die eines Daniel J. Goldhagen; der wollte sogar nachweisen, dass die Deutschen durch genetische Veranlagung zum Verbrechertum neigen, was auch einschließen kann, dass sie nicht nur „Gojim“ sein mochten, sondern auch eine besondere Art von Untermenschen darstellen. Fasst man den nachgewiesenen Morgenthau-Plan, den angeblichen Hooton-Plan, die Ideen von Coudenhove-Kalergi und mache Träumereien von Weltverbesserern als eine gegen das „typisch Deutsche“ gerichtete „Idee“ zusammen, als eine Art von „Äther“, der durch die Köpfe von geostrategisch denkenden Menschen geistert, könnte man aufgrund von Entwicklungen der letzten sieben Jahrzehnte den Verdacht hegen, dass die Bundesrepublik Deutschland durchaus das Schicksal eines in Superzeitlupe sich manifestierenden Morgenthau-Plans erleidet.

Hinsichtlich etwaiger Pläne, die gesamte Menschheit umzumodeln, auf ein für den Globus „erträgliches“ Maß zu reduzieren und von Weisen kontrollieren zu lassen, muss man nicht lange nach Dokumenten dafür suchen. Entsprechende Ratschläge dafür stehen in Stein gemeißelt seit 1980 im Bundesstaat Georgia der USA unangefochten als berühmt-berüchtigte „Georgia Guidestones“ herum.

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Die ersten drei Leitsätze lassen bereist aufhorchen:

  • Halte die Menschheit unter 500.000.000
    in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
  • Lenke die Fortpflanzung weise – um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern
  • Vereine die Menschheit mit einer neuen, lebendigen Sprache

Fast jedem Besucher der Guidestones bleibt schon nach der ersten Forderung der Mund offen: 500 Millionen Menschen? Durch was und wann will „man“ rund sieben Milliarden Menschen von der Erde verschwinden lassen, um ein „Gleichgewicht mit der Natur“ herzustellen? Durch einen gewaltigen Atomkrieg, der auch die Erde verwüstet? Durch Seuchen, denen vor allem ein ausgesuchter Teil der überflüssigen Biomasse Mensch geopfert wird? Wie kann Fortpflanzung „gelenkt“ werden? Nach welchen Regeln von Rassentheorien sollen Tauglichkeit und Vielfalt der menschlichen Rasse „verbessert“ werden? Wer da gleich an Hitlers Nazis denkt, liegt falsch. Die passenden Forschungen wurden sogar in Deutschland von Amerika aus finanziert und auch in den USA betrieben.

Nach “Germany Must Perish!“ („Deutschland muss verschwinden!“ – mit einem sehr bemerkenswerten Kommentar!) nun eine Säuberung der gesamten Menschheit von ihrer überflüssigen Biomasse? – Wie auch immer, zum Schluss kommt wie ein Raunen aus dem All die beschwörende Forderung „Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde – lass der Natur Raum… – lass der Natur Raum…“. In Sprachen des Altertums (Babylonische Keilschrift, Altgriechisch, Sanskrit, ägyptische Hieroglyphen) mahnt auf dem Deckstein in alle vier Himmelsrichtungen der Spruch: „Lass diese Steine Wegweiser in ein Zeitalter der Vernunft sein.“ – Also, was zu viel ist (was 500 Millionen übersteigt) ist „vernünftigerweise“ als ein Krebsgeschwür anzusehen? Weshalb füttert dann heute zum Beispiel in Afrika eine florierende Hilfsindustrie Menschen durch, die „vernünftigerweise“ keine Zukunft haben können und später vielleicht Kinder haben werden, die wiederum „unvernünftig“ durchgefüttert werden müssen, wenn sie nicht krepieren sollen? Weshalb erhöht man durch „Hilfen“ zum Überleben in Afrika den Druck auf die Abgehängten und Frustrierten, auf das Schlaraffenland Europa auszuweichen und sich da zu nehmen, was den Europäern ja aus den Ohren quillt? (Und sich mit Allahs Segen bei zu hohem Druck auch deren Frauen zu greifen…?)

Ein „Plan“?

Steckt dahinter vielleicht doch ein geopolitischer Plan, der irgendwie mit Hooton, Coudenhove-Kalergi und Konsorten zu tun hat? Es gibt sicherlich viele „Clubmitglieder“ speziell im transatlantischen Raum, die sich feixend zuraunen mögen, da laufe „alles nach Plan“, obgleich sie persönlich dazu nichts beigetragen haben. Tröstet sich Merkel, nachdem sie für so viel Unheil und Unsicherheit über Deutschland die Schleusen geöffnet hat (notabene: ohne daran nach Recht und Gesetz von den dafür Zuständigen gehindert worden zu sein!), tröstet sie sich darüber hinweg, indem sie sich einredet, die habe Unaufhaltbares nur nicht aufgehalten? Legt man einen „Äther“ in den Köpfen von Geopolitikern zugrunde, geht das vielleicht mit der Dynamik, der Neigung in der Natur zur Verschmelzungen zu immer größeren Einheiten auf höheren Ebenen überein. Immerhin ist auch der Mensch nur aus einem Fisch hervorgegangen, der wiederum in irgendeiner Urzelle seinen Ursprung hatte, nachdem der Natur die Endosymbiose gelungen war. – So what? – Das regt jemanden, der in Jahrtausenden und Jahrzehntausenden denken kann, nicht auf.

Die Natur, die natürliche Evolution – wenn überhaupt – „plant“ sicherlich, über Jahrtausende hinweg die Menschheit in „Vielfalt“ zu einer bunten einheitlichen „negroid-eurasischen“ Mischlingsrasse zu verschmelzen. Nur: Müssen wir diese jetzt nach Merkels Anstoß auf deutschem Territorium im Hauruck-Verfahren herzustellen versuchen, um damit gleich auch die brandgefährliche deutsche Rasse weg zu züchten? Eigentlich dürfte das kein Problem sein: Wer heutzutage durch die Zentren deutscher Großstädte flaniert, wird in einem geradezu verstörenden Überfluss allen Rassen dieser Welt begegnen, von denen er sogar annehmen darf, dass diese zu einem erheblichen Teil auf seine Kosten untergebracht und durchgefüttert werden.

Die Industrienation Deutschland

Setzen wir jetzt einmal mehr in der Vergangenheit an. Doch müssen wir nun durchdeklinieren, was nach dem Ersten Weltkrieg, der nur aus der unendlichen Schusseligkeit der damaligen Politiker ausbrechen konnte, der Versailler Friedensvertrag für das Schicksal Deutschlands wirklich bedeutete? Hat sich jemand schon mal damit befasst, wie die Juden der Welt 1933 Deutschland den Krieg erklärt haben?

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Judäa erklärt Deutschland den Krieg – Juden der ganzen Welt in Aktion vereint – BOYKOTT DEUTSCHER WAREN

Das ist kein Hirngespinst, sondern Tatsache. Wem das nicht zu lästig ist, der mag sich aus The Barnes Review von 2001 eine ausführliche Darlegung zu „Die jüdische Kriegserklärung an Nazideutschland“ durchlesen. Aber das schlimmste Verbrechen, das Hitler damals begangen hatte, war die Herauslösung des deutschen Geldes aus dem Weltwährungssystem. Es gab die „Reichsmark“ zum Entrinnen aus der „Zinsknechtschaft“.

^^^20+1^^^Reichsmark.jpgDiese Währung sollte durch „Arbeit“ gedeckt sein, durch zu erbringende Leistungen, gegen welche die Reichsmark eingetauscht werden konnte. Ansonsten sollte die Reichsmark, so Hitler, nur ein wertloses Stück Papier sein. Diesen Hitler wollte das zerstrittene Judentum, insbesondere die Zionisten, vor sich her und in die Enge treiben.

Hitler aber tat, was auch die „Demokraten“ und der Adel hätten tun können: Er dachte vom Volke her für das Wohl des Volkes und unternahm das nach seiner Ansicht Notwendige vom Möglichen. Was alles möglich war, zeigten die Ergebnisse aus den frühen Jahren seiner Amtszeit. Das erschreckte wohl aber jene, die nicht für die Völker leben, sondern von den Völkern, indem sie sie verschulden und aussaugen: Die Geldverleiher, und unter ihnen vor allem die traditionell gewieftesten.
Überhaupt:
Wer dem Volk viel Gutes tut, es den Banken vorenthält und am Reichtum des Landes teilhaben lässt, stört nur, wie es am Beispiel von Libyen vorgeführt wurde.

Sicherheitskopie: http://vk.com/videos456566716?z=video456566716_456239020
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Führt uns das jetzt weg vom eigentlichen Thema? – Nein, wir sind mittendrin. Denn gegenwärtig geschieht nichts anderes als das, was mit Hitler bis zum Zusammenbruch Deutschlands gemacht wurde und mit Gaddafi bis zum völligen Zusammenbruch Libyens. Es wundert eigentlich, dass bislang jene Staaten verschont blieben, in denen Könige regieren: Marokko und Jordanien. Der ganze Rest vom Atlantik her um das Mittelmeer herum bis nach Griechenland steht in Flammen. Mittendrin Israel, das sich mit etwas Logik kaum als etwas anderes verstehen lässt denn als ein Außenposten der USA. Unterstellt man, wofür sich viele Gründe finden lassen, dass die Bundesrepublik Deutschland für die USA de jure ein besetztes Land ist, in dem Rechte aus dem Besatzungsstatut wahrgenommen und durchgesetzt werden (siehe US-Militär-„Facilities“ in Ramstein, Stuttgart und anderswo in Deutschland), ergibt sich für das hegemoniale Streben der Amerikaner ein schön rundes Bild.

Aber was wurde zunächst aus der Industrienation Deutschland, die von Hitler zu einer wahrhaft gigantischen Größe gepuscht wurde? Was ging zur Zeit Hitlers von Deutschland aus um die Welt? – 1925: Oskar Barnack erfindet die Kleinbildkamera. 1928: Fritz Pfleumer erfindet das Tonband. 1930: Manfred von Ardenne erfindet das Fernsehen. 1934: Hermann Kemper erfindet die Magnetschwebebahn. 1936: Hans von Ohain erfindet das Düsentriebwerk (oder war es 1928 Frank Whittle aus England?). 1936: Henrich Focke erfindet den Hubschrauber. 1938: Otto Hahn erfindet die Kernspaltung. 1941: Konrad Zuse erfindet den Computer. 1942: Wernher von Braun baut die raketengetriebene V2-Bombe. Was davon heute noch bedeutsam und sogar „kriegswichtig“ ist, mag jeder selbst herausfinden. Eine musikalische Auflistung von Erfindungen aus Deutschland gibt vielleicht noch mehr Anregungen:

Was Deutschland unter Hitler so gefährlich machte, waren die Produkte der Rüstungsindustrie. Deutschland hatte die fortschrittlichsten Waffen zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Hitler hatte aber wohl kaum die Absicht, mit diesen Waffen einen „Endsieg“ zu erreichen. Es soll zahlreiche Angebote des Deutschen Reiches gegeben haben, den Krieg einvernehmlich zu beenden. Diese wurden angeblich insbesondere auf Betreiben Englands zurückgewiesen. Im Gegenteil sogar: Die USA wurden listig in die Teilnahme an diesem Krieg hinein gezwungen. Angeblich auf Betreiben von Juden. – Ach, wieder einmal „die Juden“? – Wie auch immer: Am Ende, 1945, war die mächtig gewordene Industrienation Deutschland in wesentlichen Teilen nur noch ein trister Trümmerhaufen. Ohne militärische Notwendigkeit hatten es sich relativ kurz vor Schluss die Westmächte nicht nehmen lassen, schnell mal eben Städte wie Hamburg und ganz besonders das noch prachtvolle Dresden in Bombenhageln und Feuerstürmen untergehen zu lassen und Zigtausende unschuldiger Zivilisten zu vernichten.

Warum das?
Waren die Siegermächte vom „Äther“ in den Köpfen von Geopolitikern, von Rassentheoretikern, von Eugenikern, von notorischen politisch korrekten Massenmördern so mitbenebelt, dass sie das Waten in deutschem Blut, das Rollen über deutsche Leichen und das Versinken deutscher Kulturschätze in Trümmern für wirklich angemessen und zweckmäßig hielten, um dieser germanischen Bestie Herr zu werden?

Deutschland, dem angesichts der drohenden sowjetischen Fratze immer mehr freie Hand gelassen wurde, konnte gar nicht anders als zu einer enormen wirtschaftliche Blüte aufzusteigen. Da geschah kein Wirtschaftswunder. Der Wiederaufbau- und Bauwelle mussten mit einiger Logik eine Möbelwelle, eine Autowelle, eine Fresswelle, eine Modewelle, eine Reisewelle und dann natürlich eine international übliche Verschuldungswelle folgen, über die sich der Geldadel seinen Teil vom Kuchen abschneiden konnte. Es war bald alles wieder beim Alten, insbesondere, nachdem Deutschland auch wieder an der weltweiten Rüstungswelle teilhaben durfte.

Nie wieder Krieg! – Es sei denn wir machen ihn…

Krieg, als ein genetisch über Selbsterhaltungs- und Arterhaltungstrieb, über Gier und Futterneid in fast allen Lebewesen auf diesem Globus angelegtes Unheil, wurde über Jahrtausende zur beherrschenden Aktion der Spezies Mensch. Für die Gegenwart festgeschrieben wurde das eindeutig zunächst durch die Entstehung des „militärisch-industriellem Komplexes“ in den USA… – trotz aller Warnungen davor durch den US-General und späteren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Heute ist die zivile Industrie in den USA eher nur noch ein Anhängsel der ausgeuferten Rüstungsindustrie, die im Zusammenspiel mit NSA, CIA, US Army, US Air Force, US Navy und der US Space Industrie die Politik beherrscht und sie nach der Weltherrschaft streben lässt. Um einer etwa drohender Rebellion der Zivilbevölkerung begegnen zu können, wurde die Homeland Security geschaffen, jenes Heimat-Ministerium, das mit Hunderten von vorbereiteten FEMA-Lagern auch in der Lage ist, blitzschnell Millionen von Amerikanern hinter Stacheldraht aus dem Verkehr zu ziehen.

Ist das nicht lustig: Werden bei Staatsempfängen die Gäste nicht gern „mit militärischen Ehren” begrüßt? Der ganze Schmus, den man zu diesem Zeremoniell bei Wikipedia nachlesen kann, ist stereotyper „Bullshit“. Zudem: Warum fliegt der US-Präsident mit der Nummer eins der Luftwaffe, mit der Air Force One, um die Welt und nicht als friedliebender Staatsführer in einer Zivilmaschine? Die mag ja technisch voll identisch sein mit der hochgerüsteten Air Force One, doch würde sich THE PRESIDENT OF THE UNITED STATES auf dem Flugzeugrumpf angenehmer lesen lassen. Man müsste nicht zwangsläufig daran denken, dass hier der oberste Kriegsherr des USA mit seiner Maschine durch die Lüfte kutschiert.

Der Niedergang der BRD

Bleiben wir beim eigentlichen Thema, indem wir gezielt zu ihm zurückkehren. Was ist aus Deutschland geworden, nachdem ihm „Morgenthau“ erspart blieb?

Deutschland hatte nach dem Krieg wieder eine beeindruckende Büromaschinen-Industrie. Davon ließen auch die Elektrifizierung und die Computerisierung noch Etliches übrig. – Jetzt: Weg. – Deutschland hatte eine beachtliche Industrie zur Herstellung von Tonaufnahme-, Radio- und TV-Geräten. – Weg. – Zumindest von der TV-Geräte-Industrie sollte noch etwas übrig sein, denn TV-Geräte immer größeren Formates dominieren heute selbst die ärmste Hütte. Aber wer sich ein TV-Gerät der früheren Edelmarke Telefunken kauft, bekommt ein Gerät aus türkischer Produktion. Auch Blaupunkt, Grundig und andere früher große Marken sind zur Nutzung des Namens an Hersteller im Ausland verkauft. Deutschland verfügte über eine weltweit bekannte Industrie zur Herstellung von Geräten für Foto- und Filmaufnahmen. – Weg. – Deutschlands Uhrenindustrie ist bis auf ein paar Edelmarken weg. Es ist ja nicht so, dass es adrett aussehende Uhren für Jedermann nicht mehr gibt… – nur werden die eben nicht mehr in Deutschland hergestellt, sondern eher in Fernost wie auch spottbillige Computermäuse und sündhaft teure Apple-Produkte…

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Die wuchtige Eisen- und Stahlindustrie mit einem Schwerpunkt „im dreckigen Kohlenpott“ an der Ruhr: Weg und zusammengeschnurrt auf ein paar Krümel. Die Kohleförderung in Deutschland wird mit der Schließung der Bottroper Zeche Prosper-Haniel im Jahr 2018 abschließend und endgültig zu Grabe getragen. Dabei wurden von Deutschland aus hocheffiziente Verfahren zur Kohleverflüssigung in die Welt getragen, ohne im eigenen Land perfektioniert und genutzt zu werden. Die landschaftsverschandelnde Braunkohleförderung darf weiter betrieben werden, um durch die Verbrennung von Braunkohle in schmutzigen Kraftwerken die Luft zu verunreinigen. Die Steinkohle-Bergwerke aber sind dichtgemacht, obgleich sie über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte weiterhin enorme Kosten verursachen werden. Denn die Gruben müssen am Absaufen gehindert werden und das vom Bergbau auffällig abgesenkte Ruhrgebiet muss durch gigantische Pumpenleistungen davor geschützt werden, in Wasser zu versinken. Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, die Bergwerke weiter zu modernisieren und zu automatisieren, um sie in Betrieb zu halten und dabei die Pumpleistung quasi „nebenbei“ als betriebsbedingt zu erledigen? Aus Kohle kann die chemische Industrie unendlich viele Ausgangsstoffe gewinnen, zu denen jetzt Erdöl oder Erdgas benutzt werden. Selbstverständlich auch Treibstoffe für Fahrzeugmotoren. So jedoch, wie es jetzt in der Summe aussieht, ist Deutschland nun endgültig von einer wichtigen möglichen und eigenen Energiequelle abgeschnitten und zur Stillung seines Energiehungers noch gnadenloser von Importen abhängig. Und schon schallt es aus den USA zu den Deutschen herüber, sie sollten bis 2030 endgültig aus jeder Kohleförderung aussteigen. Und das alles, während der US-Präsident in seinem Land wieder auf die Kohleförderung setzt und stillgelegte Minen wieder zu fördern beginnen.

Was ist mit der einst florierenden deutschen Textilindustrie? – Weg. – Selbst Anzüge von Nobel-Marken werden in Asien produziert. Ein Produzent in China stellt aus edlen Stoffen hochwertige und gut sitzende Herrenanzüge her, vor denen sogar italienische Schneider den Hut ziehen. Unterwäsche, Strümpfe, Socken, Hemden, Pullover, Blusen… – fast alles aus Asien, und da oft auch noch unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt. Selbst die deutsche Schuhindustrie hat vor den Produkten aus Asien die Segel gestrichen. – Weg.

Wo die noch kräftige deutsche mittelständische Industrie nicht Produkte für die Weiterverarbeitung oder den Verbleib im Binnenmarkt herstellt, konnte sie nur durch hochleistungsfähige Spezialitäten etwa im Werkzeugbereich überleben. Um nicht ständig beklaut oder kopiert zu werden, sind viele Unternehmer (nicht wenige aber auch ohne Erfolg) selbst nach Asien gegangen, um dort zusammen mit aufgenötigten lokalen Partnern Filialunternehmen zu gründen. Dadurch machen sie zwar Geld, aber der deutsche Arbeitsmarkt geht dabei leer aus. Auffallend ist auch, in welchem Ausmaß die deutsche Automobilindustrie Produktionen ins Ausland verlagert hat.

Eigentlich ist Deutschland bereits weitgehend ein Agrarland. Überfliegt man das nördliche Deutschland von West nach Ost oder auch umgekehrt, erkennt man selbst aus großer Höhe auffällige Mengen an weiträumigen flachen Gebäuden. Es handelt sich dabei überwiegend um Tier-KZ’s. Das sind Gefängnisse für Rindern, Schweine und Geflügel, in denen noch heute überwiegend unter katastrophalen Bedingungen – auch für den Weltmarkt! – Fleisch produziert wird. In zahlreichen Ställen werden auch Eier produziert, die in den Handel an Konsumenten kommen oder an die Lebensmittel produzierende Industrie geliefert werden.

Deutschland scheint – wenn man dank der ins Haus flatternden Werbung urteilt – vor allem nur noch an Smartphones, großformatigen TV-Geräten, Playstations, Dashcams, Kaffee-, Küchen- und Waschmaschinen sowie an Pay-TV interessiert zu sein. Ein großer Teil der Wirtschaft besteht nur noch aus Dienstleistungen, von denen absehbar sehr viele der mit immer mehr künstlicher Intelligenz bewaffneten Digitalisierung zum Opfer fallen werden. Dienstleistungen durch Behörden, obgleich immer mehr durch Verordnungen aufgenötigt und aus Not sogar auch gefragt, wurden kaputt gespart.

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Erschlagender Überfluss: Fleisch – Fleischprodukte – Milchprodukte

Konsumenten werden in Deutschland unter Bergen von Fleisch- und Fleischprodukten geradezu begraben. Und nicht nur das: Nach Angaben des Branchendienstes PIG-Report ist Deutschland der größte Schweinefleisch-Exporteur der Welt. Demnach werden (Stand: Mai 2017) 27 Millionen Schweine in 23.800 Betrieben gehalten, wobei es in Nordrhein-Westfalen die meisten Betriebe gibt und in Niedersachsen die meisten Schweine gehalten werden.

Nun geben viele Tiere natürlich auch Milch. Produkte aus diesem edlen und nahrhaften Nass werden ebenfalls im Überfluss angeboten. Stellt man sich das Publikum in den Tempeln der Supermärkte und Discounter unbekleidet vor (als Mann freilich öfter auch mit Lust) und lässt man die wahrhaft aus allen Nähten platzenden Schwergewichte dabei einmal aus, muss es einfach auffallen, dass dralle und auch schon eher sehr üppige Figuren auf dem Weg zur Mehrheit zu sein scheinen. Liegt das am Überfluss beim Fleisch-, Wurst- und Käseangebot? – Wohl kaum. Denn schaut man sich an, was die Käufer alles in ihren Einkaufswagen stapeln, fallen nachweislich ungesunde Naschartikel wie „Chips“ und „Riegel“ auf, die in solchen Mengen weggeschleppt werden, dass man glauben könnte, es handele sich um beliebte „Grundnahrungsmittel“. Da springt die Korrelation von Figur und Einkauf geradezu ins Auge. Und der Gedanke an Probleme, die erst einmal zum Hausarzt führen, liegt nicht mehr fern.

Jaja, der Hausarzt. – Der Hausarzt verkommt immer mehr zum Prellbock für gestrandetes Unwohlsein und zum gnädigen Spender für „gelbe Scheine“ sowie zur Wegweisung an ein Fachärzte-Roulette, falls nicht direkt die Klinik gewählt wird. Die Kliniken freilich mutieren immer deutlicher zu Monster-Maschinen, die von bürokratisch erfassten Leidenden durchlaufen werden, bis sie alle Punktionen, Injektionen, Strahlen, Schnitte und Nähte hinter sich haben und halbfertig, doch fertig mit den Nerven wieder ausgespuckt werden.

Demontage von Sicherheit, Ordnung und Vertrauen

Eine Mutter zahlreicher Kinder wurde Verteidigungsministerin. Vollmundig schien sie auf dem Stein der Weisen herum zu kauen. Ihre Aufräumarbeit in der Hinterlassenschaft ihrer Vorgänger schien sich darauf zu konzentrieren, noch funktionierendes Gerät im afghanischen Wüstensand zu verschleißen und den zur Verteidigung des eigenen Landes verbleibenden Rest mangels Ersatzteile vergammeln zu lassen. Hunderte Millionen Steuer-Euros flossen in die USA zur Entwicklung einer „deutschen“ Drohne, die niemals über Deutschland hätte fliegen dürfen. – Warum? – Weil sie zwingenden Vorschriften für fliegende Apparate über deutschem Territorium nicht entsprachen. Hubschrauberpiloten, so hieß es, mussten nun zu Ausbildung und Training auf privat angemietete Maschinen zurückgreifen. Aber dennoch und zu allem Überfluss: Zahlreiche Piloten der Bundeswehr verloren ihre Lizenzen, weil sie die unabdingbar vorgeschriebene Mindestanzahl an Flugstunden (mangels funktionierenden Fluggerätes) nicht absolvieren konnten.

Die Polizei scheint besonders arm dran. Viele Polizisten haben ihre kugelsicheren Schutzwesten privat angeschafft, die Obrigkeit hatte dafür kein Geld (was ja nicht stimmen kann, denn zur provisorischen Bewältigung der Migranten-Invasion kullerten die Milliarden nur so aus dem Staatssäckel). Es „fehlen“ Zigtausende Polizeikräfte, die sich nicht über Nachwuchs aus dem Ärmel schütteln lassen. Denn die Ausbildung von Polizeibeamten ist intensiv, verlangt Sorgfalt und dauert lange. Auffällig viele Beamte, wegen Alters sowieso nur beschränkt einsetzbar, stehen kurz vor der Pensionierung. Einsatzwagen von Orts- oder Bundespolizei holpern oft über löchrige Straßen, während Schwertransporte nicht selten große Umwege in Kauf nehmen müssen, weil auf kürzeren Routen irgendwelche Brücken marode sind und nicht überfahren werden dürfen. Das Schienennetz der Bundesbahn ist zu einem erheblichen Teil verwahrlost oder da, wo es gebraucht würde, längst stillgelegt. Die Bahn verpulvert Milliarden in „Leuchtturm-Projekten“ wie »Stuttgart 21«, die immer mehr und mehr kosten und immer später und noch später erst fertig werden sollen. Der Hauptstadt-Flughafen BER passt sich durch immer neue Mängel und steigende Kosten der Funktionsweise von Berliner Bürokratie an. Brauchbar scheint er nur noch als Militärflugplatz, wo es auf mehr oder weniger Mängel ja nicht so sehr ankommt. Mängel scheinen auch keine Rolle zu spielen in der Alten- und Krankenpflege. Während sich in zahlreichen luxuriösen Senioren-Residenzen die Witwen und Pensionäre aus Kreisen der Eliten ihr schweres Dasein erleichtern lassen, fehlen in den Niederungen der profanen Altenpflege etliche Zehntausende an Fachkräften. Hilflose Alte liegen oft stundenlang in ihren Ausscheidungen, ehe sich irgendeine „Kraft“, die oft die deutsche Sprache weder spricht noch versteht, in großer Hast um sie kümmert. In den Krankenhäusern sind gerade gut ausgebildete Pflegekräfte meist völlig überlastet und trotz immensen Einsatzes schlecht bezahlt. Nachwuchs – oft verzweifelt gesucht – fehlt, weil es dem Pflegeberuf an verdientem Image mangelt. Wer als Patient auf Zusatzleistungen wie TV oder Internet zugreifen möchte, um der auferlegten Tristesse zu entrinnen, wird meist schamlos zur Kasse gebeten.

Die Zuversicht stirbt nicht zuletzt, sondern nie…

Deutschland fährt im Notmodus und längst im hochroten Reserve-Bereich, wo bald die Ressourcen endgültig auszugehen drohen.

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Aus dem SPIEGEL-Titel 39/2015

„Mutter Angela“ hat in einem mutigen Alleingang dafür gesorgt, dass rund eine Million „Goldstücke“ und künftige „Fachkräfte“ erst einmal den Mangel an Bevölkerung in der BRD ein wenig lindern.

Bis die Goldstücke sich in ferner Zukunft auszahlen, vertreiben sich viele von ihnen ihre frauenlose Langeweile auch durch gewaltsame, aber glaubenskonforme Nutzung ungläubiger Weiber, was in Angelas Zuständigkeitsbereich als „Vergewaltigung“ missdeutet wird, oder durch spontane Übertragung von Nutzungen an Smartphones oder Geldbörsen, was Angelas Mitbürger, die schon länger bei ihr leben, als Raub oder Diebstahl verunglimpfen, oder sie lassen ihren Frust an zufällig daher kommenden Ungläubigen aus, was die Bürger unter Angelas Fittichen, also minderwertige Ungläubige, ihnen als schwere Körperverletzung oder gar Mord anhängen wollen.

Oh Allah, Allerbarmer! In welch ein Land hast du deine gläubigen Diener geschickt, welch schwerer Acker wird hier zu bestellen sein, bis er fruchtbar ist, nur noch deine Liebe, Güte und Barmherzigkeit zu preisen?!

Was müssen die vor anderen gläubigen Muslimen Geflüchteten alles auf sich nehmen!? Welch harte Prüfung ihrer Standhaftigkeit im Glauben ist ihnen von Allah auferlegt!

„Morgenthau“ haben die Deutschen selbst erledigt. In Zeitlupe, aber gründlich. Sie haben sich auch der NWO (der Neuen WeltOrdnung) wie die meisten Menschen der vernetzten Welt längst ausgeliefert. Freiwillig. Hirnlos. Leichtfertig. Gnadenlos gegen sich selbst – quasi als permanente Buße für unter Hitler begangenes schweres Unrecht. Sowie aus Geiz und Gier. Gründlich. Da bleibt für die „finsteren Mächte“ hinter den Kulissen der heimlichen Mächte nicht viel zu tun. Sogar für den passenden Maulkorb gegen zu viel Übermut bei der freien Meinungsäußerung haben die Deutschen per Gesetz selbst gesorgt.

Jetzt muss sich nur noch die Autoindustrie als bisherige „Schlüsselindustrie“ mit zahllosen Zulieferern durch Schlafmützigkeit gegenüber den Amerikanern, Japanern und Chinesen selber abmurksen, bis eines Tages e-Autos sogar aus China den Weltmarkt überschwemmen. Dann wird Deutschland kaum etwas anderes übrig bleiben, als sich mit innovativer Hochtechnologie bis zum Vertical-Farming zu einem mustergültigen Agrarland zu transformieren. Zur Grundversorgung eines jeden Deutschen wird dann vielleicht auch ein Stückchen Acker für seinen Kräutergarten gehören oder etwas Weide für sein Zicklein.

Zu den deutschen Schwestern und Brüdern werden dann auch die längst nicht mehr Fremdgläubigen gehören.
Das wird schon klappen.
Keine Sorge: Allahu akbar!

Ausklang

Sicherungskopie: https://vk.com/videos456566716?z=video456566716_456239021

„Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten…!“

Dank der Nichtwähler…
Sicherungskopie: https://vk.com/videos456566716?z=video456566716_456239022%2Fpl_456566716_-2

– mlskbh –

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Wie die NWO schon um sich greift


Was eine auf Kontrolle bedachte Regierung als Erstes sichern muss: Eine umfassende Kenntnis von allem, was einen Bürger ausmacht. Möglichst wirklich alles und möglichst von allen Bürgern. Dazu müsste sie nicht nur die Anschrift und die persönlichen Daten aller Bürger kennen, sondern möglichst viel auch über ihr persönliches Verhalten… – ja, sogar über ihr wechselndes und aktuelles Aussehen. Kurzum, eine solche Regierung muss jeden Menschen in ihrem Machtbereich maximal „gläsern“, völlig durchsichtig machen.

Was müsste eine derartige Regierung tun?

Sie kann nicht – nehmen wir einmal an: die US-amerikanische – auf jeden Menschen einen Agenten von CIA oder NSA ansetzen. NSA und CIA sind zwar höchst interessiert daran, jeden Menschen nicht nur in den USA, sondern in der ganzen Welt so „gläsern“ wie möglich zu machen. Und das natürlich, wie es stets so heisst, „aus Gründen der nationalen Sicherheit“.
Was macht man da?

„Man“ bietet kostenlos zahlreiche sehr nützliche Werkzeuge an: Etwa Google Earth, Google Chrome, Google Map & View, Google Mail, Google+, YouTube, Twitter, Facebook, Skype, diverse Email-Dienste, Navigatoren und Weiteres an, dem die Nutzer schon aus Geiz und Bequemlichkeit kostenlos alles anvertrauen, was in ihrem Leben von Bedeutung ist. Aus allem lassen sich Bewegungs- und Interessen-Profile für „Big Data“ extrahieren. Daraus wird ein individuelles Paket geschnürt, das jeden »berechtigten« Schnüffler oder Datenkäufer jauchzen lässt.
Und das alles gibt ein Nutzer „for free“, also kostenlos von sich.

„Man“ tut das nicht als Staat, sondern lässt andere „machen“. Die mischen in diesem Sinne rein privatwirtschaftlich sowie äußerst profitorientiert und in scharfer Konkurrenz gegeneinander den Markt auf. Bei den Siegern klinkt „man“ sich ein. Das wird dann irgendwie auffallen oder zumindest geargwöhnt. Doch dann wird es einfach energisch bestritten. Punkt. Großes Geschrei hier und dort, Stoff für die Medien, dann wieder Ruhe und andere Themen. Wenn man die Verlogenheit von Politik und speziell von der in den USA kennt, denkt man nicht weiter darüber nach. Niemand möge so naiv sein und glauben, dass so etwas nicht stattfindet. Er müsste dann auch an Wunder glauben.

Apple Computer als Vorreiter und Vollender

Und da kommt Apple jetzt mit einem Gesichtsvermessung-Feature an, das es wahrhaft in sich hat und Seinesgleichen sucht. An sich nichts Neues. Doch mittels Smartphone ist nun alles komplett: Aussehen, Bewegung ausser Haus und im Netz, höchstpersönliche Interessen… – was kein Fragebogen der Welt aus einem Individuum heraus bekäme, bietet das Individuum von sich aus an: durch einfache „Nutzung“. Und Apple, ein arrogantes US-Unternehmen, tut blauäugig so, das alles sei ganz harmlos?
HALLO!

Neues Werkzeug für BIG DATA? – Mainframe-Power für die Manteltasche

Yvonne Hofstetter (Jg. 1966), eine Expertin für Künstliche Intelligenz (KI), hält Smartphones für „Spione in der Manteltasche“ und staunt: „Es ist uns überhaupt nicht klar, was da alles vermessen und gespeichert wird.“ (Ein Interview mit ihr) Die Entwicklung zum Staat mit totaler Überwachung und Verfemung Andersdenkender wie im Roman »1984« von Georg Orwell ist im vollen Gang. Sie verläuft jedoch ähnlich der Bevölkerungsentwicklung nicht gradlinig linear. Sie verläuft in immer steiler werdender Kurve „exponentiell“. In exponentiellen Größenordnungen können die allermeisten Menschen jedoch absolut nicht denken. Sie gehören nicht zum menschlichen Erfahrungsschatz. So mag es geschehen, dass eines nicht fernen Tages die Gesellschaften plötzlich erschrocken in einem Faschismus aufwachen, der sich immer noch „freiheitliche Demokratie“ nennt.

Die USA sind dabei, über einen hegemonialen Trip die Weltherrschaft an sich zu reißen. In Hinterzimmern und Zirkeln träumen sie von einer NWO, deren Zielsetzung bei den Georgia Guidestones sogar in Stein gemeißelt ist. Wie lange das dauert, spielt keine Rolle, denn nicht die Nutzungsdauer eines Individuums von ein paar Jahrzehnten zählt, sondern die Menschheit an sich sowie das überdauernde Herrschen von Regimen. Da ist jeder US-Amerikaner auch als Unternehmen verpflichtet, sich „amerikanisch“ zu verhalten.

Individuen können jedoch gefährlich werden wie etwa Mohammed, Marx, Hitler oder Stalin. Da muss „man“ auf der Hut sein und möglichst eine Welt schaffen, wie sie im Kinofilm „Minority Report“ schon bebildert wurde. Ein neuer Kinofilm (The CIRCLE) beschreibt sehr anschaulich, wie Mächtige der digitalen Welt eine Allmacht über die Gesellschaft erringen könnten. Im „militärisch-industriellen Komplex“, vor dem der Weltkrieg- II-General und spätere US-Präsident Dwight T. Eisenhower eindringlich warnte, wären sie dann für die Militärs die einzigen noch notwendigen Partner. Die Politik wird dann – wie großenteils schon heute – zum Helfer. Sie hält die Massen in Schach. Mit Parteien und Parlamenten bringt sie die Bürger in einem Demokratie-Schauspiel „auf Linie“. Den Religionen ähnlich verheisst sie den Bürgern in deren teils als Elend empfundenen Dasein immer wieder eine bessere Zukunft. Für die soll es sich lohnen durchzuhalten.

Dazu gehört herrschaftspolitisch eine wirksame Beeinflussung von Meinungen, die auch bei Wahlen von Bedeutung sein können. Im Roman von Orwell sorgte ein Wahrheitsministerium für Sprachregelungen. Heute ist es das „Wording“, mit dem von Medien, politischen Agitatoren und Propagandisten Begriffe für Sachverhalte geprägt werden. Nicht „politisch korrekt“ Denkende mit abweichender Meinung werden gern als Nazis verunglimpft. Wer von „Nationalstolz“ oder „Patriotismus“ spricht, wird schnell einem „braunen Sumpf“ zugeordnet.

Das Smartphone als Teil der neuen Weltordnung – als Messgerät der Mächtigen

In einem Kapitalismus, der auf allen Gebieten ständiges Wachstum benötigt, um nicht allein schon unter Zinslasten zusammen zu brechen, zählt der Bürger nur noch als Konsument. Dieser Konsument wird über alle nur denkbaren Medien einer permanenten Gehirnwäsche unterzogen. Die nennt sich „Werbung“. Mit einer „Gehirnwäsche“ soll bei einem Menschen eine gezielte Verhaltensänderung erzeugt werden. Nichts anderes strebt auch die Werbung an. Werbung versucht sogar, in den Konsumenten optische und akustische Symbole zu verankern, auf die sie reflexartig reagieren und etwas kaufen. In der Vergangenheit war es nur sehr schwer möglich, eine wirklich zielgerichtete Werbung zu betreiben. Damit ist jetzt Schluss. Über die vielen Daten, die wir dem Internet anvertrauen, weiß Big Data über uns genau Bescheid. Wie sich das auswirkt, können wir fast täglich erleben. Haben wir im Internet einmal nach einem bestimmten Produkt gesucht, kann es geschehen, dass wir auf völlig anderen Webseiten mit Werbung zu dem gleichen Produkt belästigt werden. Wie kann das sein? Da muss doch jemand im Hintergrund gewesen sein, der uns belauscht und sich gemerkt hat, wofür wir uns interessieren. In unseren eigenen Systemen muss auch eine Besonderheit verankert sein, welche bei dem Jemand auf dessen Merkzettel schaut und dadurch erfährt, woran wir ein besonderes Interesse haben. Dementsprechend erhalten wir beim Aufruf neuer Seiten eine passende Werbung eingeblendet. Was dabei ohne unser Wissen, jedoch ausgelöst durch unser eigenes Verhalten geschieht, braucht man nur zu Ende denken.

In dem Film „The Circle“ doziert der Hauptakteur Bailey (dargestellt von Tom Hanks): „Etwas zu wissen ist gut, aber alles zu wissen ist besser.“ Und darauf läuft es ja gerade hinaus. Die Benutzer des Internet werden maximal ausgespäht. Die Smartphone-Benutzer spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Diese sind über die Struktur der Funknetze wie auch über ihr Verhalten im Internet in allen Lebensbereichen ununterbrochen zu verfolgen. Wenn der Akku nicht entnommen wurde, kann sogar ein ausgeschaltetes Smartphone auf eine spezielle Art und Weise geortet werden. Um das zu verhindern, müsste man sein Smartphone nicht nur ausschalten, sondern ihm sogar den Akku entnehmen. Aber wer tut das schon?

Je nach Anbieter, System und installierter Software kann Folgendes geschehen:
Man spaziert durch eine Stadt. In den Ohren stecken Stöpsel, um vom Smartphone Musik zu genießen. Die Musik wird plötzlich unterbrochen durch die Nachricht, in 50 Meter Entfernung auf der linken Straßenseite sei ein Café zu finden, das eine besonders große Kuchenauswahl anbietet. Dann wurden über Big Data besondere örtliche Verhältnisse und die bekannten Vorlieben eines Benutzers zusammengeführt zu einer Werbebotschaft. In einem (nachfolgenden) Video aus der Schweiz ist ausreichend dargelegt, was auf die Menschheit zukommt und wie es funktioniert. Was alles durch die um sich greifende KI (Künstliche Intelligenz) und durch das „Internet der Dinge“ den Menschheit blühen kann, ist kaum auszudenken, weil es allzu viel ist und kaum etwas ausgelassen wird.

Mit Sicherheit wird man mit einem geleasten Auto nicht mehr fahren können, falls man eine Rate nicht bezahlt hat. Über den Hersteller, welcher über Funk die Technik des Fahrzeuges permanent überwacht, wird das Fahrzeug „abgeschaltet“. Vielleicht lässt es sich mit eigener Kraft noch zu einer Niederlassung des Herstellers bewegen, sobald man diese im Navigator als Zielort eingibt. Und sollte man auf die Schnapsidee kommen, die Zahlung der Rundfunkgebühr einfach einzustellen, weil man angewidert zu viel Nähe von ARD und ZDF zur Regierung argwöhnt, mag es sein, dass über eine Remote-Abschaltung der Fernseher, der Computer, das Tablet und auch alle Smartphones nicht mehr funktionieren; denn es handelt sich um Geräte, mit denen man Fernsehen empfangen könnte, für das ja nicht mehr bezahlt wurde. – Übertrieben? – Wohl kaum. Denn wenn der machtbesessene Staat oder eine vollstreckungsberechtigte Rundfunkanstalt die Mittel hat, um sie gegen Bürger einzusetzen, werden sie auch genutzt. Siehe eine im Osten der Republik vollzogene Erzwingungshaft gegen eine Frau, die ihre „Zwangsgebühr“ nicht zahlte.

Das Internet der Dinge wird den Nutzern viel Arbeit abnehmen, über die sie sich keine Gedanken mehr machen müssen. Es wird ihnen aber auch die Entscheidung anderer Beteiligter aufzwingen, mit denen sie kaum gerechnet haben werden. Solche andere „Beteiligte“ können sogar Maschinen sein, die mit raffinierten Algorithmen nur ein Programm und festgelegte Bedingungen abarbeiten.
Auch dazu gibt es aus der Schweiz ein Video:

Was der Australier da in dem Video von sich gibt, mag übertrieben klingen. Doch wie war es mit dem Dynamit? Wie war es mit der Nuklearenergie? Waren diese Entdeckungen und Entwicklungen für das Töten von Menschen, für die ungeheuren Zerstörungen von Gebäuden gedacht oder auch für das Bedrohen von Völkern durch andere Völker? Was Regierungen, Militärs und Geheimdienste zu fassen kriegen, um es für sich zur Festigung ihrer Macht und dabei sogar auch gegen ihre eigenen Bürger einzusetzen, werden sie sich aneignen und nutzen.

Ob erlaubt oder nicht – Hauptsache zweckmäßig

Regierungen sind ermächtigt, Rahmenbedingungen zu setzen, nach denen sich jeder zu richten hat. Diesen Rahmen nennt man Gesetze. Wer dagegen verstößt muss mit Nachteilen für sich rechnen. Für das Töten anderer Menschen kann es eine lebenslange Gefängnisstrafe geben. Dagegen kann die Regierung einem Menschen das Töten anderer Menschen als Pflicht auferlegen, wenn er als Soldat beschäftigt wird und ihm in einem Gefecht das Töten von Gegnern befohlen wird. Gehorcht er nicht, muss er damit rechnen, dafür bestraft zu werden, dass er sich weigerte, andere Menschen zu töten.

Offenbar gelten Gesetze – auch internationale Vereinbarungen – nicht immer und nicht für jeden. Das hat, ohne bislang zur Verantwortung gezogen zu werden, die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vor kurzer Zeit unter Beweis gestellt. Sie brach gleich reihenweise Gesetze und ermöglichte dadurch die Überschwemmung Deutschlands mit zu einem großen Teil auch sehr obskuren Figuren, welche die innere Sicherheit des Staates in höchstem Maße gefährden. Das hat große Unruhe in der Bevölkerung und sehr viel auch unflätige Kritik speziell im Internet ausgelöst. Um dieser Situation Herr zu werden, hat nach beharrlichem Drängen der SPD-Innenminister Heiko Maas ein Gesetz durchgebracht, das vielen Menschen in Deutschland als ein Maulkorb-Erlass erscheint. Dieses Gesetz nimmt auch die Betreiber von Internet-Plattformen in Haftung, wenn mithilfe ihrer Technik „Hate-Speech“ (Hass-Rede) verbreitet wird. Ihnen drohen Strafen bis zu 50 Millionen Euro. Als Folge daraus haben Plattformen wie Twitter und Facebook „in vorauseilendem Gehorsam“ Tausende von Benutzerkonten gesperrt. Bei der Durchforstung des Netzes nach Hate-Speech hilft den Betreibern unter anderem auch eine frühere, doch damals eher noch harmlose Stasi-Aktivistin mit einer von ihr 1989 gegründeten Stiftung gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus, der sie vorsteht. Was von dieser Stiftung und anderen Ermittlern von „Hate-Speech“ jeweils beanstandet und wohin auf welche Weise gemeldet wird, ist nicht transparent. Deshalb argwöhnen selbst sehr prominente Vertreter der grundgesetzliche garantierten Redefreiheit, dass mit dem Gesetz und der daraus folgenden Sperrung von Benutzerkonten unliebsame Kritik aus dem Verkehr gezogen werden soll und die Bundesrepublik sich auf einem Pfad in Richtung Faschismus bewegt.

Eine neue „Waffe“ wird stumpf

Dieses Beispiel mag zeigen, was Staatsmacht sich zu ihrer Aufrechterhaltung alles einfallen lassen und auch anwenden mag. Mit dem Aufkommen des Internet und insbesondere mit der Zunahme an Leistungsfähigkeit bei der IT-Hardware, bei den Betriebssystemen, bei den Programmen und „Apps“ sowie bei der Übertragungsgeschwindigkeit im World Wide Web nahm auch die Erwartung zu, dass das Internet sich als ein Instrument zu „echter Demokratisierung“ der Gesellschaft entwickeln und erweisen werde.
Jetzt sieht es so aus, dass das Gegenteil davon Wirklichkeit wird.

Jeder Anwender von Computer, Smartphone und Internet hat sich selbst mit einer erheblichen, ihm selbst aber kaum bewussten Anzahl von Sensoren gespickt. Die spionieren seine Lebens- und Denkgewohnheiten aus. Sie fragen nicht, sondern tun es einfach. Gegenwärtig mangelt es nur noch etwas an Echtzeit-Ergebnissen. Zu einer entsprechenden Leistung sind die Netze flächendeckend noch nicht schnell genug. Im Bereich der drahtlosen Übertragung werden sie aber bald schnell genug sein. Das Zauberkürzel dafür heisst „5G”.

Ist es nicht merkwürdig, dass ausgerechnet die nicht gerade demokratiestrotzende EU darauf hin arbeitet, etwa im Jahre 2020 die 5G-Technik realisiert zu sehen? Es ist erst diese Technik, welche es ohne Zeitverzögerung – in „Echtzeit“ – ermöglicht, die Aktivität von Menschen und Dingen punktgenau zu orten, zu entschlüsseln und je nach Vorgabe auch zu steuern. Alles wird dann „smart“. Um die gesamte Welt kann ein smartes Netz gespannt werden, in dem jeder Mensch, jeder Gegenstand zu orten und zu kontrollieren ist. Das eignet sich perfekt für die Realisierung einer Neuen Weltordnung (NWO) und zur Kontrolle durch eine Weltregierung, deren Verfassung bereits feststeht (auf den Georgia Guidestones in Stein gehauen).

Das macht die Hoffnung zunichte, das Internet könne eine echte Demokratie schaffen und entsprechende Bemühungen vorantreiben. Tatsächlich gibt es diese Bemühungen und auch einige für die Bürger willkommene Früchte. Die Sache hat aber vermehrt zwei ungute Haken:

  • Zum einen werden die Inhalte des Internet immer stärker kontrolliert und sogar teilweise auch rechtswidrig gelöscht.
  • Zum anderen wissen die Bürger nicht so recht etwas anzufangen mit dem phantastischen Instrument in ihren Händen, das ihre Rechte und die Demokratie stärken und ihren Interessen nützen könnte.

In der Praxis wird sehr deutlich, wie unmündig, wie politisch ungebildet der „mündige Bürger“ in Wahrheit ist und wie sehr er in seinen Äußerungen über Biertheken-Geschwätz kaum hinauskommt. Sein Verhalten als Konsument und als Wähler lässt erkennen, wie verführbar er ist, wie er Sachverhalte intellektuell zu durchschauen nicht fähig ist. Das Erschütterndste ist jedoch nicht sein fehlendes Maß an wirklicher Bildung oder sein mangelndes Interesse an Vertiefungen von Information. Das Erschreckendste ist der Umstand, dass sich wirkliche Intellektuelle in Wissenschaft und Kunst der marode gewordenen „Demokratie“ in der BRD weitgehend angepasst haben. Wo ganze Armeen von Denkern und Lenkern dem Spuk eines von einem DDR-Gewächs kulturbolschewistisch verbogenen Regimes energisch ein Ende hätten bereiten müssen, da klafft geradezu ein Nichts. Mitschwimmen im politisch korrekten Strom und die Pfründe in einem angepassten Dasein zu genießen ist bequemer und angenehmer. Und wie die Geschichte lehrt: Es kann einem ja nichts passieren, auch wenn das Regime wechselt. Heute sogar weniger denn je, weil die persönlichen Netzwerke größer und dichter sind und sich wesentlich bequemer pflegen lassen. Strammen Nazis ist nach dem Zusammenbruch 1945 ja auch nichts Übles widerfahren, sofern sie als Lehrer oder Verwaltungskräfte im neuen Deutschland gebraucht wurden. Erst eine deutsche „christliche“ Demokratie brachte es fertig, harmlosen Mitläufern des DDR-Regimes mit einem Stasi-Stern im Lebenslauf eine weitere Karriere zu vereiteln.

Gewusst – doch nichts begriffen

International bedeutende Filmerfolge mögen dereinst dazu dienen, „wach“ gewordenen Bürgern vorzuhalten, sie hätten „es doch wissen“ können und müssen. In einem der Filme dringt ein junger Hacker in einen Computer ein und glaubt, er werde zu einem Simulationsspiel eingeladen. In Wahrheit ist er in einem Militär-Rechner gelandet und darf nun Atomkrieg spielen. Erst in letzter Sekunde rettet ein Russe durch eine instinktiv ausgelöste Unterlassungssünde vor dem Weltuntergang, weil er die russischen Atomraketen nicht als Vergeltung gegen die nur vermeintlich losgeschickten Raketen der Amerikaner starten lässt. In einem anderen Film überwachen Computersysteme jeden einzelnen Menschen so tiefgründig, dass sie sogar vorhersehen können, dass jemand dabei ist, ein Verbrechen zu begehen. Sie schicken präventiv die Polizei los und lassen den Noch-nicht-Täter verhaften. Im zur Zeit neuesten Film macht sich ein Konzernboss daran, mit seinen Computern, die Alle und Alles in Echtzeit für jeden transparent machen und überwachen, die Weltherrschaft zu übernehmen. Das wird nur dadurch vereitelt, dass eine Mitarbeiterin – die Heldin des Film – es wagt, ihn, den Boss, und seinen Partner mit all ihren abgespeicherten Äußerungen und Verschwörungen im Netz transparent zu machen.

Wahn und Wirklichkeit sind schon heute nicht mehr sehr weit entfernt voneinander. Die technischen Voraussetzungen zur Umsetzung von Allmachtswahn einer Regierung in die Praxis sind sehr weitgehend bereits vorhanden und nähern sich im Eiltempo ihrer Vollendung. Die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen zur Installation eines perfekten Faschismus im eigenen Staat und in den Rest der Welt hineinwirkend sind in den USA mit Heimatministerium, nationaler Sicherheitsagentur und Geheimdiensten bis hin zu einer Bundes-Notfallmanagement-Agentur schon vorhanden und ausgeweitet. Den „Rest der Welt“ erledigen Militär und Diplomatie, wobei Russland und China für längere Zeit noch außen vor bleiben mögen oder aber – was ja denkbar ist – zur amerikanischen Halbweltherrschaft einen Gegenpol darstellen, der ideologisch nicht einmal als eine Alternative erscheinen muss. Zu ähnlich dürften sich die Regimes dann sein. Dann mag man sich freundschaftlich die Hände schütteln und hochgeheim verabreden, in vorgegaukelten Kriegen mit biologischen Waffen die Weltbevölkerung auf die 500 Millionen „Guidestone“-Menschen zu dezimieren. Irgendwie wäre das ja nützlich und für diesen Globus insgesamt erholsam und erfreulich.

Die wirklichen weltverändernden Kräfte arbeiten im Verborgenen

Zu wessen Lebenszeit mag das sein? – Wahrscheinlich noch im Leben der gerade heranwachsenden Generation, die noch die Schulbänke drückt. In dieser Welt ist fast nichts so wie es scheint. Negatives ist meistens schneller als Positives. Und im Mittelpunkt stehen schon heute die USA. So sind etwa die Vereinigten Staaten von Amerika eine Nation der Tycoons, der global agierenden Konzerne und der verschworenen exklusiven Zirkel. Diese alle zusammen hätten jedoch keine Nation gestalten können ohne ein klassisches Korsett für den Aufbau, die Organisation und die Kontrolle eines Staates. Das Territorium für die USA wurde den Indianern geraubt. Die vielen Staaten der USA wurden später unter dem Dach einer für alle geltenden Verfassung vereinigt. Aber die amerikanische Denkart ist eine unternehmerische. Da passt es kaum, dass die Masse der Untergebenen (Wähler) den Bossen (Spitzenpolitikern) wirklich wirksam auf die Finger schaut und ihnen Anweisungen gibt. So mag gerade in den USA die Demokratie dem üblichen Theater entsprechen, das „demokratische“ Regierungen ihrem Völkern sehr weitgehend vorspielen. (Ein Schulbeispiel demokratischen Versagens hat gerade die Bundesrepublik Deutschland unter Merkel abgeliefert.)

Das effektive Sagen könnten jene haben, die in den USA dem sogenannten »Deep State« zugerechnet werden: Militär, Geheimdienste, führende Repräsentanten der jeweiligen Regierung und die Big Bosse der Rüstungs- und Finanzindustrie. Hinzugekommen jetzt auch noch die Tycoons der IT-Branche. Den »Deep State« könnten jene bilden, die über besondere Verbindungen speziellen Visionen folgen. Einige von denen zielen auf eine »Neue Weltordnung« oder »New World Order« ab; abgekürzt NWO. Das Streben nach einer solchen NWO wird ja nicht einmal bestritten. Es gibt genügend eindeutige Aussagen. Sogar römische Päpste haben eine weltweite Neuordnung von Machtausübung für förderlich gehalten. Bestritten wird nur, dass diese neue Weltordnung eine faschistische Beherrschung der Menschen sein mag. Die UNO, Nachfolgerin des Völkerbundes, glänzt vor allem durch Aufblähung ihres Apparates, durch Nutzlosigkeit sowie jetzt auch durch eine unzeitgemäße Fehlkonstruktion.

Gegenwärtig und angesichts der zunehmenden Rigorosität, mit der gerade die Amerikaner in das Schicksal anderer Völker eingreifen, um „Demokratie und Freiheit“ zu verbreiten, darf man berechtigte Zweifel an fast allem hegen. Angesichts der gigantischen Militärmaschinerie können die Amerikaner zwar Kriege gewinnen, aber keinen Frieden. In Vorderasien, im Nahe Osten und in Nordafrika haben sie davon reichlich Zeugnis abgelegt. Und speziell die Destabilisierung anderer Staaten wird als gewollter Fußabdruck amerikanischer Geopolitik verdächtigt. Seit dem irgendwie doch sehr „nützlichen“ 9/11 haben die Amerikaner durch den „Krieg gegen den Terrorismus“ sogar einen Nachbrenner gezündet, der sie außerhalb Russland und China fast nach Belieben schalten und walten lässt. Hinzu kommt in auffallender Weise die Unterwanderung der westlichen Politik und des Finanzwesens beispielsweise durch Goldman-Sachs-Leute.

Kriege sind aber nicht alles, und Frieden ist es schon mal garnicht. Was vor allem zählt ist Kontrolle der Bevölkerungen und deren möglichst wirksame und umfassende Ausübung. Dazu bedarf es einer exzellenten und vor allem überlegenen modernen Technik. Die steht schon fast perfekt zur Verfügung. Und Giganten wie Google und Facebook machen reichlich Gebrauch davon. Technisch hat sich auch schon die Art der Kriegsführung geändert. Sozusagen vom amerikanischen Wohnzimmer aus lassen sich mittels Tausender von Drohen chirurgische Militärschläge verüben. Es muss nicht einmal mehr das Leben von Soldaten riskiert werden. Per Joystick und Bildschirm lässt sich wie bei einem Video Game eine feindlichen „Bedrohung“ ausmachen und mittels Präzisionswaffe vernichten. Und ein Ende dieses Trends zur Kriegsführung anhand reinen Technikeinsatzes ist noch nicht absehbar. Die kann schnell ungeheure Ausmaße annehmen. Oft wird übersehen, dass die technische Entwicklung nicht linear verläuft wie ein Treppenaufgang, sondern – um es bildlich begreifbar zu machen – eher als ansteigende Kurve wie bei einer Wand im Gebirge, die bis zur fast Senkrechten immer steiler wird. Man denke zum Beispiel an die Zielsetzung der EU hinsichtlich „5G“.

„5G“ wird ein sehr entscheidendes Instrument für flächendeckende Wirksamkeiten sein. Darauf zielen unter anderem die zwanzig 5G-Konferenzen in 2017 rund um die Welt ab. Sie sollen dafür sorgen, dass weltweit ein absolut einheitlicher Standard realisiert wird. In Deutschland fand ein entsprechendes Treffen am 19. September 2017 im Internationalen Kongress-Zentrum zu Dresden statt. Federführend war die Technische Universität Dresden. –  Und sollte es gelingen, einen Quantencomputer alltagstauglich zu machen, wird dessen Nutzung der Elite vorbehalten werden. Er wäre die „Wasserstoffbombe in der Datenverarbeitung“ und das Ende jeder Demokratie.

©2017 by M. Grosner/KBH/MLS/BrainWARe – Essen a.d. Ruhr –
– mlskbh –

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Beitragsbild: Aus einem hier verlinkten Video.

„Wegwerfartikel“ Rüstung

Todernster Witz

– In der Rillenstraße, einer nicht sehr kurzen Sackgasse, wohnen 93 Mietparteien in mehreren eintönigen Mehrfamilienhäusern und in einigen unterkellerten 3er-Einfamilienhäusern, die unter Fachleuten gern „Handtücher“ genannt werden: Jedes Haus in den Gruppen 6 Meter schmal und 12 Meter tief. Die Obergeschosse, damit sie nicht als Stockwerk zählen, im 45-Grad-Winkel und mit Gauben. Darüber dann – über eine Falltreppe etwas schwierig zugänglich – ein kleiner Spitzboden. Der übliche Konfektionsmist; billig herzustellen und teuer zu verhökern; in einigen Punkten nicht der vorgeschriebenen „Bauordnung NW“ entsprechend und trotzdem von der Behörde durchgewinkt.

In etlichen der Familien wird jedes Jahr hocherfreut ein fabrikneues Auto aufgenommen und liebevoll gepflegt. Glänzender Lack und funkelnder Chrom sind sichtbare Zeichen aufmerksamer Zuwendung. Störend wirkt in der Straße nur ein einziges Mobil mit stumpfem Lack und angelaufenen Zierleisten, oft auch mit verschmutzten Scheiben und allerhand Gerümpel im Innern. Es gehört einem Lehrer, einem „Ökopaxen“, der oft von „geplanter Obsoleszenz“, von„Nachhaltigkeit“, von„Ressourcenverschwendung“ und gewissenlosem „Konsumwahn“ schwafelt und nicht verstanden wird. Sein Auto sieht älter aus als er selbst; und die Leute mögen ihn nicht besonders.

Die Kinder aber in seinen Klassen vergöttern ihn: Wenn er in seinen flauschigen karierten Hemden, seiner ausgebeulten Cordhose und seinen Bart kraulend vor der Klasse auf und ab geht und laut vor sich hin denkt, ist es mucksmäuschenstill, damit auch keines seiner Worte in irgendeiner Unruhe ertrinkt. – Dabei stellt er sich selber eigentlich nur Fragen, die er sich selbst dann zu beantworten versucht. Nach zwei oder drei Fragen und Antworten bleibt er stehen, wendet sich zur Klasse, sieht über die Köpfe der Kinder hinweg durch alle Wände hindurch in irgendeine Ferne und fragt wie für sich hin: „Kann man daraus was lernen?“ Dann fliegen die Hände hoch. Er ist ein Lehrer, der seinen Schülern Fragen stellt. Bei den Versuchen, diese Fragen zu beantworten, lernen die Schüler von einander und zusammen mit dem Lehrer in oft leidenschaftlichen Diskussionen.

Der Lehrer ist wegen seines verkommenen Autos, seiner lässigen Kleidung uns seines Talentes, mit Schülern umzugehen, die einzige erwähnenswerte Person in der Rillenstraße. Die anderen Anwohner sind nichts Besonderes. Zwei durchschnittliche Anwälte sind dabei. Es gibt einen stämmigen Maurer, einen hilfsbereiten Automechaniker, einen SAP-versierten Programmierer, zwei Verkäuferinnen und eine Menge Bewohner in anderen ganz gewöhnlichen Berufen. Nur wenige Leute reden auch mal länger mit einander, wenn sie sich begegnen. Man kennt sich kaum.

Doch einmal im Jahr treffen sich die volljährigen und berufstätigen Anwohner der Sackgasse zu einer gesetzlich vorgeschriebenen Entscheidung. Sie müssen dann darüber befinden, welches Auto sie gemeinsam kaufen und – entsprechend ihrem Einkommen – anteilig bar bezahlen, um es dann an einer Sammelstelle abzuliefern, von der aus es in irgendwelchen ungewissen Kanälen ohne zweckmäßige Verwendung verschwindet. Irgendwann einmal wird es dann verschrottet, ohne je als Transportmittel jenen zu nutzen, die es bezahlt haben. Genau genommen entscheiden sie nicht einmal über das Auto, sondern nur über die Zustimmung ihres Vertreters, der in die Beschaffung irgendwie eingebunden ist. Irgendwie kompliziert und deshalb auch nicht hinterfragt.

Das geht jedes Jahr so. Und keiner muckt auf. Das war schon immer so. Und es wird wahrscheinlich auch in alle Zukunft so sein.

Der Irrwitz in der realen Welt

Klingt haarsträubend. Ist aber so. Man braucht nur das Wort „Auto“ durch „Rüstungsgüter“ zu ersetzen und die jährliche Kollekte durch „laufende Steuerzahlungen“. Es ist nämlich so, dass aus den gezahlten Steuern und aus den Mitteln durch enorme Kreditaufnahmen, also Verschuldungen, ständig Produkte zum Töten und Zerstören angeschafft werden. Diese Produkte veralten, werden durch neue Rüstungsprojekte von potentiellen Gegnern minderwertig und müssen durch modernere Produkte ersetzt werden.

Zur „Verteidigung“ des eigenen Volkes werden diese Produkte mangels Krieg nicht benutzt. Sie haben nur gekostet und kosten weiterhin, ohne je – außer bei Übungen – ihren Zweck zu erfüllen. Ein noch heute erschütterndes Beispiel lieferte das von Franz-Josef Strauß der BRD aufgedrückte Kampfflugzeug Starfighter F-104, auch „Witwenmacher“ genannt: Von den zwischen 1960 bis 1991 angeschafften 916 Jägern stürzten 292 Maschinen wegen technischer Mängel  ab. 116 Piloten wurden dabei in den Tod gerissen. Und das alles, ohne dass der deutsche Starfighter je einen „Feindeinsatz“ geflogen hatte. Er steuerte eine Episode teuren, nutzlosen, tödlichen Spielzeuges für die Militärs bei und kostete viele verschwendete Milliarden.

Zum Ausgleich dafür flogen deutsche Tornados um die Jahrtausendwende auf dem Balkan rechtswidrige Angriffe im Kosovo-Konflikt.

Billiger und besser?

Billiger würde es sein, jedem volljährigen und mündigen Bürger eine Maschinenpistole oder ein Schnellfeuergewehr samt ausreichend Munition in die Hand zu drücken und abzuwarten, was sich tut. Keine Jagdbomber, keine missratenen Truppentransporter, keine untauglichen Drohnen, keine Panzer, keine Schiffe, keine Kasernen… – nur von Zeit zu Zeit etwas Drill auf nahegelegenen Übungsplätzen. Als Belohnung gibt es einen kleinen nicht anrechenbaren und steuerfreien Sold, der eine Art Grundsicherung aller wehrfähigen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sein könnte.

Dann wären Abenteuer wie in Afghanistan oder in Syrien wohl kaum akut geworden. Nur bei einem Angriff auf deutschem Boden hätte aus jedem Fenster ein finaler Verteidigungsschuss gedroht. Eine riesige und nahezu omnipräsente „Partisanenarmee“ als legale reguläre und asymmetrisch agierende Streitmacht. Dazu noch geschickt platzierte Sprengfallen riesigen Kalibers… – da mag einem Angreifer schon ganz schön mulmig werden.

Zur Zeit geht es anders zu. Da spricht die Politik zahlreicher Staaten von „Bedrohungen“ durch andere Staaten. Wer gerade wen bedroht und ob nur eingebildet oder tatsächlich – egal Karl, „man“ muss prinzipiell gewappnet und auf das Schlimmste gefasst sein. Dazu braucht man zwingend Menschen und Material zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Die Amerikaner und die Russen, vielleicht auch die Chinesen haben zudem militärisches Spielzeug auch im Weltraum um die Erde kreisen. Aus Argwohn. Zum Spionieren. Taktisch gewiss auch als Zielerfassungsgeräte.

Wer sind die Akteure?

Es gibt nur zwei:

Die Militärs und die Rüstungsindustrie.

Die Politik agiert nur beschränkt als gehirngewaschene Genehmigungs- und Beschaffungsbehörde sowie als willfähriger Finanzier.

Aufgabe der Politik ist es, als im Prinzip Ahnungslose die Wünsche der Militärs zu „prüfen“ und letztendlich nur abzunicken. Dazu hat sie auch noch die Finanzierung sicherzustellen. Zu diesem Zweck langt sie einfach den Bürgern in die Tasche.

Bleiben also auf der einen Seite die Militärs, die ihre Angst- und Machtphantasien ausleben dürfen. Angst vor Bedrohungen und Handlungen eines denkbaren Feindes. Dazu die denkbare Macht, den Spieß vielleicht auch umkehren und einen Feind schlagen zu können. Vorab und in jedem Fall zählt die Herrschaft über eine Menge Material und über Menschen, die zu Kadavergehorsam verpflichtet sind und sogar ihr Leben zu opfern haben, wenn eine „Lage“ es verlangt und ein Schicksal es so will, dass für das „Vaterland“ gestorben wird. Lebendige Menschen, Söhne und Töchter politisch missbrauchter Eltern, als billige längs- und parallel-schaltbare Roboter für staatlich organisierten Mord an missliebigen Mitbewohnern dieser Erde.
Unfassbar!
Aber total normal. – Und angesichts ebenfalls mörderischen Hungers in dieser Welt (schon 2011 und davor!) auch ein Gegenstand maßloser Verschwendung. (Auch HIER.)

So starben deutsche Soldaten der Bundeswehr, ohne dass die Bundesrepublik Deutschland zu verteidigen war, am „Hindukusch“ (هندوکش; übersetzt „Hindu-Mörder“) aus devoter Gefälligkeit gegenüber einer Weltmacht. Diese hatte dort einen Angriffskrieg angezettelt, um sich für Terroranschläge zu rächen. Bei denen argwöhnen nicht wenige Kenner schmutziger weltpolitischer Tricks, dass es sich in Wahrheit um einen „Inside-Job“ handelte. Mit dem mochten die Amerikaner unter dem Label „WAR ON TERRORISM“ eine Nachbrenner zünden, der eine beliebige militärische Durchsetzung ihrer Macht- und Einflussinteressen in wichtigen Weltregionen beschleunigen sollte. Dass es dabei vor allem um die Sicherung des Zugriffs auf riesige Erdölvorkommen gehen sollte, wurde mehr als deutlich. Als die Amerikaner später im Irak-Krieg Bagdad erstürmten, besetzten und sicherten sie durch einen Ring von Panzern das Energieministerium, während sie das weltweit bekannte Nationalmuseum Plünderern überließen.

Langfristiger Spaßfaktor Hoffnung

Hunderte Millionen wertvoller Euros aus Steuerzahlers Taschen hat das deutsche Verteidigungsministerium anhand einer völlig untauglichen Drohne namens „Euro Hawk“ vergeigt. Das Geld landete in den USA und sicherte dort Arbeitsplätze bei einem Unternehmen, das nicht einmal Dokumentationen zu dem „Spaßvogel“ herausrückte.

Nach diesem Desaster sollte das Thema Drohne abgehakt sein. Etwa notwendige „Aufklärungen“ könnten ja NATO-Bündnispartner liefern; z.B. die Amerikaner. Denen sollen aber wieder (vermutlich) Milliarden Euros zufließen und Arbeitsplätze im Sinne von Donald J. Trump gesichert werden, weil jetzt gleich drei Drohnen angeschafft werden sollen. Sie heißen nun „TRITON“. Die Süddeutsche schrieb dazu: „Die Planer sehen offenbar eine deutlich bessere Chance, die Drohne tatsächlich zuzulassen. So verfüge der Triton im Gegensatz zum Euro Hawk beispielsweise über eine Enteisungsanlage, einen Blitzschutz sowie Schutz vor Hagel und Vogelschlag. Entscheidend sei aber, heißt es im Ministerium, dass diesmal eine umfassende technische Dokumentation vorhanden sei – anders als einst beim Euro Hawk.“

Nicht lachen! – Dazu ist später noch Zeit. Denn die erste der drei Drohnen soll erst im Jahre 2025 fliegen. In der Zwischenzeit wurde bei der Bundeswehr ein Luftfahrtamt geschaffen. Dieses „hofft“, dass ISIS, das Aufklärungssystem und damit Kernstück der Triton-Drohne, wahrscheinlich kann, was es können soll. Dessen ist man nicht sicher, eine Erprobung war noch nicht möglich und ist deshalb auch noch nicht abgeschlossen.

Sicher ist nur, dass wieder einmal ein deutscher Geldregen auf den US-amerikanischen Bündnispartner hernieder prasselt. Die zwei Prozent vom Bruttosozialprodukt, die laut NATO-Vertrag in die „Verteidigung“ fließen sollen, wurden von der BRD bei weitem nicht geliefert. Die Amerikaner pumpen 3,4% vom BIP in die Rüstung… – und damit doppelt so viel Geld wie alle restlichen Staaten der Welt zusammen: fast 600 Milliarden US-Dollar. Deutschland bringt mit rund 37 Md. Euro nur 1,2% BIP zur „Verteidigung“ auf. Da fehlen also 24 Md. Euro (pro Jahr!), von denen man auch etwas in den TRITON stecken könnte. In der Hoffnung, dass das Ding auch funktioniert.

Kopfkino

In den Händen der (neun!) Atommächte befinden sich über 15.000 Atomsprengköpfe. Die Amerikaner und die Russen verfügen davon über die meisten. Nicht zur Explosion vorgesehen sind rund 450 Atomkraftwerke. Sie können jedoch, wie Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima bewiesen haben, zu tödlicher Gefahr werden.

Man stelle sich nun einmal vor, dass die „westlichen Mächte“ sich in politischen Gesprächen total verheddern und der jetzt schon wieder ausgebrochene „Kalte Krieg“ völlig eiskalt wird. Direkte Drähte zu russischen Militärs zwecks Verhinderung einer vielleicht auch „irrtümlichen“ Auslegung einer militärischen Operation als „Angriff“ wurden von der NATO gekappt. Russland fühlt sich nun permanent durch eine NATO-Umzingelung vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer als bedroht. An einem bestimmten Tage passiert nun das Unglück, dass sich durch einen Programmierfehler eine im Westbaltikum stationierte „taktische“ Atomwaffe aus US-Beständen von ihrer Rampe entfernt und Richtung Russland davon zischt. Es handelt sich bei der Bestückung um einen „modernisierten“ Sprengkopf. Die Modernisierung sollte bewirken, dass man nicht einen schweren Atomschlag benötigt, um ein Ziel zu vernichten, das im Wirkungsbereich der Bombe liegt, sondern dass man mit geringerer atomarer Sprengkraft auskommt, weil man Ziele angeblich nun punktgenau treffen kann.

Eine solche Rakete macht sich nun davon. Ihr Ziel ist weitgehend unbekannt, weil es noch nicht präzisiert worden war. Die Russen blitzschnell zu informieren, während das Ding noch fliegt, ist unmöglich. Die NATO-„Dienstwege“ verfransen sich und bringen nichts. Das NATO-Hauptquartier will den US-Präsidenten informieren (wozu?) und landet nur in Vorzimmern. Ein DPA-Korrespondent, der gerade die Raketeneinheit besucht, kriegt (vertraulich) Wind von der Sache und ruft über Handy einen Kollegen in Moskau an, während die Rakete noch fliegt. Dieser Kollege hat einen bombig guten Draht zum Kreml und steckt einem hohen General die Botschaft von dem „Versehen“. Dieser General knurrt nur, hat sowieso von der Aufklärung schon Kenntnis von dem „Angriff“ und das „Notwendige“ veranlasst, nämlich russische Abschussbasen in Alarmbereitschaft versetzt.

Zu allem Unglück hat die NATO eine nahe der Krim kurvende Drohne nach Norden abdrehen und in russisches Territorium eindringen lassen, um „auf Teufel komm raus“ vielleicht zu erfahren, wo die Rakete einschlägt. Dadurch haben die Russen nun zwei Ziele auf dem Radar und fühlen sich jetzt doppelt angegriffen. Einen direkten Gesprächsdraht zwischen dem Westen und Russland gibt es noch immer nicht.

Und dann passiert es: Bei  51°23’19.85″Nord / 30° 5’41.67″Ost schlägt die „taktische“ Atomwaffe ein, durchdringt ein „Containment“ sowie ein darunter umschlossenes altes Abschirmkonstrukt und geht in einem havarierten Atomreaktor hoch, der schon einmal – im Jahre 1988 – Schlagzeilen gemacht hatte. „Tschernobyl 2.0“ entlässt jetzt tonnenweise hochradioaktive Substanzen, die sich wegen ständig drehender Winde über ganz Nordeuropa verteilen.

Erst Schockstarre, dann…

Das Internet stellt an Geschwindigkeit zur Verbreitung an Informationen und nicht selten auch an Wahrheitsgehalt alles in den Schatten. Alle Regierungen in der EU entlassen nur laue Presseerklärungen, die eigentlich nur erklären, dass man noch „prüfen“ müsse, ehe man näher auf den versehentlichen Abschuss einer Rakete eingehen könne.

Bei Twitter überstürzten sich mit Fakten gespickte Meldungen. Der Atompilz und die Wolke über Prypjat wurden als Schnappschuss und als Video übermittelt. Jemand hatte mit seinem Smartphone auch den Abschuss der Unglücksrakete erwischt. Andere Bilder vermitteln einen Eindruck von Fluchtbewegungen in Autokolonnen auf überfüllten Verkehrswegen in Richtung Süden der Ukraine. Kaum jemand bewegt sich in Richtung Norden auf Russland zu.

Fast alle russischen Tweets verdächtigen die Imperialisten eines heimtückischen Angriffs auf das friedliebende Russland. Von der russischen Regierung selbst aber kein Kommentar. Im Fernsehen wird die nüchterne Nachricht wiederholt, die Amerikaner hätten vom Baltikum aus eine nuklear bestückte Rakete auf die Ukraine abgeschossen, aber Kiew als Hauptstadt dabei verfehlt. Im Kreml sei ein Verteidigungsrat unter Putins Nachfolger zu Beratungen zusammengetreten. Reporter zeigten Menschen auf dem Roten Platz, die wild entschlossen forderten, „endlich“ den „Kriegstreiber“ USA in Schutt und Asche zu legen. Andere Bürger forderten, durch Weißrussland und das „abtrünnige Polen“ hindurch die EU-Staaten mit Panzern zu überrollen. Zwischen den Nachrichten sind immer wieder im Wechsel verschiedene Kosaken-Chöre zu bewundern.

Im westlichen Fernsehen wird permanent das „tragische Versehen“ bedauert. Weil es aus Russland keine offiziellen TV-Bilder gibt, wiederholen sich ständig Zitate aus Twitter und Facebook. Der amerikanische Präsident ist immer wieder mit einem kurzen Statement zu sehen. Er versichert, amerikanische Atomraketen seien bekanntermaßen auf alle Hauptstädte der Welt gerichtet, um alle Staaten anzuhalten, permanent auf die großen Atommächte – insbesondere jedoch auf die Russen – einzuwirken, auf keinen Fall die USA anzugreifen. Denn das würde zum Ende der Welt führen.

…der Schock

Während die Medien noch wild spekulieren und die Politiker sich in nichtssagenden Erklärungen winden, schlägt in die Fulda nahe der Bundesautobahn 44 zwischen dem Kreuz Baunatal und der Autobahn 7 mittags eine Atombombe ein; wahrscheinlich eine Wasserstoffbombe sehr großen Kalibers. Der Explosionspilz ist ungewöhnlich mächtig und dunkel, er raubt der Stadt Kassel erst sämtliches Sonnenlicht, ehe nach allen Seiten ein infernalischer Sturm losbricht und alles niedermäht. Die mächtige Herkules-Statue kippt um wie ein Streichholz. Auch das Volkswagenwerk in Baunatal gibt es nicht mehr. Nach einiger Zeit führt die Fulda durch die zerstörte Stadt kein Wasser mehr. Anscheinend hatte die Bombe bunkerbrechende Eigenschaften, sie drang tief in den Boden unter dem Fluss ein und detonierte erst dort. Das aufgeworfene Erdreich um den großen Krater staute die Fulda an, die nach Süden hin über die Ufer zu treten begann, um immer mehr Land zu verschlingen.

Direkt nach der Explosion lässt die russische Regierung verbreiten, dieser Atomschlag sei „eine 1:1-Vergeltung für den Angriff in Richtung der Wiege Russlands“. Es werde bei dieser einmaligen Bombardierung bleiben, falls die USA keine weiteren Angriffshandlungen vornehmen und sofort damit beginnen, sämtliche NATO-Truppen aus jenen Staaten abzuziehen, die nahe Russland liegen, also aus dem Baltikum, aus Polen und aus den südlicheren Staaten bis hin zur Türkei. Russland werde unverzüglich einen entsprechenden Antrag im Sicherheitsrat der UNO einbringen und erwarte eine entsprechende Entscheidung. Die einzige Alternative dazu sei ein Regen von Atomsprengköpfen auf die USA, auch wenn Washington damit drohe, dann alle Hauptstädte der Welt atomar zu zerstören und den Globus unbewohnbar zu machen. Die Entscheidung liege jetzt einzig bei Washington. Moskau habe das Notwendige gesagt.

Die Generäle im NATO-Hauptquartiert begegnen sich vorwiegend mit betretenem Schweigen. Es gibt keinen Plan A, keinen Plan B und überhaupt nichts, das die gegenwärtige Situation planvoll einschließt. In der Bundesrepublik Deutschland sind wichtige Achsen für jede Art von Verkehr ausgefallen. Messflugzeuge und Spezialballons melden dramatische Radioaktivität über Norddeutschland, Dänemark und der Ostsee bis nach Schweden und Finnland hinein. Fast alle Fluglinien haben ihre Maschinen aus verseuchten Lufträumen zurückgezogen und irgendwo in Westeuropa geparkt… – sogar auf eigens abgesperrten Autobahnabschnitten (die allerdings als Notpisten für das Militär vorbereitet waren). Nur die Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt und München sind noch voll in Betrieb und melden erschreckende Zustände. Im Zugverkehr der Deutschen Bahn sagt der Fahrplan kaum noch verbindliche Zeiten an. AMAZON meldet seit dem Ausfall von Bad Hersfeld und eines großen Teils des DHL-Fuhrparks einen „Zwang zu erheblichen Einschränkungen“.

Ein riesiges Gebiet um Kassel herum wird zu einem militärischen Sperrgebiet erklärt. Rund 10.000 Quadratkilometer Deutschland sind abgesperrt und stehen auch unter Quarantäne.

Fallrückzieher der Medien

Die Medien scheinen nach einer Schrecksekunde wie verwandelt. Die Druckausgaben verschiedener Zeitungen sind vielerorts an den Kiosken nicht zu erhalten. Generell sind sie auffällig abgemagert. Anzeigen aller Art sind kaum noch zu finden. Inhaltlich unterscheiden sich die Blätter kaum, weil alle Zeitungen sich hauptsächlich bei Reuters und anderen Agenturen bedienen. Die Online-Medien bieten kostenlos nur noch magere Kurzmeldungen. Blitzartig haben sie auf Bezahldienste umgeschaltet und damit sogar einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Wer wirklich informiert sein oder zumindest glauben möchte, angemessen unterrichtet zu werden, zahlt jetzt. Die Zahl der Abonnenten etwa der „Süddeutschen“ schoss raketenartig in die Höhe. Auch „alternative Medien“ haben Hochkonjunktur, sind allerdings weiterhin kostenlos zu besuchen.

Knapp wurden in einigen Orten nur das Bargeld in den Bankautomaten und das Angebot in den Lebensmittelabteilungen etlicher Supermärkte und Discounter. Merkwürdigerweise ebbte die Neigung zu Hamsterkäufen jedoch schnell ab. Auffällig: Das Internet funktioniert wie eh und je und bis auf wenige Ausnahmen im Sperrgebiet funktioniert auch wieder die Stromversorgung. Die Regierung hat lediglich dekretiert, dass im öffentlichen Raum der Stromverbrauch zu Werbezwecken drastisch einzuschränken ist. Die Straßenbeleuchtungen unterliegen dagegen keinerlei Auflagen. Es gab auch keinen Aufruf, Treibstoffe zu sparen. Die Autos fahren wie eh und je, anscheinend jedoch wegen der sprunghaft angestiegenen Benzinpreise nicht so häufig. Täuscht es, oder ist der Verkehr weniger dicht? Jedenfalls haben sich nach dem Aufruf großer Unternehmen an ihre Belegschaften deutlich mehr Fahrgemeinschaften gebildet. Auch reichen an den Bahnöfen bei „Park & Ride“ die Stellplätze kaum noch aus, und die Züge sind häufig erheblich überfüllt.

Das Leben geht weiter. Einige Schulen und Kindergärten in unmittelbarer Nähe des Sperrgebiets sind aber geschlossen. Der Grund: Viele Lehrer und Kindergärtnerinnen wohnen im Sperrgebiet und sitzen dort fest. Einige Journalisten bemerkten in einem TV-Presse-Talk, die Regierung habe wohl „mit einer großen Keule zuschlagen“ müssen, um Chaos zu vermeiden. Von der üblichen „politisch korrekten“ Herumdruckserei keine Spur. Es wird offen eine merkwürdige Ratlosigkeit beklagt. Man tut so, als sei in Deutschland „nur“ ein Atomkraftwerk explodiert wie seinerzeit in Fukushima. Kritik an Putins Nachfolger wird kaum geübt. Es sei ja, heißt es, mit der Freisetzung der gesamten nuklearen Reaktorladung von Tschernobyl eine unfassbare atomare Verseuchung weiter Gebiete verursacht worden. Insofern seien die Folgen des Gegenschlages eher vergleichbar, wenn auch nicht vertretbar. Es hätte, wenn auch keine genannt wurde, eine andere Lösung angestrebt werden sollen, um das gesamte Ausmaß der jetzt doppelten Katastrophe zu vermeiden.

Niemand hatte geglaubt, dass nach einem so schweren nuklearen Schlag um die Zerstörungszone herum alles einfach weiterlaufen würde. Ein RTL-Reporter hatte das gesamte Sperrgebiet umkreist. Er berichtet, es habe nur kurzzeitige Stromausfälle etwa in den Bereichen um Marburg, Brilon und Fulda oder Goslar herum gegeben. Was ihm besonders auffiel: Die starke Präsenz amerikanischer Truppen um das Sperrgebiet herum. Anscheinend hatten die Amerikaner sogar das alleinige Sagen. Und alles, was sich in der Luft bewegt, trägt nach seiner Aussage amerikanische Hoheitszeichen. Die deutschen Militär- und Polizeitruppen seien nur am Boden tätig. Was sich im Sperrgebiet tut, ist weitgehend unbekannt. Lediglich CNN berichtet mit Bild und Ton. Die Zerstörungen werden nur von weitem in Großaufnahmen gezeigt; in Nahaufnahmen sieht man vor allem Menschen, die überlebt haben und Hilfsangebote annehmen. Dankbare Menschen…

Plötzlich sind auch gute Nachrichten in Mode

ARD und ZDF sind anscheinend „nur noch konsterniert“, wie der SPIEGEL schreibt. Üblich sind sonst Dauersendungen mit zahlreichen Live-Reportagen von verschiedenen Orten. Nun aber werden zwischen den Nachrichten vorwiegend Heimatfilme, Reisereportagen, historische Betrachtungen und Haushalt-Ratgeber gesendet. In den Lokalsendungen erfährt der Zuschauer wie sehr alles „trotz einiger Probleme gut funktioniert“. PHOENIX hat die glorreiche Idee, alle drei Stunden für 30 Minuten die News von CNN zu übernehmen und eine Übersetzung beizusteuern. Dazwischen gibt es „Die Alpen von oben“, „Der Rhein von oben“, „Schlösser an der Loire“ oder in den Nachtstunden bedrückende Erinnerungen an Hitlers Drittes Reich.

Kritik kommt jetzt auf an den Rüstungsanstrengungen, die unter einer CDU-Ministerin nach den rabiaten Forderungen des US-Präsidenten Trump eingeleitet wurden. Was, so wird gefragt, soll die deutsche Marine mit den drei neuen Korvetten ausrichten? Oder mit Marine-Helikoptern, die über See nicht fliegen dürfen? Rausgeworfenes Geld! Und die erste der drei in den USA bestellten Drohnen funktioniert zwar nicht wie erwartet, kommt mit ISIS nicht klar wie „erhofft“, kostet aber bereits das Doppelte des vorgesehenen Preises. Was ist mit den zwei weiteren Drohnen? Besonders aber wird danach gefragt, was die Modernisierung der nuklearen US-Sprengköpfe gebracht hat, die im deutschen Büchel lagern. Gehörte etwa der „verirrte“ Ausreißer zu den angeblich präziser funktionierenden „modernisierten“ Atomwaffen? War die Reaktion der Russen, ein Ziel in der Bundesrepublik auszuwählen, dadurch motiviert, dass US-Atomsprengköpfe auf deutschen Boden lagern? – Schließlich die immer wieder vermiedene, nun aber fast unausweichliche Frage: Ist die Bundesrepublik überhaupt wirklich souverän?

Die gleichen Journalisten, die zuvor nicht durch „unpassende“ kritische Anmerkungen auffallen wollten, ziehen nunmehr in Zweifel, was sie früher wohlwollend ignoriert hatten. Jetzt auf einmal beklagen sie den „Politsprech“, der mit vielen Worten nur nullwertige Aussagen produziert, von einfachen Menschen nicht verstanden wird und sich nur täuschend so anhört, als würde sich jemand mit einem Thema ernsthaft befassen.

Ein Nerv wird getroffen

Schließlich kommt die Frage auf und durchflutet alle Medien:

  • Hätten die Russen ihre Atombombe auch dann auf die BRD gerichtet, wenn die deutschen Regierungen nicht über Jahrzehnte wie Marionetten an den Fäden der Amerikaner gezappelt hätten?
  • Hätten die Deutschen ab- statt aufgerüstet, hätten sie sich nicht an NATO-Abenteuern bei der Umzingelung des Ostblocks beteiligt und hätten sie sich am Hindukusch herausgehalten, hätten sie nicht auf dem Balkan und über Syrien ihre Tornados von der Leine gelassen… – hätten die Russen sich auch dann Deutschland für den Vergeltungsschlag ausgesucht?
  • Was wäre ohne die übermächtige Präsenz der Amerikaner auf deutschem Territorium gewesen und als Ziel für die Russen infrage gekommen? – Oder anders: War mit dem Vergeltungsschlag zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland nicht indirekt die USA gemeint?

Schwierige Fragen, auf die es nun überraschende Antworten gibt. Ein Journalist stellt in den Vordergrund, dass Deutschland zu einem der größten Waffenexporteure wurde; und immer wieder sei auch in Krisengebiete geliefert worden. Auf sehr windige Art und Weise sei auch die Herstellung deutscher Waffen im Ausland gefördert worden. Im Presseclub bricht ein Sturm los, als ein Schweizer Korrespondent behauptet, die eigentliche Macht in der Welt gehe von den Militärs aus und die eigentliche Schlüsselindustrie sei die Rüstungsindustrie mit der Produktion von Schiffen, U-Booten, Panzern, Flugzeugen, Drohnen, flugtauglichen Fernlenk-Bomben und jeder Art von Bewaffnung am Boden. Er erinnert an Eisenhowers Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex, der von den USA aus die politische Weltmacht an sich gerissen habe und die eigentliche „Bedrohung der Welt“ darstelle. Diese komme nicht, wie unablässig gepredigt, von außen, um Ängste auszulösen, sondern von innen her, von den Militärs, von der Rüstungslobby und von der eigenen Regierung.

Erst Verwirrung, dann Protest, anschließend Protest gegen den Protest, schließlich eine lässige Bemerkung, was denn sei, wenn es moderate Waffen nur gebe, um den Frieden innerhalb von Staaten zu sichern, jedoch keinen Waffen, um andere Staaten zu bedrohen und auch tatsächlich anzugreifen. – Nun ja, so sei sie Welt eben nicht, und man müsse sich gegen „jede Bedrohung von außen“ angemessen schützen können…

Die Rüstungsindustrie kann aufatmen, ihr droht keine Gefahr.

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„E-Auto“ ohne Steckdose

Diesem Beitrag muss eine betrübliche Anmerkung vorangestellt werden: Der Entwickler des beschriebenen Fahrzeuges ist verstorben. Und kurz nach dem Beginn der Nachlassverwaltung sind das Auto und sämtliche Unterlagen zu seiner Entwicklung und zu seinem Bau verschwunden.

Die Frage bleibt:

Was macht jemand, der ein E-Auto fahren will, aber nur eine Laternengarage hat? Wo zapft er den elektrischen Saft, wenn er im 6. Stock wohnt und nur über Schuko-Steckdosen verfügt? Will man E-Auto-Käufern zumuten, mit vielleicht der letzten Kelle Strom aus dem Akku zu einer (hoffentlich freien!) Strom-Zapfsäule zu zittern, um dann eine ungewisse Wartezeit abzubummeln, bis der Akku so viel Energie gespeichert hat, dass der Besitzer des E-Autos endlich seine nötigen Fahrten antreten kann?

Fatale Zwangslage

Wer eines jener reinen E-Autos erwirbt, die in der Werbung gern zusammen mit einem leuchtenden Spezialstecker vorgestellt werden, muss schon etwas begütert sein. Er sollte über eine Garage verfügen, in welcher er über Nacht aus einem speziellen Kasten mittels Spezialanschluss sein Mobilchen „auftanken“ kann. Oder vor seiner Haustür eine Stromtankstelle vorfinden, an der er sich bedienen kann… – im Schlaf hoffend, dass keine Vandalen ihm das Kabel abkneifen.

Die E-Auto-Hersteller bieten also durchweg Fahrzeuge an, die sich von Hause aus nicht für alle möglichen Interessenten eignen, selbst wenn sie noch so zahlungskräftig sind. Ihnen bleibt als Ausweg nur die Anschaffung eines Hybrid-Modells. Ein Hybrid ist so etwas wie eine Kreuzung, eine Mischung aus zwei oder mehr Komponenten. Bei einem Auto versteht man darunter einen Mischantrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor. Wie etwa bei einem TOYOTA: Da ist der Hauptantrieb ein Ottomotor, dessen Lichtmaschine während der Fahrt einen Hochvolt-Antriebsakku geladen hält. Der kann bei passender Gelegenheit, etwa in einer Innenstadt, geräuschlos für den alleinigen Antrieb sorgen. Rein elektrisch lassen sich damit etwa 60 Kilometer zurücklegen, bis der Benzinmotor sich wieder zuschaltet.

Damit ist man unabhängig von jeder Steckdose oder Strom-Zapfsäule. Getankt wird wie üblich an einer klassischen Tankstelle. Ein Hybrid-Modell ist auch nicht sonderlich teuer. Zudem schleppt es auch nicht einen gigantischen und sehr schweren Akku mit herum, der den Preis für ein E-Auto auch noch in erschreckende Höhen treibt.

Es geht auch billig und rein elektrisch

Linksrheinisch, in vulkanischer Landschaft, hatte ein pensionierter Hochschullehrer sich „aus Jux und Tollerei“ aus einem alten Hybrid-Fahrzeug ein reines E-Auto „gebastelt“, wie er es ausdrückte, um einen völlig neuen Fahrzeugtyp zu gestalten, der nur mit Strom fährt.

Der vorhandene Benzinmotor wurde ausgebaut und in eine Ecke gestellt. An dessen Stelle kam ein Generator, wie er üblicherweise zur Stromerzeugung genutzt wird. Einen solchen Generator kann man üblicherweise innerhalb einer Preisspanne zwischen 100 und um die 1.000 Euro oder mehr im Internet oder bei entsprechenden Händlern im Laden erwerben.

Der pensionierte Professor wählte ein etwas besseres Modell, das für Zuverlässigkeit bekannt ist. Dem verpasste er in einer Remise seines kleinen ländlichen Anwesens, das er zu einer „Bastelbude“ umfunktioniert hatte, erst einmal einen anderen Schalldämpfer mit einem speziellen Katalysator. Man sollte das Aggregat nicht hören und auch nicht riechen können. Zusätzlich wurde der Generator noch verkapselt. Nach außen bestanden zum Schluss nur noch zwei wesentliche Rohrverbindungen für die Ansaugfrischluft und das Abgas. Das würde man einatmen können, ohne sich zu vergiften, hieß es. Untergebracht wurde das Stromaggregat an der Stelle des ausgebauten Ottomotors.

Nichts ist unmöglich: Gewusst wie

Weil der Fahrzeughersteller sich dauerhaft zierte, die Schaltung der elektronischen Hybrid-Steuerung herauszurücken, machte der Professor kurzen Prozess: Er riss alles in dieser Hinsicht Vorhandene heraus und entwickelte eine eigene programmierbare Schaltung. Diese sollte folgende Aufgaben erfüllen:

  • Wenn das Auto steht und verriegelt ist, springt automatisch der Generator an und lädt den verbliebenen Hochvolt-Akku für den nur noch möglichen reinen E-Betrieb. (Die Automatik lässt sich aber auch abschalten, falls man nur aus der Steckdose laden möchte.)
  • Außerdem wird ein 12 Volt-Akku geladen, der den Steuercomputer und andere Einrichtungen wie die Zentralverriegelung mit Strom versorgt.
  • Während des Fahrbetriebs läuft auch eine 12 Volt-Lichtmaschine mit, die jetzt das Laden den 12 Volt-Akkus übernimmt, aus dem alle anderen elektrischen Einrichtungen wie Blinker und Fahrlicht mit Strom versorgt werden.
  • Das Programm war auch dafür zuständig, absolut zuverlässig zu gewährleisten, dass sich während des Fahrbetriebs der Generator nicht zuschalten ließ.
    Außerdem:
  • In seiner Garage sollte man den Fahrakku an einer gewöhnlichen Schuko-Steckdose aufladen können.

Um nicht nur die wenigen rund 50 bis 60 Kilometer mit diesem umfunktionierten Vehikel zurücklegen zu können, hatte der Professor sich einen zweiten Hochvolt-Akku besorgt, den er parallel schaltete. Nun waren bequem bis zu mindestens 100 Kilometer „drin“…

Das ideale Stadtauto?

Die Statistik zum Verhalten aller Fahrzeugnutzer belegt, dass die meisten Autofahrer nur jeweils Kurzstrecken fahren, wenn es nicht gerade in den Urlaub geht. Morgens zur Arbeit, abends zurück nach Hause. Oder am Wochenende für Einkäufe zum Markt, zum Discounter, zum Drogeriemarkt, zum Bäcker oder Metzger. Wie bei den meisten „Fahrern“ steht das geliebte Blech nur herum. (Der Autor benutzt seinen Mittelklassewagen in der Woche für gerade mal zwei oder drei Stunden Fahrzeit. Will heißen: Von den sieben Tagen oder 168 Stunden einer Woche steht das Auto über 98 Prozent der Zeit nur herum.) Würde jemand an fünf Tagen der Woche jeweils eine Stunde für die Fahrt zur Arbeit benötigen und später eine Stunde für die Rückfahrt, käme er auf 10 Stunden. Nutzt er das Auto dann am Wochenende für fünf Stunden, würde bei ihm das Fahrzeug zu 91 Prozent nicht genutzt.

Die meisten Menschen kämen mit einem „Stadtauto“ völlig aus.
Mit einem „E-Auto ohne Steckdose“ hätten sie keine Probleme: Nutzen sie es, fährt es rein elektrisch; steht es, lädt es mit dem Generator seine Akkus geräuschlos auf, bis sie voll geladen sind. Weder Spezial-Steckdose noch -Stecker sind notwendig; die verteuernde Infrastruktur für Strom-Zapfsäulen samt Karten- und Abrechnungssystem wird überflüssig. Auch entfällt die Abhängigkeit von nur einem bestimmten Anbieter.

Würde sich ein solches Auto als Massenvehikel beliebt machen, könnte auch die Deutsche Bahn ein Geschäft wittern und auf zahlreichen Strecken Autozüge fahren lassen. „Das wäre doch was“, spekuliert der Tüftler, „vermutlich könnte die Bahn bei vernünftigen Preisen richtig Geld verdienen. Eine solche Kombi-Lösung würde die Fernstraßen ganz erheblich entlasten. Und auch der Stress am Steuer wäre viel geringer.“ Dann aber fällt ihm noch ein: „Eine solche Lösung wäre viel zu vernünftig, viel zu praktisch… – deshalb wird es sie nicht geben…“

Der eigentliche Unterschied

Bis auf einige wenig attraktive Ausnahmen benötigen E-Autos eine besondere Infrastruktur mit Einrichtungen für die Identifizierung des Fahrzeughalters, Zugriffs- und Abrechnungskontrolle für die Stromabnahme und Erfassungs- sowie Verwaltungseinrichtungen beim Versorger. Die Verbindung zwischen Fahrzeug und Strom-Zapfstelle ist weitgehend ungeschützt Fremdeingriffen (Vandalismus!) ausgesetzt. Fällt aus welchem Grunde auch immer die allgemeine die Stromversorgung aus (totaler „Blackout“), gibt es keinen „Saft“ und auch keine Mobilität mehr. Der Stromversorger kann (aus welchem Grunde auch immer) den Kunden „aussperren“ und ihm die Nutzung des Fahrzeuges unmöglich machen. Wird von einer Bank die Scheckkarte gesperrt, hilft Bargeld weiter. Wird aber der Zugriff auf die Stromquelle gesperrt, etwa auch aus einem technischen Versehen bei einer Computerpanne, ist das für die Automobilität des Betroffenen erst einmal ein Totalschaden.

Die Abhängigkeit ist total und mit verteuernden Komponenten belastet, was die Unterhaltskosten hoch treibt. Und es hapert, denn bislang gilt, wie GOLEM meldet: „Ohne Lademöglichkeiten werden keine Elektroautos gekauft, und ohne genügend Elektroautos keine Ladesäulen aufgestellt.“ Nun wollen die Stromkonzerne mit Unterstützung des Bundes (also mit der Hilfe auch nicht motorisierter Steuerzahler!) „Hunderte“ sogenannter Ladepunkte aufstellen. Damit mögen dann auch die Macht der Stromlieferanten und die Abhängigkeit von ihnen weiter ausufern.

Das von dem Professor entwickelte E-Auto ist dagegen wie jedes übliche Auto mit Verbrennungsmotor nur von einer Tankstelle abhängig, die Benzin liefert. Das Elektrizitätswerk für die Lieferung des notwendigen Stroms befindet sich im Auto selbst unter der Motorhaube. Es fährt mit und liefert, sobald das Auto steht und verriegelt ist. Doch ein weiterer großer Unterschied dürfte für jene Leute von erheblicher Bedeutung sein, die sich nicht von Ungewissheiten abhängig machen und nicht sehr gravierend „ausschnüffeln“ lassen wollen. Bekannt wurde nämlich, dass die E-Autos namhafter Hersteller umfangreiche Datenpakete an ihre Hersteller senden, von denen niemand weiß, was diese im Einzelfall enthalten. In einem bekannt gewordenen Fall wurde der Hersteller BMW von einem Landgericht gezwungen, vom Fahrzeug empfangene Daten herauszugeben. Dadurch sagte das Auto selbst gegen seinen Fahrer aus. Bei dem Fahrzeug (Einser-BMW) handelte es sich „nur“ um einen Verbrenner. Bei einem E-Auto werden jedoch allein schon zu Abrechnungszwecken noch viel mehr Daten an Geschäftspartner des Benutzers übertragen.

Ein Haken ist der Professor selbst

Obwohl seine Entwicklung einwandfrei und zuverlässig funktioniert, hat der Professor sie sich nicht schützen lassen. Er hat sie aber „an geeigneter Stelle“, wie es es ausdrückt, publiziert, wodurch sie „vogelfrei“ wurde. Jeder, der die Publikation kennt, kann ein entsprechendes Fahrzeug nachbauen, ohne Patente zu verletzen. Das träfe auch für einen im Markt vertretenen Großserien-Hersteller zu.

Nun denn: Kommet her und bedient auch! Beglückt die Welt mit einem „Stadtauto“, das sicherlich auch ein nützlicher Lieferwagen sein könnte.

Aber nichts da. – Nur ein einziger namhafter Hersteller hatte sich gemeldet, wollte aber exklusiv „alle Rechte“ an der Entwicklung erwerben. Da hätte sich patentrechtlich noch etwas „drehen“ lassen, doch der Professor wollte nicht. – Also wurde nichts daraus. Den alten Mann freut das sogar: „Ich kenne die Bande, habe in meinem Beruf genug mit denen zu tun gehabt.“ Gefahren wurde die als Prototyp zugelassene Eigenkonstruktion auch von zwei Experten verschiedener westdeutscher Hochschulen. Die waren jeder für sich sehr angetan, meinten aber – jeder für sich – bei einer etwaigen „Unterstützung des Projektes“ später auch „finanziell eingebunden sein“ zu müssen. Auch diese Art von Ansinnen war dem Professor nicht unbekannt. Er warf die Leute hinaus.

Jetzt lebt er glücklich in einem schuldenfreien Eigentum zwischen Wald und Wiese, lauscht gern der zwitschernden Vogelschar ringsum, verschenkt von seiner stattlichen Pension an Kindergärten, was er nicht braucht, blinzelt frühmorgens von seinem Frühstück aus durch üppige Glasfenster über die Nebelschwaden im Tal hinweg in die aufgehende Sonne und möchte „den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen“. Seine Frau ist verstorben, seine Abkömmlinge machen Geld in Asien und in den USA und melden sich ganz selten einmal über Skype. Dass er eine Enkelin hatte, erfuhr der Professor erst an deren erstem Geburtstag.

„That’s life!“ – In seinem weiträumigen „Livingroom“ sieht der Professor gern auf ein mannshohes Bild von Albert Einstein, wie der die Zunge herausstreckt.

Aus und vorbei?

Der Tod eines Menschen kann aus einer aktuellen Geschichte schnell ein Relikt machen. Der Professor hat jetzt seine Ruhe auf einem sehr stillen Waldfriedhof. Der Verbleib des hervorragend funktionierenden e-Autos ist unbekannt. Die Nachlassverwaltung will von einer entsprechenden Entwicklung nicht einmal etwas erfahren und nichts Entsprechendes vorgefunden haben. Eine mit Mühe ermittelte Erbin „weiß von nichts“. Zwar gibt es ein Foto von dem sensationellen Auto, bei dem allerdings kein Kennzeichen zu erkennen ist, doch ist darauf nichts anderes zu sehen als ein ganz gewöhnlicher älterer Auris Hybrid.

Ist damit die „Story“ tot und zu Ende?

  • – mlskbh –

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– Dieser Beitrag wurde nur durch strenge Verschwiegenheit-Auflagen möglich. – 

Unsere Angela von Sinnen

Hella von Sinnen, die laute Ulknudel, blödelt von Berufs wegen auf Bühnen und im Fernsehen. Eine „Angela von Sinnen“ profiliert sich als Kunstfigur, die im Führerbunker „Kanzleramt“ gastiert. Gäbe es zum „Unwort des Jahres“ auch einen „Unsatz des Jahres“, könnte die BRD-Regierungskünstlerin mit „Wir schaffen das!“ in die Annalen eingehen. Als Unwort sollte sich – wenn auch chancenlos – „Willkommenskultur“ bewerben.
Aber da ist ja noch viel mehr…

Wie frei ein Land ist, merkt man an den Fragen, die Journalisten zu stellen wagen. An deren Art, wie sie einer Sache durch Nachfragen auf den Grund gehen oder Fragen eher wie Wattebäuschchen werfen, damit sie nicht wehtun. Darin sind die meisten deutschen Journalisten mittlerweile schon Meister ihres Faches.

Nicht so die Schweizer und etwa die Österreicher. Sieht man sich „10 vor 10“ oder „ZIB“ an, mag man sich im falschen Film fühlen: Wo gibt’s denn so was? Was nehmen sich die Moderatorinnen oder Moderatoren da heraus? Welch eine Frechheit, Studiogästen derart unverschämt auf den Zahn zu fühlen! – Pfui! – Und dann auch noch diese penetrante Ausfragerei in der RUNDSCHAU-Sendung des Schweizer Fernsehens. So etwas gehört sich einfach nicht.

Es geht auch ohne

Ein erbarmungsloses Schicksal hat es gefügt, dass bundesdeutsche Politiker fast nur noch durch gezielte Interviews in ausgewählten Medien zu ihrem Handeln Antworten auf nicht gestellte Fragen geben. Die passenden Fragen muss man sich denken, und das Handeln muss man durchschauen können. In den gängigen Medien kommt es kaum vor, dass solche Fragen je gestellt werden. Eine Frage „Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass die Kanzlerin nicht mehr ganz bei Sinnen ist?“ braucht man gar nicht erst zu stellen. So etwas würde auch kaum jemand zu fragen wagen. Dass aber eine derartige Frage gedanklich bereits gestellt worden sein könnte, zeigen die „Statements“ etwa von Sigmar Gabriel (SPD) oder von Horst Seehofer (CSU). Auch rangniedrige CDU-Politiker ließen sich zu Äußerungen hinreißen, als gingen sie mit ihrer eigenen Parteipolitik und speziell mit der Kanzlerdarstellerin keineswegs mehr konform. Als sei da jemand geistig weggetreten gewesen und habe dadurch eine „Lawine“ losgetreten. – Angela von Sinnen?

„Angela von Sinnen“ mag sich auch daraus ergeben, dass dieser Kunstfigur eine leibhaftige Person innewohnt, die einstmals als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unter Eid beteuert hat, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Jeder sieht und erlebt es bis dato täglich, dass durch Eigenmächtigkeiten der Kunstfigur der Nutzen von teils gewaltsam auf deutschen Boden gelangenden Ausländern gemehrt und ein Schaden für das deutsche Volk verursacht wird. Schon jetzt wird der mittelfristige „Schaden“ auf fünfzig Milliarden Euro oder noch mehr geschätzt.

Weshalb kann sich diese Frau von Sinnen das leisten?

Ganz einfach:
Sie ist in einem Staat sozialisiert worden, in dem ausschließlich „die da oben“ in der Politik etwas zu bestimmen hatten und „von unten“ nur Zustimmung kommen durfte.

So etwas funktioniert (studiert/probiert) offenbar auch in einer vorgeblich intakten Demokratie, in der sich „Honecker“s und „Mielke“s unter vielerlei Namen vor allem durch Versäumnisse profilieren und vom Volk wieder„gewählt“ werden.

So what?

Milliarden Euro, jedoch als Schadenersatz, mögen auch einige Stromkonzerne vom Steuerzahler fordern. Da hat eine „Angela von Sinnen“ erst eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in der BRD durchgesetzt. Nachdem Fukushima in die Luft geflogen war und weite Teile Japans unbewohnbar wurden, hat eben jene selbe „Angela“ noch einmal „nachgedacht“, worüber nachzudenken sie zuvor wohl unfähig zu sein hatte, und das Abschalten älterer Atommeiler in der Bundesrepublik Deutschland verfügt. – Einfach so, per Ukas die Mufti. Kindergärten, Straßenbau, Schul- und Brückensanierungen können ja warten. Dafür ist ja schon traditionell kein Geld da. – So what?

Nun hat diese Angela mit ihren Unsatz „Wir schaffen das!“ und durch Selfies mit Eindringlingen weltweit den Eindruck vermittelt, dass sich die Bundesrepublik Deutschland darüber freut, wenn sie von einer Flüchtlings-„Lawine“ überrollt wird und die gründliche deutsche Bürokratie so nebenbei in Ohnmacht fällt. Die Deutung der Flüchtlingswelle (schon mehr als 800.000 in 2016 und davon Hunderttausende unerfasst durchs Land geisternd) als eine „Lawine“ hat sich der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble herausgenommen. Dafür bekam er aus vielen Richtungen derbe Schläge. Denn eine „Lawine“ ist bekanntlich eine Naturkatastrophe, die alles unter sich begraben kann. Schlimm… – so etwas zu sagen. Doch Schäuble machte es noch schlimmer, weil er gesagt haben soll (n-tv): „Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht.“ Und noch viel schlimmer: Auch er, Schäuble, wisse nicht, ob die Lawine schon im Tal sei oder noch im oberen Drittel des Hangs stecke. Und (n-tv): „Mit anderen Worten: Das Schlimmste könnte womöglich erst noch kommen.“

Nachdem die Flüchtlings-Lawine das offene Scheunentor zur Bundesrepublik Deutschland sogar aus den Angeln gedrückt hatte, wurde es anscheinend auch der Kanzlerdarstellerin etwas mulmig. Während sie stets bei dem blieb, was sie einmal gesagt hatte („Wir schaffen das!“), und ihre eklatanten Verstöße gegen die Dublin- und Schengen-Vorschriften fortsetzte, ächzten ihre Vasallen im Kabinett und in den Bundesländern unter der Last, Schadensbegrenzungen zu erfinden und umzusetzen. Über Absichtserklärungen sind sie dabei kaum hinaus gekommen. Sie stolperten lediglich von einer Planungsphase in die nächste und verkündeten am laufenden Band ihre Leersätze, wie sie die Probleme zu meistern gedenken.

Die Retter in der Not

Währenddessen zeigte die „Zivilgesellschaft“, dass sie es ohne Politik und beamtete Bürokratie gerade in einem Ernst- und Notfall wie dem der Flüchtlingslawine besser kann als die Ordnungsmacht von Staats wegen. Auch einige Bürgermeister in kleineren Ortschaften bewiesen, dass sie nicht nur Politiker sein konnten, sondern auch vernünftige Menschen mit Herz und Verstand. Sie betrieben dabei das, was die Politiker der Bundesrepublik Deutschland seit Jahrzehnten nicht geschafft hatten: Integration von Anfang an. Doch gemessen am Gesamtproblem, zu dem sich die hohe Politik in den Quatschbuden von Illner, Maischberger, Will und Co nur gegenseitig anzupinkeln versteht, statt es wirksam einer Lösung nahe zu bringen, kann das nur ein Tropfen auf einen heißen Stein sein.

Die wichtigste und wohl auch unbotmäßigste Frage ist allem Anschein nach noch nicht gestellt worden: „Was sind das für Demokraten und Sachwalter in den höchsten politischen Ämtern, die es hinnehmen, dass eine Autokratin ,anscheinend unkontrolliert politische Macht ausübt und keinerlei verfassungsmäßigen Beschränkungen unterworfen‘ zu sein scheint?“ In der Wikipedia lässt sich nachlesen: „Als Autokraten (altgr. αυτοκράτης autokrátes ‚selbst Herrschender‘) bezeichnet man dementsprechend einen Allein- bzw. Selbstherrscher, der in einem bestimmten Gebiet die Herrschaftsgewalt aus eigener Machtvollkommenheit ausübt und in seiner Machtfülle durch nichts und niemanden eingeschränkt ist. – Der Ausdruck Autokrat wird umgangssprachlich auch für einen selbstherrlichen Menschen verwendet.“

Was und wer ist die Kunstfigur „Angela von Sinnen“, die ja wohl kaum eine Bundeskanzlerin in der Bundesrepublik Deutschland sein kann, als welche sie zwar die „Richtlinien der Politik“ vorgeben darf, aber gravierende und das Volk vielleicht sogar erheblich – wenn nicht gefährlich – belastende Maßnahmen erst über Kabinett und Parlament auf den Weg bringen sollte? Die oder der Vorstandsvorsitzende eines Großunternehmens, die oder der eigenmächtig und irreparabel eine Entscheidung trifft, welche den Bilanzen und auch der Belegschaft erheblich schadet, findet sich schnell an der frischen Luft wieder. Beim größten Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland, nämlich der Bundesrepublik Deutschland selber, gehen anscheinend die Uhren anders. Da kann durch die Eigenmächtigkeit einer „Angela von Sinnen“ sogar die gesamte Europäische Union Schaden nehmen, da können als Folge ihres Handelns die Staaten der Europäischen Union entzweit werden, da können entgegen den Fortschritten von Schengen die Grenzen wieder dichtgemacht und sogar mit stacheligen Zäunen bewehrt werden, ohne dass die Verursacherin einen Platzverweis bekommt.

Das ist Politik

Das ist jene Kunst, die immer wieder Probleme zu lösen verspricht, die sie selbst erst verursacht hat. Politik als Vorstellung von Gauklern, denen das Misslingen ihrer Kunststücke immer wieder vorgehalten wird, die jedoch trotz allem vom „Stimmvieh“ immer wieder „gewählt“ werden. Dabei bedeutet das magere Kreuz bei Wahlen kaum mehr als ein „Was man hat, das hat man“, und sofern man was hat, möchte man es gern behalten. Wer nichts hat, geht einfach nicht mehr wählen. Derart erringen die Nichtwähler immer häufiger und deutlich mühelos die absolute Mehrheit unter den Wahlberechtigten.

So mag es auch mit den „Demokraten“ in den Parlamenten und in den hohen Machtpositionen sein, dass auch sie denken „Was man hat, das hat man!“ und nicht durch eine Rebellion gegen eine „Angela von Sinnen“ ihre Pfründe und Privilegien gefährden wollen. Die wirklichen Probleme und einen etwaigen Schaden hat ja auch nur das Volk. Politik findet jedoch „über des Volkes Gewimmel“ (angeblich von H. Kohl) statt.

Islamisierung?

Keine Sorge:
Eine Islamisierung wird es nicht geben. Auch keine Ghettos. Erst recht nicht eine Ausdehnung von Parallelgesellschaften. So etwas ist in der Bundesrepublik Deutschland einfach nicht denkbar.

– mlskbh –
© 2017 by M. Grosner, Essen an der Ruhr

„KRIEG“ ist angeboren

Krieg und Sieg

Schon im Mutterleib tödlicher Konkurrenzkampf: „Zur Fortpflanzung paaren sich Weibchen von Sandtigerhaien mit mehreren Männchen. Doch nur wenige Kopulationspartner zeugen tatsächlich Nachwuchs. Denn in der Gebärmutter fressen die am ehesten schlüpfenden Nachkommen ihre Geschwister auf.“ Hier nachzulesen.

Schlimmer geht es nicht. – Noch nicht geboren und schon tödliches Vergreifen an Mitgeschöpfen. Menschen warten damit, bis sie durch eine entsprechende Erziehung kulturell und zivilisatorisch integriert sind. Dann dürfen sie im Rahmen gesetzlicher und politischer Zielsetzung andere Menschen umbringen, sich als „Mörder“ an Mitgeschöpfen der gleichen Art vergreifen. (Hier ein Urteil zu „Soldaten sind Mörder“.) Sie dürfen sich dabei – im Einklang mit ihrer Kirche – „in treuer Pflichterfüllung für Volk und Vaterland“ auch selber ermorden lassen.

Aber langsam: Was ist überhaupt ein „Krieg“? – Lassen wir außer acht, was Wikipedia dazu sagen mag; brechen wir „Krieg“ herunter auf einen möglichst kleinen Nenner. Dann ist Krieg das Durchsetzen einer Absicht gegenüber einer anderen Absicht. Die Absichten können sogar identisch sein: Zwei Unternehmen konkurrieren mit gleichen Produkten und wollen einen Markt für sich allein erobern; dabei wollen beide Unternehmen ihre Konkurrenz völlig aus dem Markt drängen, also vernichten. – Ist das dann ein „Krieg“? – Ja, es ist ein Vernichtungsfeldzug, der nicht nur eine Konkurrenz aus dem Markt verdrängen soll, sondern auch die Existenz vieler Arbeitnehmer gefährdet. Diese Menschen stellen nur ein Produkt her und sind an dem eigentlichen Feldzug nicht einmal selbst beteiligt. Sie werden zu Kollateralschäden, zu in Kauf genommenen Opfern.

Es geht jedoch noch einige Nummern kleiner. Es fängt im Sandkasten an. Hat schon jemand über eine längere Zeit spielende Kinder in einem Sandkasten beobachten können, ohne dass es irgendwann zu einem heftigen Streit kam? Eine dem Autor nahestehende Kindergärtnerin verneint diese Frage heftig. Sie meint unter Verweis auf Sprachgebrauch, dass um „Hackordnungen“ gestritten wird, bis ein „Hahn im Korb“ und ein „Prügelknabe“ feststehen. Es geht dabei auch um die Bildung einer danach „vertrauten“ Umgebung.

Sehen wir uns in unserem täglichen Leben nach allem um, was sich – überspitzt – auch als „Krieg“ bezeichnen lässt, werden wir reichlich fündig. Der Impuls zur Führung von Kriegen (von Kämpfen um Vorteile) steckt in jedem Individuum. Er kommt aus lebensnotwendigen genetischen Veranlagungen zur Selbsterhaltung und zur Arterhaltung. Er stammt aus „Trieben“, die man auch als wesentliche Grundtriebe bezeichnen könnte.

Der Selbsterhaltungstrieb lässt jeden Menschen um die Vermeidung von Mangel oder Untergang kämpfen… – zur Not „bis aufs Messer“. Kritisch und unheilvoll wirkt dieser Trieb erst, wenn er zur Gier wird. Die Gier ist prinzipiell nicht verwerflich, denn sie soll dafür sorgen, dass über den Tag hinaus Lebensnotwendiges als Vorrat verfügbar ist. Aber wir leben nicht mehr in Zeiten, in denen fast jeder Mensch daran beteiligt war, eine Ernte einzufahren sowie in Kellern, Scheunen, Schobern und Ställen ein „Überwintern“ zu ermöglichen. Heute konsumieren wir überwiegend „Produkte“, die uns als notwendig nur eingeredet wurden. Diese Dinge (auch Nutzungsrechte) werden mit Geld erworben, das sich – gierig bis zur Maßlosigkeit! – ebenfalls horten und zur Selbstvermehrung sogar „anlegen“ lässt.
Der Arterhaltungstrieb („Frauen und Kinder zuerst!“) ist sozusagen der Selbsterhaltungstrieb einer Art. Innerhalb einer Art herrscht überwiegend eine „Beißhemmung“. Diese soll dafür sorgen, dass sich Angehörige einer Art nicht selbst dezimieren, sondern möglichst nur ihrem Fortpflanzungstrieb folgen und sich also vermehren und weiter ausbreiten.

Für „Krieg“ (Kampf um einen „Sieg“) gibt es außer zum  Beispiel „Konkurrenzkampf“ auch einen weiteren Ausdruck: „Wettbewerb“, so etwa auch den „sportlichen“ Wettbewerb. Betrachten wir die geradezu pompösen Ausuferungen bei der Austragung von Fußballweltmeisterschaften und Olympiaden, wird uns vielleicht bewusst, wohin Gier und Maßlosigkeit über den Umweg „wirtschaftlicher Interessen“ führen können.

Aktuell besonders auffallend, deshalb hier erwähnt:
Wie hat sich beim Fussball die sogenannte „Hooligan“-Szene entwickelt? – Wie kann es sein, dass zum Beispiel Borussia-Fans in Dortmund vor einem Spiel gegen Leipzig völlig ungebremst auf angereiste Menschen aus Leipzig eindroschen, sogar auf Frauen und Kinder? Sie wüteten wie ein entfesselter Mob, warfen mit Eiern, Flaschen und Steinen und schlugen dabei derart brutal zu, dass jemand besinnungslos aufs Pflaster knallte wie ein Pfahl. Im Stadion entrollten sie in ihrer Kurve ein Meer von riesigen Bannern. Auf einem davon: »PFLASTERSTEINE AUF DIE BULLEN« Auf einem anderen: »BULLEN SCHLACHTEN« – Wie konnte es sein, dass die vielen vorbereiteten und voluminösen Plakate voller Beleidigungen an der Polizei vorbei ins Stadion gelangten? Welchen Sinn sollte es machen, die Polizei ganz gezielt als unerwünschte Deppen vorzuführen?
Was ist der tiefere Grund für so viel Hass und Gewalt? (HIER ein Bild.)

Das war ein gewollter und durchgeplanter „Krieg“.
Doch welche Art von Krieg aus welcher Motivation? – Vermutlich ein „Kompensationskrieg“. Der angestrebte Vorteil (Gewinn) muss ja nicht aus materieller Bereicherung bestehen; er kann auch in der Kompensation von Gefühlen gesehen werden, die aus gescheiterter Sozialisation (als Anpassung an geltende Normen) herrühren mögen. Es geht vielleicht um eine besondere Form, „Macht“ zu zeigen, durch die eine wie auch immer empfundene „Ohnmacht“ kompensiert werden mag. Und: Man ist etwas „Besonderes“, was der Eitelkeit schmeichelt.

Wer weiß?

Uns sollte allerdings auch auffallen, welche Rolle „Macht“ als Zielobjekt für menschliches Bestreben nicht nur spielen kann, sondern effektiv auf allen Gesellschaftsebenen und in vielen Institutionen tatsächlich spielt. Immer größere und mächtigere Konglomerate global agierender Unternehmen versuchen immer heftiger und findiger, andere Unternehmen mit gleicher Zielsetzung aus dem Markt zu verdrängen. Größter „Erfolg“ wäre eine Vernichtung von Konkurrenz, falls man sie nicht einfach aufkaufen kann. Ein auffallendes und jedem offenkundiges Paradebeispiel bietet die Art, wie der Versandhändler AMAZON dem örtlichen Einzelhandel einen Todesstoß nach dem anderen versetzt. In den USA stehen schon zahlreiche Kaufhäuser und Ladenstraßen leer, weil die Kundschaft zum Versandhandel abgewandert ist. Noch wird vermieden, dass dieser Zustand auf die Aktienmärkte und die Banken durchschlägt.

Das eigentliche Übel in dieser Welt ist die Gier, auch Habgier genannt. Ihre Kehrseite ist die Missgunst (nicht der Neid schlechthin). Dieses Übel hat mit Rationalität nichts mehr zu tun, durchwuchert jedoch alle Daseinsbereiche.

Was aber bedeuten Gier, insbesondere Machtgier?
Wenn ein Kaufmann oder ein Bankier bereits über 100 oder 200 Millionen verfügt und jedes Jahr 1 Million für ein Luxusleben ausgibt, wozu dann das Streben nach 300 oder 500 Millionen, vielleicht sogar nach der Milliarde?
Wozu prekäre Arbeitsplätze schaffen, wissentlich Subunternehmer mit illegalen Arbeitern beschäftigen, um noch schneller die nächsten Millionen voll zu kriegen, die Konkurrenz noch leichter unterbieten zu können, gar in die Pleite zu treiben und vom Markt zu fegen?

Wofür?
Warum auch noch Wohn- und Firmensitze ins Ausland verschieben, um Steuern zu sparen und dem Staat dadurch auch Mittel für soziale Aufgaben zu schmälern? Warum sich auch noch beweisen, dass man zur Befriedigung seiner Gier die Macht hat, sich Bürgerpflichten zu entziehen, denen die abhängig beschäftigten Bürger nicht entfliehen können?

Ringen um Macht ist verbreiteter Teil von Hackordnung und bestimmt in unheilvollem Ausmaß insbesondere die Politik bis in die höchsten Spitzen. Diese jedoch müssten am besten wissen, was „Volkswohl“ oder „Gemeinwohl“ zu bedeuten hat, und ihre politische Macht dafür einsetzen, dass niemand sich in parasitäres Niemandsland absetzen kann; dass jeder Bürger sich in gleicher Weise der Gemeinschaft verpflichtet zu fühlen hat und seinen Pflichten auch nachkommt.
Warum tun sie das nicht?
Warum nehmen sie maßlose Befriedigung von Gier sogar hin?
(Siehe dazu die Managergehälter und Boni sogar bei Versagen.)

Darf man – mit Recht – fragen, ob viele sogar bewunderte „Erfolgsmenschen“ nicht ganz richtig im Kopf sind, sogar als „asozial“ betrachtet werden sollten?
Und sind es nicht gerade die Parteien, die dem Volk Wasser predigen und selbst in schamloser Weise Wein saufen?

Das ist etwas kompliziert.
Wer mit wachen Augen durch die Welt geht, wird vielleicht bemerkt haben, dass sich bestimmte Charakterzüge und Verhaltensweisen nicht nur bei einzelnen Menschen erkennen lassen, sondern in gleicher Weise auch bei Familien, Gruppen, Vereinigungen, Parteien oder ganz allgemein bei thematisch festgelegten Organisationen, also auch Kirchen. Sie alle können sich verbünden oder im Wettstreit zueinander stehen. Das trifft dann auch auf Stämme, Landsmannschaften, Völker und Staaten zu. Es gibt sogar – was hier nicht besonders betont werden soll – eine Betrachtungsweise, die ein „Volk“ wie eine „Person“, als eine spezielle Art von Individuum ansieht und ihm eine „Seele“ zuerkennt. So weit muss man nicht gehen. Es gibt ja zum Beispiel den Begriff „Korpsgeist“ bei einer emotionalen „Gemeinschaft innerhalb einer objektiv abgrenzbaren Gesellschaftsgruppe“ (siehe auch hier). Geläufig sind zudem Begriffe wie Kameradschaft, Solidarität, Corporate Identity, Teamgeist und etwa Gruppendenken. Dem steht der ausgrenzende Begriff „Abweichler“ gegenüber. Abweichler sind grundsätzlich die „Bösen“, die nicht ins Konzept passen. Heute werden sie vorwiegend als nicht „politisch korrekt“ oder von Phobien besessen gebrandmarkt. Sie passen nicht in einen gesellschaftlich gerade propagierten „Mainstream“, dem insbesondere in maßgeblichen Medien gehuldigt wird.

Es ist doch höchst seltsam:
Wenn ein Politiker etwas mitteilen möchte, wählt er dazu sehr oft eine Zeitung oder eine Rundfunkanstalt aus. Da wird aber selten journalistisch Klartext produziert. Meist ist es so, dass hernach die gesamte Medienlandschaft über die „Nachricht“ herfällt und mit Deutungen verständlich zu machen versucht, was denn nun de facto gemeint war oder ist… – oder aber ganz schlimm und verwerflich ist.

Ist auf „die Medien“ so sehr Verlass, dass sie es schon richten werden, alles und jedes selbst dem Hinterwäldler politisch korrekt zu verklickern?
Werden nicht vielmehr Berichterstattung und Meinung oft sogar peinlich auffällig vermischt?
Ist nicht „Lügenpresse“ eigentlich nur ein Synonym für eine überwiegend nicht mehr vertrauenswürdige Medienlandschaft?

Auffällig:
Journalisten trauen sich jetzt immer mehr, scheinbar kritisch aufeinander zu schießen, ohne dabei das Boot „politsch korrekter“ Verhaltensweise zu verlassen. Unterm Strich treiben sie weiter im verdächtig gewordenen Mainstream. Etwas anderes lässt ihre Konditionierung nicht mehr zu…
Oder:
Sie haben einfach Angst, ihren Job einzubüßen, wenn sie nicht „brav“ sind.

Wer ist nun daran interessiert, diese offenkundigen Schwachstellen in der gesellschaftlichen Konstruktion und Verhaltensweise zu eigenem Vorteil auszunutzen? – Der Antwort auf diese Frage kommt man nahe, wenn man weiter fragt, wer den größten Nutzen haben mag, die größten Machtpotentiale aufweist und weltweit das Handeln der meisten Staaten dominiert und im engeren Sinn sogar weltweit als Schlüsselindustrie gelten mag. Diese Industrie weist die umfangreichsten Forschungspotentiale auf, ist ständig auf der Suche nach Innovationen, durch die vorhandene Produkte von „Gegnern“ überflügelt werden können, und saugt aus der wirtschaftlichen Leistungskraft von Völkern anderweitig fehlende und dringend benötigte Kaufkraft ab.

Es handelt sich um die Rüstungsindustrie.

Diese Industrie erzeugt (außer für die Ausstattung ziviler Ordnungskräfte) nichts anderes als Werkzeuge zur Bedrohung und Vernichtung von Mitmenschen auf dieser einen Welt, aus der sie ja nicht herausfallen können. Diese Industrie benötigt, um blühen und gedeihen zu können, die Angst von Völkern, von Staaten voreinander. Systematisch wird dafür gesorgt, dass Völker sich bedroht fühlen und möglichst viele andere Völker oder Stämme als Bedrohung empfinden. Fatal wirkt sich aus, dass über die Wirklichkeit von Bedrohungen nicht die Politiker entscheiden, sondern die Militärs mit ihren Einrichtungen zur Einschätzung von „Bedrohungslagen“, die sie nicht selber provozieren. Sie geben der Politik auch die Marschrichtung für die Beschaffung ihrer liebsten Spielzeuge vor: Waffen und sonstiges Kriegsgerät.

Präsident Dwight D. Eisenhower sprach argwöhnisch und prophetisch von einem aufkommenden „militärisch-industriellen Komplex“, der die Maximen der US-amerikanischen Politik beherrschen könnte. Heutzutage tut dieser Komplex es ohne jeden Zweifel. (Als sehr kritisch wird auch angesehen, dass eine Privatbank, die FED, die amerikanische Geldpolitik bestimmt.)

Hinsichtlich geheimnisvoller Kräfte, die sich der Welt bemächtigen wollen, mag auch ein gewaltiges Monument zu denken geben, das als „Georgia Guidestones“ unbehelligt auf US-amerikanischen Territorium existieren darf. Diese Steine mag man „Orientierungstafeln von Georgia“ nennen. Orientierung von wem für wen? Immerhin wird auf diesen Tafeln in zahlreichen Sprachen unter anderem davon geträumt, die Menschheit um über 7 (sieben) Milliarden zu dezimieren und „in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur“ auf einem Bestand von etwa 500 Millionen zu halten. Wann soll eine Dezimierung auf welche Weise geschehen? Wer hat diesen Steinkoloss aufstellen lassen? Was treiben die geheimnisvollen und geheim gebliebenen Kräfte hinter diesen „Orientierungen“ sonst noch? Welchen Einfluss haben sie auf die amerikanische Politik? Wer beschwört auf den Steinen in mehreren Sprachen die Menschen, „kein Krebsgeschwür für diese Erde“ zu sein? Genau genommen sind sie heute genau das: ein Krebsgeschwür, ein Unfall der Natur, welche immer stärker aus dem Gleichgewicht zu geraten droht (Meeres- und Umweltverschmutzung, Klimaveränderung, Artensterben).

Da wird – je näher man draufschaut – ein Teufelskreis sichtbar, der auch darauf beruht, dass selbst die Militärs nur Menschen mit genetischen Prägungen sind: Umprogrammiert zwar auf längs- und parallel-schaltbare humanoide Roboter… – doch immerhin Menschen. Eigene Ängste und Wunschvorstellungen destillieren bei ihnen zu „Doktrinen“, die dann das politische Handeln prägen. Eine Vernunft, welche ein Ausbrechen aus diesem Teufelskreis ermöglichen würde, ist nirgendwo erkennbar. Es haben sich zu viele Interessenkreise überlagert. So wird eine Verringerung von Rüstungsproduktionen sogar mit Ängsten vor Arbeitsplatzverlusten konterkariert. Weil aber alle Rüstungsausgaben prinzipiell als verloren abgeschrieben werden müssen, könnte man mit entsprechender Phantasie Soldaten auch in „Friedensuniformen“ kleiden. Man könnte Waffenfabriken im Wege der Rüstungskonversion à fonds perdu andere Produkte wie Traktoren, Pflüge, Erntemaschinen und sonstiges Gerät herstellen lassen. Diese Produkte schickt man als „Geschenk“ zusammen mit den Friedenstruppen in Entwicklungsländer, um Hungers- und Wohnungsnöten abzuhelfen und anderen Völkern das Notwendige von unseren eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.
So etwas geht natürlich nicht.
Denn dann wäre man als Volk, als Staat den Bedrohungen durch andere Staaten ja „schutzlos“ ausgeliefert.

Doch man überlege einmal: Was hätte ein nuklear hochgerüstetes Russland davon, die nuklear ebenfalls hochgerüsteten USA zu überfallen? Was sollten die Russen mit den USA anfangen können? Nuklear vernichten? Was soll das bringen? Amerika besetzen und ausplündern? Wie soll das funktionieren?
Umgekehrt wird auch ein Schuh draus.
Was hätten die USA davon, Russland auszulöschen? Wie könnten sie ein nuklear verseuchtes Russland besetzen und ausbeuten (selbst angesichts noch so verlockender Bodenschätze)? Wie soll das funktionieren?

Welchen wirklichen Sinn soll es für den Iran machen, Israel auszulöschen? Was wäre die Folge, wenn Israel seine Atomwaffen gegen wen auch immer tatsächlich anwendet? Welcher Zacken würde England aus der Krone brechen, wenn es auf die Falkland-Insel verzichtet, statt wie unter Thatcher einen elenden Krieg um deren Besitz zu führen? Wäre es nicht sinnvoller, Argentinien diese Insel zu schenken und die immensen Kosten für dort stationiertes britisches Militär einzusparen?

Insbesondere die „westliche Welt“ betrachtet sich als „kultiviert“. Sie verweist stolz auf Literaten, Komponisten und große „Denker“. Sie ist stolz auf „Werte“ und Konventionen, die von ihr selbst unablässig mit Füßen getreten werden. Kaum jemand denkt an die Kultur der Chinesen, die sich weiter zurück verfolgen lässt, als sich die Wurzeln der westlichen Kultur historisch erkennen lassen. Welche Kulturleistung verdanken wir dem Christentum, in dessen Namen unermesslich gemordet wurde und das in Staaten vorherrscht, die den christlichen Geboten weitgehend überhaupt nicht entsprechen? Um wieviel kultivierter wurde die Welt durch die „Religion“ des Islam, der im Kern eine politische Verhaltensvorschrift darstellt, der die „Gläubigen“ absolut unterwürfig zu folgen haben?

Die Menschheit als Ganzes ist im höchsten Maße unkultiviert, weil ihr die wichtigste und sogar als denkbar mögliche Kulturleistung (noch) nicht gelungen ist: Die permanent wirksame Integration von „Vernunft“ als Handlungsmaxime in allen Daseinsbereichen.

Niemand kann behaupten, das sei neu. Immanuel Kant hat als maßgebliches Prinzip für Ethik formuliert: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ – Der Volksmund hat daraus gemacht: „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andren zu!“

Stattdessen:
In den letzten 6.000 Jahren wurden in rund 14.500 Kriegen 3,5 Milliarden Menschenleben vernichtet. Dabei wurde mit maximalem Vernichtungswillen gekämpft. Ständig wurden überlegenere Waffen erfunden und eingesetzt. „Wettrüsten“ gab es zu allen Zeiten. (Quelle: Nutopia Productions, 2012)

Aus all dem müsste man doch ableiten können, dass Politik in der gegenwärtigen Form das exakte Gegenteil von dem bewirkt, was sie immer wieder den Wählern zu leisten verspricht. Sie huldigt einer für die Gesellschaft jetzt schädlichen genetischen Prägung, die durch Kulturleistung überwunden werden müsste. Stattdessen tut Politik alles, um die im Titel enthaltene Behauptung zu rechtfertigen: »,KRIEG‘ ist angeboren«. Und sie tut nichts dafür, diesen kulturellen Geburtsfehler einer besonderen Spezies zu überwinden. Politische Parteien versprechen nur etwas wie Heilsbringer, versagen aber im sozialen Bereich zusehends, weil sie als Regierende Unsummen für finanzielle und militärische Abenteuer verpulvern. Und immer „kämpfen“ sie für etwas, mit dem sie Wähler nur ködern wollen, ohne es später auch zu „liefern“.

Es kommt ja bei ausgeweiteter Betrachtung noch schöner, schlimmer:
Was hat die Bundesrepublik dazu verführt, das Ausland durch so immense Exportüberschüsse gegenüber Deutschland zu verschulden?
Warum wurde der Euro-Kurs so flach (in etwas um rund 20 % zu niedrig?) gehalten und Deutschland dadurch sogar zu einem Billiglohnland, das nicht nur durch begehrte Qualitätsprodukte, sondern sogar durch Niedrigpreise im Weltmarkt konkurrieren kann? (Das Gejammer der Konzernlenker, man werde zu teuer und nicht mehr konkurrenzfähig, falls man Löhne erhöhe, ist nichts als eine dreiste Täuschung und Angstmache….)

War und ist das fair? – Immerhin hat weit über ein Jahrzehnt bei den meisten Bürgern die Kaufkraft der Nettolöhne in Deutschland nicht zugenommen.
(Zumindest hat das den frischgebackenen US-Präsidenten Trump auf die Palme getrieben und auf die Deutschen, auf deren Währungskrieg und den „Billig-Euro“ wütend gemacht. Falls es auch Goldman Sachs gefallen sollte, dürfte nun auch bald ein „Gegenkrieg“ ins Haus stehen…) 

Und, Nachsatz:
Warum ist die TOBIN-Steuer noch nicht eingeführt? Warum wird die unverantwortlich aufgeblähte Finanzwirtschaft immer und immer wieder geschont?

Zwischenruf: Riecht nicht alles, was wir täglich erleben, nach „Unfrieden“ und „Krieg“?

Man denke darüber nach:
Menschen müssen atmen, essen, trinken, schlafen, um zu überleben. Sie müssen Ihresgleichen – ob schwarz, weiß, rot, gelb, welcher Prägung oder was auch immer – nicht bekämpfen. Gier und Unersättlichkeit im emotionalen Bereich des Machtempfindens haben das menschliche Dasein in allen gesellschaftlichen Bereichen vergiftet. Die großen Religionen haben nicht geholfen, diesen Missstand zu überwinden, sondern ihn weitgehend sogar verstärkt. „Demokratie“ hat sich zu einem System von Irreführung, Unterdrückung, Ausbeutung, Lüge und Geheimniskrämerei entwickelt. Sie funktioniert systematisch wie die Herrschaft zur Zeit von Kaisern und Königen, hat lediglich die Etiketten ausgewechselt und anstelle von Erbfolgen beim Adel methodisch nur den Zugang zur Macht für die Verlogensten, die Verführerischsten, die Ausgebufftesten verändert. Das eröffnet selbst dem intellektuellen Abschaum in den demokratisch verfassten Staaten die Wege zur einer Elite, die „hoch über des Volkes Gewimmel“ (Prantl in der SZ) eigensüchtige Interessen verfolgt. Sie spült dabei auch solche Emotionskünstler hoch wie den schillernden Juncker-Kumpan Martin Schulz als scheinbaren und dann krachend gescheiterten „Retter der SPD“. Unwiderlegt wird immer wieder kritisiert, dass sich ein einziges privilegiertes Prozent der Weltbevölkerung den gesamten Rest der Welt unter den Nagel reißt und aus hemmungsloser Profit- und Machtgier als Arbeitssklaven und Konsumenten, schlicht als „Biomasse Mensch“ ausbeutet.

Was also tun?

Nichts. – Die „Maschine Menschheit“ funktioniert inzwischen mit einer eigenen Dynamik nach jetzt ihr eigenen Gesetzen der Fliehkraft, die nur wenige Optionen zulässt. Entweder kommt es – und sei es auch nur politisch „versehentlich“ durch Druck eines durchgeknallten unbotmäßigen Generals auf den nuklearen Knopf – zu einem Weltenbrand, oder es gibt einen Aufruhr, der das kapitalistische System blutig und unter ungeheuren Opfern der „Masse“ hinweg fegt und in alter Manier ein ideologisch durchtränktes „neues“ System errichtet. Dieses System könnte radikal aufräumen wollen und sich entwickeln wie seinerzeit zunächst das System der Bolschewisten, das letztendlich mit dem Stalinismus und zahlreichen Gulags gekrönt wurde.

Was die Veränderung von Politik durch jemanden wie Donald J. Trump, den 45. Präsidenten der USA, bewirken mag, steht noch weitgehend dahin. Bisherige Politik beruht im Kern auf Misstrauen, Missgunst, auf wortreich verschleiertem Nichtstun sowie oft krimineller Geheimniskrämerei. Beherrschtes „Volk“ wird dabei entweder lukrativ genutzt oder notdürftig kompostiert. Mit wirklicher Demokratie hat gegenwärtige Politik – erst recht auf höherer EU-Ebene – kaum noch etwas zu tun. Viele Menschen erleiden durch politische Manöver sogar ein Schicksal, als seien sie kaum mehr als eine sogar „überflüssige Biomasse Mensch“. Ob und wie Trump nach „kaufmännischen Grundsätzen“ des Solls und Habens „Vernunft“ in die Politik bringen kann und wird, ist völlig ungewiss. Bislang wirkte er wie ein durchgeknallter Elefant in einem exotischen Porzellanladen. Es darf vermutet werden, dass Politik nach dem bisherigen Strickmuster alles versuchen wird, ihn an irreparablem Unheil oder an wirklich guten Taten zu hindern. Die Kanzlerin Merkel jedenfalls hat mit ihren Besuchen bei Trump auf jämmerliche Weise nichts erreicht und nur brav versprechen dürfen, mehr Geld für Rüstung auszugeben. Trump twitterte Merkel während ihres Heimfluges sogar hinterher, sie solle deutsche Bringschuld endlich begleichen. Vielleicht (ist jedoch unwahrscheinlich) wird Trump wegen seiner undiplomatischen Pöbeleien und narzisstischen Ausrutscher, wegen Vermengung von Privatem mit Amtlichem und wegen seiner häufigen Realitätsferne auch nach dem 25. Zusatzartikel (Amendment“) der US-Verfassung des Amtes enthoben: Durch den Vize-Präsidenten. Der braucht Trump nur für regierungsunfähig erklären und ist dann selbst „POTUS“ – President Of The United States. Alles andere mag sich dann finden…

Donald Trumps „America first“ klingt wie das abgeschaffte „Deutschland, Deutschland über alles“. Das mag an den Grundsatz „Erst ich, dann die anderen“ erinnern, der viel geleugnet, aber heftig praktiziert wird. Er ist Teil genetischen Erbgutes. Nur der Arterhaltungstrieb löst manchmal Abweichungen aus. Warum soll im Regelfall ein Affe einem anderen Affen die letzte Banane gönnen oder sie mit ihm teilen, wenn nur noch diese eine Banane zu ergattern ist? Die Politik hat sich zum Büttel von Eliten gemacht und sorgt durch beharrliche Unterlassungen dafür, dass nicht Wohlstand geteilt wird, sondern nur das Elend unter den Elenden. Wer da als „Abweichler“ aus prominenter Position aussteigt wie etwa Erika Steinbach aus der CDU-Mitgliedschaft, riskiert einen ungeheuren Shitstorm von politisch hörigem Fußvolk. – Und der SPIEGEL zeigt mit seinem Titel auf Heft 6/2017, dass der Hass auf Abweichler vom „politisch Korrekten“ auch zum publizistischen Amoklauf ausarten kann.

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Doch allmählich mag Trump wirklich unheimlich anmuten. Immer und immer wieder erscheint er auf TV-Bildschirmen wie ein Serien-Star, der wieder einmal als Sieger aus einem Wettkampf hervorgegangen ist. Er hält von ihm in wuchtigen Schriftzügen unterzeichnete Dekrete in die Kameras, als seien sie die Neuerfindung der 10 Gebote vom Berg Sinai. Ungehemmt wetterte Trump gegen Richter, die seinen präsidialen Muslim-Einreise-Bann wegen Verfassungswidrigkeit für nichtig erklärten. – Und was an Trumps Ansinnen vernünftig sein mag, höhere Ausgaben für Rüstung speziell von der NATO zu erwarten, erschließt sich wohl vorrangig dem militärisch-industriellen Komplex…

Interessant sind jedoch die Umfrageergebnisse zu Donald J. Trump als  45. Präsident der USA:
Offiziell in den Medien sind sie vernichtend und auch Grundlage für Proteste rund um die Welt. Aber mit seriöseren Methoden erhoben (etwa von „Rasmussen“ unter ”Daily Presidential Tracking Poll“) ergaben sie seit Januar 2017 mit fifty-fifty eher Zustimmung als Ablehnung für das, was Trump als Politik betrieb. Mal sackt die Zustimmung dramatisch ab, mal nimmt sie zu. Offensichtlich tobt sich in den Medien eine „politisch korrekte“ Meinungsmache aus, weil Trump vielen Leuten nicht ins Konzept passt.

Was ist der Menschheit widerfahren? Was hat diese aufrecht gehende Affenart mit einem hypertrophierten Gehirn und dessen ungeheuren Möglichkeiten aus sich und ihrer Welt gemacht?
Ganz einfach:
Sie hat das Denken und Entscheiden zum großen Teil aus dem Kopf in den Bauch verlagert. Sie hat Gefühlswelten zu Entscheidungsebenen verfälscht, um mit Ängsten Politik machen zu können. Die Weisheit des Maschinenbauers, dass Eines zum Anderen passen muss, damit Vieles als ein Ganzes funktioniert, hat sich den politischen Gesellschaftskonstrukteuren nicht erschlossen. Sie sind Machtgelüsten erlegen und haben – parallel zu den Religionen – phantasiereiche Ideologien ersonnen. Für diese habe man zu „kämpfen“, predigen sie noch heute. Und in „Wahlkämpfen“ wollen sie „mündige Bürger“ überreden, ihnen aus dem Bauch heraus Mehrheiten und Macht zu verschaffen.

Die Folgen daraus kennen und erleiden wir tagtäglich.

Eigentlich ist auf Anhieb nur ein Weg denkbar, der die Menschheit in eine friedvolle Zukunft führen könnte: Ein völliger Neustart. – Unter Einbeziehung aller Kenntnisse und technischen Möglichkeiten müsste es für die Menschheit ein gesellschaftliches „Reboot“, einen „Reset“ mit einem neuen gesellschaftlichenBetriebssystem“ geben. Alles auf Null. Alle Atomwaffen weg! Vor allem die Schulden aller Staaten bei wem auch immer streichen. Finanzgeschäfte, denen keine Sachwerte unterlegt sind, werden ausgesetzt. Banken dürfen nur als Dienstleister für die Realwirtschaft tätig sein. Zinseszins wird abgeschafft. Was noch getan werden sollte, müsste auf ein einziges Blatt Papier passen und rigoros sein. Derjenige, der wirklich einen Weg findet und die Menschheit dazu bringen könnte, ihn auch zu gehen, muss wohl erst noch geboren werden. Und dass er Erfolg haben könnte, muss obendrein noch bezweifelt werden. Darum steht es auch schlecht für Trump, den keine CIA von dieser Welt absolut sicher vor einem drehbuchträchtigen Schicksal schützen kann; es sei denn, dass die erleichterte Wall Street und die händereibenden Waffenhersteller den Schutz selbst übernehmen.

Halten wir als Resümee fest: Zwischen Vernunft (,ratio‘) und Ideologie (einschließlich Religionen) klafft eine riesige und auch todbringende Lücke.

Und nach dieser Feststellung drängt sich ein Frage auf:

Findet da nicht ein weiterer „Krieg“ statt…
…ein „Religionskrieg“?

Es gibt nämlich weltweit Attacken im Namen einer Religion, die nicht nur ein verlockendes Jenseits verspricht, sondern mit ihren Erzählungen und ihren Anweisungen für alle Lebenssituationen auch das gesamte Verhalten der Gläubigen bestimmen will… – im Falle des Ungehorsams unter Androhung martialischer Strafen bis zum Abhacken von Gliedmaßen oder Köpfen.

Es handelt sich dabei um eine Religion, bei welcher die „Bibel“ zugleich Gottes Wort, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzbuch, Strafprozessordnung und vor allem Grundgesetz ist: um den Islam. Was der ist, erläuterte in seltener Klarheit und Eindeutigkeit der Sozialkritiker, Kabarettist und Autor Werner Schneyder bei Markus Lanz:

„Wir haben mit dem Islam eine Religion, die sich als politische Partei begreift. Das ist also ein Faktum: Der Islam ist eine politische Partei.“ Später setzte er nach: „Ich möchte einfordern, dass ich mir nicht gefallen lassen muss, dass jemand mich einen ,Ungläubigen‘ nennt. Kein Buddhist käme auf die Idee, einen Katholiken ,ungläubig‘ zu nennen. Kein Katholik käme auf die Idee, einen Hindu ,ungläubig‘ zu nennen. … In dem Maße, in dem heute Imame gegen ,Ungläubige‘ predigen, muss man ihnen auf die Füße treten.“

Es gibt Staaten, in denen nach den Vorschriften der islamischen „Bibel“, nach dem KORAN, regiert wird. Man nennt sie „Gottesstaaten“. In ihnen regieren Vertreter Allahs (des islamischen Gottes) nach den Regeln des Koran und der ergänzenden Schriften („Hadithen“). Die Rechtsprechung erfolgt nach den Vorschriften der „Scharia“. Da kann es äußerst ungemütlich werden, wenn besonders strenge, ja fanatische Muslime (Islam-Gläubige) das Sagen haben, etwa die Wahhabiten. Diese zählen zu den ultrakonservativen Salafisten, die eine geradezu mittelalterliche Denkweise auferlegen wollen.

Was von Muslimen zur Zeit an mörderischer Unruhe in der Welt verursacht wird, muss wohl nicht auch hier noch berichtet werden. Nicht alle, sondern radikale und wahrhaft völlig durchgeknallte Muslime unter den Gläubigen bis hin zu den Kämpfern für einen „IS“ (Islamischen Staat) raffen weltweit unter „Ungläubigen“ wie auch unter unliebsamen Glaubensbrüdern durch Terrorakte viele Tausende an Menschenleben dahin. Selbstmordattentate und Sprengstoffanschläge werden überall gefürchtet. Und „eine absolute Sicherheit dagegen gibt es nicht“, gestand ein deutscher Innenminister.

Immer wieder jedoch wird weitgehend bestritten, dass der Islam nur eine „politische Bewegung“ unter der Flagge einer Religion sei. Als Religion kennt der Islam keinerlei Toleranz. Wo Muslime sich in kritischer Menge eingenistet haben und erst recht wo sie in der Überzahl sind, streben sie nach der Einführung der Scharia, die jedes andere Gesetz überflüssig macht. Die Scharia umfasst praktisch alles.

Mithin sollte sich doch die Meinung durchsetzen, dass der Islam in der Summe auch die Eigenschaft einer politischen Partei aufweist, die bei zunehmendem Erfolg letztendlich auch die Weltherrschaft anstrebt. Der Weg bis dahin kann auch in kleinsten Schritten gegangen werden, sofern diese Schritte tatsächlich gegangen werden und die Richtung mit dem Endziel übereinstimmt. Terrorakte dienen dabei dem Zweck, das Selbstbewusstsein betroffener Völker zu erschüttern und die Politik zu verführen, vom Weg einer freiheitlich-liberalen Weltanschauung abzuweichen und sich immer mehr zu einem eher faschistischen Überwachungsstaat zu entwickeln und dabei mit den eigenen Bürgern in Konflikte zu geraten.

Was völlig übersehen und deshalb nicht einmal diskutiert wird:
Muslime versuchen vermehrt, islamische Parteien zu gründen und sich in Parlamente wählen zu lassen, was ihnen auch schon gelungen ist. – Wie das? – Der Islam ist bereits eine weltweit in bedrohlichem Ausmaß agierende politische Bewegung. Eine islamische „Partei“ ist dann nur ein „Wahlflügel“ dieser Bewegung, um Parlamente unterwandern zu können.

In dem „Krieg“ gegen die westliche Gesellschaftsordnung hat der Islam bereits große Geländegewinne zu verzeichnen, zu denen ihm auch die Migration (Überschwemmung mit islamischen Gläubigen) und die Geburtenraten bereits ansässiger Muslime als „Waffen“ dienen. Ob man das so sehen will oder nicht… – es ist so. Geht es einmal bürgerkriegsähnlich hart auf hart, werden sich die oft gelobten „gemäßigten Muslime“ kaum auf die Seite der „Ungläubigen“ schlagen. Sie werden auch kaum tatenlos nur zusehen und sich dem Vorwurf aussetzen, sie seien keine „richtigen“ Gläubigen. Was deutlich zu denken geben sollte, laut ZEIT ONLINE vom 17. März 2017: »Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die in Europa lebenden Türken aufgerufen, ihren Einfluss auszubauen und mehr Kinder zu bekommen. „Macht fünf Kinder, nicht drei, denn ihr seid Europas Zukunft“, sagte Erdoğan bei einem Wahlkampfauftritt im westtürkischen Eskişehir. Dies sei die „beste Antwort“ auf die „Unhöflichkeit“ und „Feindschaft“, die ihnen entgegengebracht werde.« Das ist exakt die Methode, vor der Thilo Sarrazin gewarnt hatte: Eroberung durch Fertilität, durch die Fruchtbarkeit muslimischer Frauen. Über Erdoğan schüttelt man nur verwundert den Kopf. Mehr nicht. Auf Sarrazin wird weiterhin geschimpft. Dass nun Erdoğan bei vorgezogenen Wahlen im Juni 2018 die Mehrheit und damit in der Türkei die absolute Macht errungen hat, verdankt er nicht unerheblich den Stimmen in Deutschland lebender Türken, die Erdoğan als „ihren“ Präsidenten betrachten und zu rund zwei Dritteln die Vorschriften von Koran und Scharia dem Grundgesetz des Staates, in dem sie leben, überordnen.

Erdoğan ist freilich ein ganz besonderer Fall wie Saddam Hussein oder auch Gaddafi oder Assad. Der türkische Anführer muss eine Nation zusammen halten, die aus modernsten Industrieregionen mit freizügig und liberal denkenden Menschen und Regionen mit archaisch-patriarchalisch fühlenden Bürgern besteht, die zwar demokratisch wählen dürfen und sollen, jedoch für eine wirklich funktionierende Demokratie bei weitem noch nicht reif sind. Da bedarf es einen „Vaters“, der die „Familie“ wohlwollend herumkommandiert und ihr herrisch sagt, wo es langzugehen hat. Falls dann weltliche und religiöse Machtausübung nahtlos in einander greifen können wie beim Islam, bleibt das nicht ungenutzt. Über die Religion kann jemand wie Erdoğan natürlich auch auf die zahlreichen Türken im Ausland Einfluss ausüben und als „unser Präsident“ empfunden werden.

Muhammar al-Gaddafi war auch so ein Despot, dessen Libyen de facto ein Sozialstaat war, der als solcher auch wirklich funktionierte. Bildungs- und Gesundheitswesen waren für jeden Bürger frei. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Auf den Erlösen aus dem Verkauf von Erdölschätzen erhielten die Bürger einen Anteil direkt auf ihr Konto. Strom war kostenlos. Wer heiratete, erhielt vom Staat genug Geld, um sich eine eigene Wohnung zu kaufen und auszustatten. Man mag es kaum zu sagen wagen: Selbst Adolf Hitler hatte es fertig gebracht, das Unwesen von Banken abzuschaffen, grassierende Arbeitslosigkeit schnell und dramatisch zu senken sowie der arbeitenden Bevölkerung in vielen Bereichen zu sozialem Wohlstand zu verhelfen.

Saddam Hussein hielt den Irak zusammen. Unter Baschar al-Assad lebten in Syrien zahlreiche verschiedene Religionsgemeinschaften sowie Arme und Reiche friedlich zusammen.
Doch Demokratie nach amerikanisch-westlichem Muster war in den genannten Ländern in Nordafrika und im Nahen Osten nicht möglich. Sie aufzwingen zu wollen musste und muss vorhersehbar in Katastrophen enden. Diese wurden denn auch sicherlich bewusst herbei geführt, um speziell US-amerikanische Einfluss in den entsprechenden Regionen zu etablieren und diese Teile der Welt zu destabilisieren.

Letztendlich:
„Religionskrieg“ findet tatsächlich statt. Zu seinen Ursachen zählt auch die klassische Fehde zwischen Juden und Muslimen, gegenwärtig sichtbar in den Auseinandersetzungen zwischen den bis an die Zähne bewaffneten Juden und den „asymmetrisch“ kämpfenden Palästinensern. Nach den gesellschaftlichen und politischen Verwüstungen durch „Christen“ in Afghanistan, im Irak, in Libyen sowie in Syrien und der Aufrüstung radikaler Muslime mit modernen Waffen ist dieser Krieg bereits zu einem für die ganze Welt gefährlichen Brand geworden.

Das alles wäre nicht möglich, wenn die Bereitschaft zu Gewaltausübung, zu Krieg, zum Aufzwingen einer eigenen „Überzeugung“ (»Demokratie«, Geld- und Wirtschaftssystem) nicht bereits von den Genen her „angeboren“ wäre. Es fehlt noch irgendwann ein atomare „Schlussstrich“ seitens durchgeknallter Militärs…

Die Weltuntergangsuhr steht zur Zeit auf zweieinhalb Minuten vor zwölf.

– mlskbh –
© 2017 by M. Grosner, Essen an der Ruhr

 

Start in das Jahr 2017

Mal sehen, was dieses Jahr voller „Großereignisse“ bringen wird.

TRUMP ist ja schon da und amtiert jetzt als US-Präsident.

Hier standen Landtagswahlen in NRW an. – Da zitterten bereits Viele, und etliche hofften. (Denn die Wahlen an der Saar und in Schleswig-Holstein gingen „verloren“…)

Im September kam dann der „Knaller“ – die Bundestagswahl.

Der Globus dreht sich noch…